Das Film- und Fernsehserien-Infoportal
Log-In für "Meine Wunschliste"
Passwort vergessen
  • Bitte trage Deine E-Mail-Adresse ein, damit wir Dir ein neues Passwort zuschicken können:
  • Log-In | Neu registrieren
Registrierung zur E-Mail-Benachrichtigung
  • Anmeldung zur kostenlosen Serienstart-Benachrichtigung für

  • E-Mail-Adresse
  • Für eine vollständige und rechtzeitige Benachrichtigung übernehmen wir keine Garantie.
  • Fragen & Antworten
25

Kinder ohne Kindheit

(Children Without Childhood) 
D, 1999

  • 25 Fans
  • Serienwertung0 12245noch keine Wertungeigene: –

Kinder ohne Kindheit Episodenguide

Titel filtern:
  • Zeichenerklärung: S StaffelE Episode Stream im TV

Dokumentation in 5 Teilen

  • 1.01Philippinen - Die traurigen Engel der Nacht
    Die Sonne fällt schmutzig-rosé hinter den Horizont der Manila Bay. "Sir, you want school girl, or boy - möchten Sie ein Schulmädchen, oder einen Jungen?"
    ZDF, 22.07.1999
  • 2.02Uganda - Der Krieg der Knirpse
    Fünf Stunden dauert die Autofahrt von Kampala in die Provinzhauptstadt Gulu im Norden Ugandas. Nach drei Stunden machen wir halt. Ein Militärposten bewacht die Brücke, unter der sich, in mächtigen Kaskaden, der Weiße Nil in 40 Meter Tiefe drängt. Ab jetzt, raten die Soldaten, sollten wir nicht mehr anhalten und möglichst schnell fahren. Jenseits der Brücke drohe Gefahr aus dem Busch. Niemand sei sicher vor den Rebellen der Lords Resistance Army, der "Widerstandsarmee Gottes". Wir haben uns vorgenommen, eine Reportage über Kindersoldaten zu drehen.
    ZDF, 29.07.1999
  • 3.03Indien: Die kleinen Knechte
    "Bechan Singh", so hatte er sich noch höflich vorgestellt, als er Sekunden später plötzlich die linke Hand über die Augen legt. Der Oberkörper zuckt verdächtig. Wir erschrecken. Bechan Singh schluchzt, der schmächtige Mann Anfang fünfzig, dessen Hemd und Hüfttuch verblichen sind. Und nun weint dieser Bechan Singh, ein landloser Tagelöhner im indischen Bundesstaat West Bengalen, der mit drei Mark Tagesverdienst eine Familie ernähren muss, die größer geraten ist als vermutlich geplant. Bechan Singh schluchzt, weil er seinen 13-jährigen Sohn wiederzusehen erwartet. Doch nun stehen wir vor ihm.
    ZDF, 05.08.1999
  • 4.04Mexiko - Notausgang ins Paradies
    Es wird immer schwieriger, sich über die Grenze von Tijuana im äußersten Norden Mexikos zu schleichen. Trotz des gemeinsamen Marktes mit Mexiko haben die USA in den vergangenen Jahren den Grenzstreifen mit großem Aufwand zu einem nur schwer zu überwindenden Niemandsland mit einer Art "Berliner Mauer" ausgebaut. Ein Hauch von "innerdeutschem Grenzverkehr" wie zu DDR-Zeiten. Sensoren für Schrittgeräusche, hochempfindliche Infrarotkameras, die jede Bewegung eines Lebewesens "aus Fleisch und Blut" im Grenzstreifen anzeigen, Hubschrauber, Suchscheinwerfer, und Tausende zusätzlicher Grenzschützer in ihren Ford- und Chevrolet-Geländewagen machen die Wohlstandsgrenze zwischen Süd und Nord immer undurchlässiger. Vor allem rund um die großen Ballungsräume wie Tijuana. Tijuana, der Grenzort zu den USA, ist der verlockendste Fluchtpunkt. Es ist der meistüberschrittene Grenzübergang der Welt. 107 Millionen Menschen überqueren hier jährlich legal die Grenze. Weitere 500.000 klettern, robben, kriechen und rennen illegal hinüber - oder versuchen es zumindest. Viele bleiben dann aber in Tijuana hängen, wo sie unter Umständen Billigjobs in den ausländischen Montagefabriken für Elektronik und Fernseher finden, oder wo sie in Kneipen und Bars, in Bordellen oder auf dem Straßenstrich und in billigen Absteigen zu überleben versuchen. So wie die Straßenkinder von Tijuana, die mit 12, 13, oder 16 Jahren schon all das hinter sich haben, was keiner sich oder seinen Kindern wünscht: Dreck, Armut, Prostitution, Drogenabhängigkeit, Geschlechtskrankheiten und die Mädchen vielleicht schon mit 14 Jahren ein eigenes Kind.
    ZDF, 12.08.1999
  • 5.05Japan - Versagen verboten
    Auf der Reisstrohmatte liegt ein Bestseller-Buch. Sein Titel: "Wie ziehe ich Genies heran?" Daneben liegt Frau Takahashi. Sie ist im dritten Monat schwanger. Aus dem Lautsprecher auf ihrem noch flachen Bauch ertönt eine monotone Stimme: Vokabeln werden verlesen, auf einem Monitor erscheinen die dazugehörigen japanischen und englischen Schriftzeichen. "Bei diesem vorgeburtlichen Trainingsprogramm dringen Sprache und Bilder in mich ein", sagt Frau Takahashi, "das fördert die Intelligenz des Kindes, das ich in mir trage." Sie zitiert aus dem Buch: "Das perfekte Kind ist kein Wunder, sondern das Produkt von Erziehung!" Dass Frau Takahashi daran glaubt und mit ihr Millionen japanischer Mütter, ist das Verdienst des Pädagogen Manabu Shichida. Mit seiner "visuell-suggestiven Methode", die er in 330 so genannten "Kinder-Akademien" anbietet, ist er zum Guru der "Bildungs-Mütter" geworden. Nach konsequentem pränatalen Training setzt Frau Takahashi auch nach der Geburt ihrer Tochter weiter auf die Shichida-Methode: Mit neun Monaten hockt die kleine Miho auf ihrem Windelpo und konzentriert sich auf so genannte "Flashcards", die ihr die Mutter im Sekundentakt zeigt. Dabei spricht sie die Schriftzeichen aus, die auf den Kärtchen zu sehen sind. Dank dieser Methode kann die kleine Miho bereits Japanisch lesen. Mit zwei Jahren wird sie Englisch sprechen und mit drei bereits ein Tagebuch führen. Dass sie mit anderthalb Jahren schon Klavier spielt, wird sie einem anderen Kartensatz verdanken. Damit dürfte Miho fit sein für das, was man in Japan "die Examenshölle" nennt: eine lange Reihe strenger Aufnahmeprüfungen, die schon den Zugang zum Kindergarten regeln.
    ZDF, 19.08.1999