Der Franzose Alexandre Kantorow gastiert normalerweise auf internationalen Bühnen. 2019 gewann er einen der renommiertesten Klavierwettbewerbe der Welt, den Tschakowski-Wettbewerb in Moskau. 2024 eröffnete er im strömenden Regen die Olympischen Sommerspiele von Paris mit Maurice Ravels "Jeux d'eau". Regisseur Denis Sneguirev stattet dem Pianisten einen ganz privaten Besuch ab. Alexandre Kantorow lädt ein in die Wohnung seiner Eltern, wo er mit seinem Vater, dem Violinisten und Dirigenten Jean-Jacques Kantorow, Johann Sebastian Bach, Peter Tschaikowsky und Richard Wagner diskutiert und interpretiert. Der zweite Teil der Reise führt in die Schweiz, an den Vierwaldstättersee. Es ist Kantorows langjähriger Wunsch gewesen, die Villa Senar zu besuchen, in der Sergej Rachmaninow eine neue Heimat fand. Hier komponierte Rachmaninow 1934 seine "Rhapsodie über ein Thema von Paganini". Fast hundert Jahre später interpretiert Alexandre Kantorow das Werk auf dem Instrument, auf dem es entstand. Zu Gast in der Villa Senar ist auch Lya Petrova, die stolz ihre neue Geige präsentiert, eine Stradivari aus dem Jahre 1727. Alexandre Kantorow und Lya Petrova interpretieren César Francks "Sonate für Klavier und Geige". Rachmaninows Steinway und Liya Petrovas Stradivari, zwei Instrumente aus zwei Epochen, gespielt von zwei jungen Musikern des 21. Jahrhunderts, laden ein zu einer kulturellen Zeitreise über 300 Jahre Musikgeschichte hinweg. Mit Gesprächen am Ufer des Vierwaldstättersees und mit Igor Strawinskys "Feuervogel" endet der Ausflug durch die musikalischen Epochen.
(arte)
Daten
Länge: ca. 45 min.
| Deutsche TV-Premiere | So, 29.03.2026 (arte) |
| Originalsprache: | Französisch |
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Cast & Crew
- Drehbuch: Denis Sneguirev







