Die Anfangsszene bestimmt das kulinarische und filmische Niveau von «Cru». Auf einer elaborierten Vorspeise wird mit der Pinzette ein einzelnes Schnittlauchstückchen zurechtgerückt. Doch diese Ruhe währt nur kurz. In der Küche eines gehobenen Restaurants wird geschrien, geschubst, gehackt und geträufelt. Mittendrin die angehende Köchin Jeanne , die alles gibt, um in diesem umkämpften Berufsfeld zu bestehen. Als die Chefin auftaucht, herrscht konzentriertes Schweigen. Ihr Credo «Was nicht perfekt ist, wird weggeworfen.» Dann passiert Jeanne im ganzen Stress ein Malheur, das sie fast aufgeben lässt. «Cru» ist David Oeschs Bachelor-Film an der ZHdK Zürcher Hochschule der Künste. Er setzte sich gegen 6000 andere Werke durch und gewann am Tribeca Film Festival 2020 den Student Visionary Award. Oesch gelingt mit «Cru» ein actiongeladenes, choreografisch aufwändiges Küchen-Drama, das militärischen Drill wie einen Spaziergang aussehen lässt.
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