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Die Erfinderinnen des Salons

Ursprünge der FrauenemanzipationF, 2020

Slow Production
  • 6 Fans jüngerälter
  • Wertung0 138490noch keine Wertungeigene Wertung: -

Filminfos

13.02.2022 (arte Mediathek)
Deutsche TV-Premiere: 20.02.2022 (arte)
Als die Schriftstellerin Marguerite Yourcenar 1981 als erste Frau zum Mitglied der Académie française ernannt wurde, kam dies einer kleinen Revolution gleich. Schon bei ihrer Antrittsrede erinnerte Marguerite Yourcenar voller Humor an die "unsichtbare Gruppe von Frauen", denen, wie sie findet, "diese Ehre schon viel früher hätte zuteilwerden sollen". Denn seit über drei Jahrhunderten waren es in Wirklichkeit häufig Frauen, die im Hintergrund die Fäden zogen, wenn Schriftsteller, Gelehrte oder Philosophen in der Académie française zu Ansehen gelangten. Der Film erzählt von jener unsichtbaren "Schattenarmee" starker Frauen, die seit über zwei Jahrhunderten eine wahre Schlacht ausfocht. Die weibliche Emanzipationsbewegung nahm ihren Anfang unter Henri IV., erlebte ihren Höhepunkt zunächst in der Zeit der Aufklärung und wurde paradoxerweise gerade durch die Französische Revolution und den Code Napoléon wieder zum Stillstand gebracht. Die wohlhabenden Damen hätten sich natürlich mit ihrer Rolle als Ehefrau und Mutter begnügen können.
Aber sie entschieden sich couragiert, ihre Salons für geistreiche Gespräche mit Philosophen, Gelehrten, Schriftstellern und Malern zu öffnen. Der Film erzählt die Geschichte einiger dieser Frauen. Im Zentrum steht ihr Einsatz dafür, Männern ein neues Frauenbild zu vermitteln: das von unabhängigen, klugen und achtenswerten Mitbürgerinnen. Mit ihrem Kampf um die intellektuelle weibliche Unabhängigkeit wurden sie zu Wegbereiterinnen der Emanzipation.
(arte)
Cast & Crew

im Fernsehen

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Kommentare, Erinnerungen und Forum

Bilder

  • Die gelehrten Frauen durften weder studieren noch in den Krieg ziehen oder gar Karriere machen. Und sie durften nicht reisen. Geschickt umgingen sie diese Hindernisse, indem sie die Welt zu sich nach Hause holten. Ihr Schlachtfeld war der Salon.
    Bild: © Slow Production
  • Dieses Bild zeigt Catherine de Rambouillet. Wer sie betrachtet, ahnt nicht, welche Revolution sie sachte angestoßen hat: Bereits zur Zeit Heinrichs IV. dachte sie über ein neues Verhältnis zwischen Männern und Frauen nach.
    Bild: © Slow Production
  • Zwar trugen sie den Namen ihres Vaters oder Ehemanns, doch Catherine de Rambouillet, Madeleine de Scudéry, Anne-Thérèse de Lambert, Marie-Thérèse Geoffrin, Marie du Deffand und Sophie de Grouchy beeindruckten durchaus als eigenständige Persönlichkeiten.
    Bild: © Slow Production

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