Das Ballett "Giselle ou les Wilis" zählt zu den populärsten und erfolgreichsten Balletten überhaupt. Die von Théophile Gauthier erdachte Titelfigur war inspiriert von Heinrich Heines Essay "Elementargeister" über die Sage der Wilis: "Die Wilis sind Bräute, die aus enttäuschter Liebe vor der Hochzeit gestorben sind. Die armen jungen Geschöpfe können nicht im Grabe ruhig liegen, in ihren toten Herzen, in ihren toten Füßen blieb noch jene Tanzlust, die sie im Leben nicht befriedigen konnten, und um Mitternacht steigen sie hervor, und Wehe! dem jungen Menschen, der ihnen da begegnet. Sie umkreisen ihn, er muss mit ihnen tanzen, sie umschlingen ihn mit ungezügelter Tobsucht, und er tanzt mit ihnen, ohne Ruh und Rast, bis er tot niederfällt." Spielt der erste Akt des Balletts "Giselle" in der bodenständigen Bauernwelt, so entführt der zweite Akt, der so genannte "weiße Akt", den Zuschauer in diese phantastische Welt der Wilis mit streng geometrischen Formen und schwerelos schwebenden Tänzerinnen. Die Aufführung des American Ballet Theatre besticht durch ihr tänzerisches Virtuosentum und ihre herausragende Choreografie, die der Regisseur Hugo Niebeling durch eindrucksvolle Zwischenschnitte steigert und intensiviert. Von ihm stammt auch die Kreis-Choreografie des zweiten Aktes.
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