Das Gleis 11 am Münchner Hauptbahnhof war der Ort in Deutschland, an dem ab Mitte der 50er Jahre viele Gastarbeiter:innen aus Südeuropa ankamen. Es war die Zeit des Wirtschaftswunders, ausländische Arbeitskräfte wurden dringend gebraucht. Auch aus der Türkei kamen in den 1960er und frühen 1970er Jahren abertausende Männer und Frauen in die alte Bundesrepublik. Geregelt wurde die Zuwanderung aus der Türkei über das deutsch-türkische Anwerbeabkommen, das vor 60 Jahren unterzeichnet wurde. Die türkischen Gastarbeiter:innen wollten arbeiten, Geld verdienen und irgendwann zurück in die Heimat. Viele von ihnen blieben aber dann doch in Almanya. Fern der alten Heimat wurden sie Eltern und Großeltern und gemeinsam mit ihren Familien Teil eines Deutschlands, das sich durch ihre Migrationsgeschichte verändert hat. Der Dokumentarfilm "Gleis 11" des jungen Regisseurs Çagdas Eren Yüksel (27) ist ein Porträt dieser ersten Einwanderergeneration.
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