Die unheimliche Macht der Hexen. Im Bunde mit dem Teufel wird ihr Schadenszauber für Missernten und Seuchen, Not und Tod verantwortlich gemacht. Ein Verschwörungsmythos, der konsequent in geltendes Recht gegossen zur Grundlage systematischen Massenmordens wird. Im katholischen Fürstbistum Bamberg finden zwischen 1627 und 1632 die größten Massenprozesse und Hinrichtungen an sogenannten Hexen statt, die es je in Europa gab. 900 Menschen sterben, ein Drittel der Opfer ist männlich. Bis heute hält sich die Auffassung, dass nur weise Frauen Opfer der Hexenverfolgung waren. Ebenso unausrottbar scheint der Mythos, die katholische Kirche trage die Schuld an der Tötung zehntausender Opfer europaweit. Die Auswertung historischer Akten zeigt jedoch deutlich, dass die Tötungsmaschinerie weltliches Verwaltungshandeln war. Dr. Johannes Staudenmaier vom Staatsarchiv Bamberg und der Historiker Prof. Dr. Johannes Dillinger gehören zu den Experten des Filmes, die weit verbreiteten Irrtümern über die Geschichte des Hexenwahns Erstaunliches entgegensetzen.
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