Richard Dindo, einer der wichtigsten Cineasten der Schweiz, hat Max Frischs Klassiker «Homo Faber» dokumentarisch und gleichzeitig fiktionalisiert verfilmt. Der Stoff wurde geschickt verdichtet und fokussiert auf die Frauenfiguren. Dindo zeigt die Frauen aus Fabers Perspektive, als würde dieser selber filmen. Er inszeniert sie an den Schauplätzen und in den Landschaften des Romans. Faber bleibt dabei unsichtbar hinter der Kamera. In Worten aus dem Roman spricht Faber im Off über die drei Frauen und seine Beziehungen zu ihnen. Die Frauen sind stumm, blicken oft direkt in die Kamera und verleihen ihren Emotionen bloss durch Mimik und Gestik Ausdruck. Verkörpert werden die Frauen von der Britin Amanda Barron , der Baslerin Marthe Keller , und der 1992 geborenen Französin Daphné Baiwir . Gelesen werden die Buchpassagen von Christian Kohlund. Richard Dindos «Homo Faber » ist eine faszinierende neuartige Form von Literaturverfilmung.
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