Nele Ungureit fällt aus allen Wolken: Knall auf Fall verlässt ihr Mann Fred sie nach 35 Ehejahren wegen seiner Sekretärin. Jäh zerstört sind Neles Vorstellungen vom gemeinsamen Glück im Alter. Auch die beiden erwachsenen Kinder Susan und Hannes sind ihr in der schwierigen Situation keine Stütze. Nele hat große Mühe, sich an ihr neues Single-Leben zu gewöhnen - bis die überraschende Erbschaft einer geräumigen Stadtvilla sie auf eine scheinbar abwegige Idee bringt: Gemeinsam mit einigen Senioren, die sie inzwischen kennengelernt hat, gründet Nele eine Wohn- und Lebensgemeinschaft. Dumm nur, dass ihr Sohn Hannes eigene Pläne mit der Villa hat. "Neue Freunde, neues Glück", egal in welchem Alter - davon erzählt dieser Film und zeigt Menschen, die keine Lust haben, aufs Abstellgleis geschoben zu werden. Mit Christiane Hörbiger, Dieter Kirchlechner, Ernst Jacobi, Martin Lüttge, Monika Peitsch, Heidelinde Weis u. a. Für Nele Ungureit (Christiane Hörbiger) bricht eine Welt zusammen: Nach 35 Ehejahren erfährt sie, dass ihr Mann Fred (Dieter Kirchlechner) von nun an mit seiner jungen Sekretärin zusammenleben möchte. Neles idyllische Träume vom gemeinsamen Altwerden sind jäh zerstört. Auch ihre erwachsenen Kinder Susan (Anna Schudt) und Hannes (Thomas Limpinsel) sind ihr keine große Hilfe. Nele muss sich daran gewöhnen, alleine zurechtzukommen. Da lernt sie zufällig die leicht verwirrte Gerda Griese (Heidelinde Weis) kennen, mit der sie bald eine wunderbare Freundschaft verbindet. Als Nele die Stadtvilla eines Onkels erbt, kommt es mit Fred und Hannes zu Streitigkeiten, denn die beiden drängen auf einen schnellen Verkauf. Doch Nele hat eigene Pläne: Sie gründet in dem wundervollen, leicht verwitterten alten Gebäude eine Wohn- und Lebensgemeinschaft für Senioren. Der charmante Ex-Banker Rupert Neumann (Ernst Jacobi), der Nele galant den Hof macht, zieht mit ein und regelt den Papierkram. Der Umbau wird von dem Architekten Ulrich Windeck (Martin Lüttge) mit einigen pensionierten Handwerkern organisiert, und als Investorin steht die distinguierte Fina Suska (Monika Peitsch) Nele mit Rat und Tat zur Seite. Eigentlich wäre Neles Leben wieder perfekt - gäbe es da nicht Finas windigen Neffen (Anian Zollner), der zusammen mit Hannes in ein dubioses Immobiliengeschäft verwickelt ist, bei dem Neles Villa eine Schlüsselrolle spielt. Steht Neles Traum von einem harmonischen Lebensabend erneut auf dem Spiel? "Neue Freunde, neues Glück" erzählt auf leichte Weise vom Älterwerden, von zerbrochenen Träumen, aber auch von dem Mut, immer wieder neu anzufangen. In der Hauptrolle brilliert Christiane Hörbiger. Auch die weiteren Rollen sind hochkarätig besetzt mit Dieter Kirchlechner, Ernst Jacobi, Heidelinde Weis, Monika Peitsch, Martin Lüttge u.a. Die mehrfache Fernsehpreisträgerin Gabriela Zerhau schrieb das Drehbuch nach dem Bestseller "Die schöne Gegenwart" der Adolf-Grimme-Preisträgerin Leonie Ossowski. Regie führte Christine Kabisch.
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ein schöner aber unrealistischer Film, gut gespielt und unterhaltsam
Bilder
Rupert (Ernst Jacobi, li.) redet Fina (Monika Peitsch) ins Gewissen. Ihr Sohn Paul (Anian Zollner, Mitte) ist zusammen mit Hannes in ein nicht ganz legales Geschäft verwickelt.
Eine schrecklich nette Wohngemeinschaft: Gerda (Heidelinde Weis, li.) lebt zusammen mit Fina (Monika Peitsch, 2.v.li.), Frau Doll (Tatja Seibt, re.) und der verwirrten Pianistin Rike (Kornelia Boje) unter einem Dach.
Nach 35 Ehejahren trennt der reiche Geschäftsmann Fred Ungureit (Dieter Kirchlechner) sich von seiner Frau, um mit seiner jungen Sekretärin Heike (Cornelia de Pablos) zu leben.
ARD NEUE FREUNDE, NEUES GLÜCK, Deutschland 2005, Regie Christine Kabisch, am Sonntag (31.03.13) um 16:00 Uhr im Ersten. Eine schrecklich nette Wohngemeinschaft: Gerda (Heidelinde Weis, li.) lebt zusammen mit Fina (Monika Peitsch, 2.v.li.), Frau Doll (Tatja Seibt, re.) und der verwirrten Pianistin Rike (Kornelia Boje) unter einem Dach.
Rupert (Ernst Jacobi, li.) redet Fina (Monika Peitsch) ins Gewissen. Ihr Sohn Paul (Anian Zollner, Mitte) ist zusammen mit Hannes in ein nicht ganz legales Geschäft verwickelt.
Nach 35 Ehejahren trennt der reiche Geschäftsmann Fred Ungureit (Dieter Kirchlechner) sich von seiner Frau, um mit seiner jungen Sekretärin Heike (Cornelia de Pablos) zu leben.
Nele (Christiane Hörbiger) muss sich gegen ihren Sohn Hannes (Thomas Limpinsel, re.) und dessen windigen Geschäftspartner Paul (Anian Zollner) durchsetzen, die über ihren Kopf hinweg ihre gerbte Villa in ein Hotel umbauen wollen.
Der trinkfeste russische Hausmeister Bogdan (Sergey Kalantay, 2.v.li.) hält immer einen Wodka bereit für Nele (Christiane Hörbiger, 2.v.re.), Fina (Monika Peitsch) und Rupert (Ernst Jacobi).
Nele (Christiane Hörbiger, 2.v.li.) gründet zusammen mit Fina (Monika Peitsch, 2.v.re.), Gerda (Heidelinde Weis) und Frau Doll (Tatja Seibt) eine Senioren-Wohngemeinschaft.
Nele (Christiane Hörbiger, re.) hat eine alte Stadtvilla geerbt und baut sie zusammen mit ihrer Freundin Fina (Monika Peitsch) und dem pensionierten Banker Rupert (Ernst Jacobi) zu einem selbstverwalteten Seniorenheim um.
Nele (Christiane Hörbiger, 2.v.re.) wird von einem Brief der Bauaufsicht geschockt: Ihr großer Traum, zusammen mit Rupert (Ernst Jacobi), dem Architekten Ulrich (Martin Lüttge, li.) und Gerda Griese (Heidelinde Weis) eine Senioren-Wohngemeinschaft zu gründen, scheint auf Grund eines massiven Einspruchs der Behörden nicht in Erfüllung zu gehen.