Preisgekrönte Verfilmung der Biografie des spanischen Befreiungskämpfers Salvador Puig Antich, der am 2. März 1974 als letztes Opfer der Franco-Diktatur hingerichtet worden ist. Von dem ebenfalls in Barcelona geborenen Daniel Brühl ('Rush', 'Goodbye, Lenin!') eindrucksvoll verkörperte Anklage gegen die gnadenlose Unmenschlichkeit eines faschistischen Regimes. Spanien, Beginn der 1970er Jahre. Der aus bürgerlichen Verhältnissen stammende Salvador Puig Antich hat sich dem Widerstandskampf gegen die faschistische Diktatur Francos angeschlossen. Er engagiert sich mit Freunden bei der studentischen Befreiungsbewegung und genießt zunächst das Rebellenleben. Als Mitglied der militant agierenden Gruppierung der MIL ('Movimiento Ibérico de Liberación) verübt er Raubüberfälle auf Banken. Von der Staatsgewalt gejagt, wird er verhaftet und für einen nicht geklärten Polizistenmord angeklagt. Bei dem Prozess vor dem Militärgericht droht ihm die Todesstrafe.
(ORF)
Sechs Polizisten nehmen in Barcelona auf offener Straße zwei Mitglieder einer anarchistischen Organisation fest, die wegen Bankraubs gesucht werden. Als sie die Verdächtigen abführen, kommt es in einem Hauseingang plötzlich zu einer Rangelei, es fallen mehrere Schüsse. Ein Beamter wird getroffen und stirbt. Der Festgenommene 25-jährige Salvador Puig Antich wird in einem Schnellverfahren von einem Militärtribunal wegen Polizistenmordes zum Tode verurteilt..
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