Kinderarbeit gibt es in vielen Ländern weltweit, darunter auch in Bolivien. Seit vielen hundert Jahren ist die Stadt Potosí für die vielen Minen im Berg Cerro Rico bekannt. Jeden Tag arbeiten hier etwa 10.000 Menschen, ein Drittel davon sind Kinder und Jugendliche. Einer von ihnen ist Kevin. Kevin arbeitet mit seinem Vater in der Mine, seit er 12 Jahre alt ist. Die Arbeit ist lebensgefährlich, mit Dynamit werden die Wände im Berg gesprengt, immer wieder passieren Unfälle. In Bolivien ist Kinderarbeit verboten, trotzdem arbeiten ca. eine Million Kinder und werden immer wieder ausgenutzt, einfach weil sie Kinder sind.
(Phoenix)
logo!-Reporter Sherif reist nach Bolivien und trifft dort Kinder, die regelmäßig arbeiten müssen, um ihre Familie zu unterstützen. Für viele gehört Arbeit ganz selbstverständlich zum Leben. Kinder arbeiten als Schuhputzer, als Verkäufer auf dem Markt oder in Bergwerken. Nicht alle gehen zur Schule. Sherif trifft den 14-jährigen Kevin, der zusammen mit seinem Vater Antonio in der Silbermine von Potosi arbeitet. Kinderarbeit ist vor allem in Asien, Afrika und Südamerika weit verbreitet. Die Vereinten Nationen haben sich zum Ziel gesetzt, dass bis 2025 kein Kind auf der Welt mehr arbeiten muss. Dieses Ziel wird deutlich verfehlt. Aus Sicht vieler betroffener Kinder und ihrer Familien ist es auch gar nicht realistisch, Kinderarbeit komplett zu beenden. Sie fordern auch nicht, Kinderarbeit abzuschaffen oder zu verbieten, sondern setzen sich für Arbeitsrecht und menschenwürdige Bedingungen ein. Und dafür, dass die Kinder zur Schule gehen können. Sherif lernt in seiner Reportage auch den 12-jährigen Armando kennen, der als Schuhputzer arbeitet und sich bei einer Organisation engagiert, die arbeitende Kinder bei der Umsetzung ihrer Anliegen unterstützt.
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