22 tlg. brit. Comedyserie von Steven Moffat, Regie: Martin Dennis ("Coupling"; 2000-2004).
Sechs Freunde um die Dreißig versuchen, ihr Beziehungschaos zu bewältigen, und reden darüber. Und vor allem über Sex. Zunächst mal verlässt Steve Taylor (Jack Davenport) seine Freundin, die extrem naive Jane Christie (Gina Bellman), wegen Susan Walker (Sarah Alexander), die mal mit Patrick Maitland (Ben Miles) zusammen war, der später eine Beziehung mit Sally Harper (Kate Isitt) beginnt. Nur Jeff Murdochs (Richard Coyle) Beziehungen finden außerhalb der Clique statt, dafür hat er für jeden anderen immer ausführlichen analytischen Rat parat, der mit jedem Mal weiter hergeholt klingt.
Coupling war Friends mit mehr Sex. In beiden Serien saßen jeweils sechs Freunde herum und erörterten ihr Leben. Lediglich die Themenpalette war in Friends deutlich breiter. Autor Steven Moffat und seine Frau Sue Vertue, die die Serie gemeinsam produzierten, schien dieser oft erwähnte Vergleich nicht zu stören, bis das US-Network NBC die Serie 2003 adaptierte und offensiv als die neuen Friends bewarb. Die US-Version floppte sofort, und Moffat und Vertue führten es darauf zurück, dass der Vergleich natürlich völliger Blödsinn und irreführend gewesen sei.
In Deutschland paarte Pro Sieben die 22 halbstündigen Folgen mit Sex And The City, zeigte sie dienstags direkt danach um 21.45 Uhr. Coupling erreichte dabei die deutlich schwächeren Einschaltquoten. In Großbritannien wurde noch eine weitere Staffel mit sechs Folgen produziert.