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Big Brother Award an 'C.S.I.'-Autor
(26.10.2007, 00.00 Uhr)
Einer der österreichischen Big Brother Awards, die (wie auch die internatinalen Varianten des Negativpreises) jährlich an Personen, Institutionen, Behörden und Firmen vergeben werden, die sich im Feld der Überwachung, Kontrolle und Bevormundung "verdient" gemacht haben, ging gestern in Wien an den Erfinder und (Mit-)Autor der Krimiserie
"C.S.I."-Autor Zuiker bekam die Negativ-Auszeichnung in der Kategorie "Kommunikation und Marketing" für die "Aushebelung von Bürgerrechten als Unterhaltungsprogramm". Die Begründung der österreichischen Big Brother Awards-Veranstalter (der Verein "q/uintessenz" zur Wiederherstellung der Bürgerrechte im Informationszeitalter, der Verein "VIBE!AT" für Internet-Benutzer Österreichs, die Linux User Group Austria und Privacy International als internationaler Koordinator):
Die" C.S.I."-Serien präsentierten Rasterfahndung, DNA-Analysen und die Aushebelung von Bürgerrechten unkritisch, verharmlosend und gefährlich einseitig. "C.S.I." haben in den letzten Jahren als Prototyp einer ganzen Reihe weiterer ähnlich gelagerter Fernsehserien fungiert, in denen die Rechte der Bürger im Allgemeinen und der Verdächtigen im Speziellen in erster Linie als ermittlungsbehindernd dargestellt werden. Die TV-Ermittler zeigten vielmehr, wie "smart" sie ihre Arbeit erledigten, indem sie all diese Rechte links liegen ließen bzw. systematisch umgingen.Die Autoren der Serien - allen voran Anthony E. Zuiker - könnten nicht widerstehen, "schnell einmal eben die KFZ-Zulassungsdatenbank mit den Daten von Telefoniebetreibern, Kreditkartendaten mit denen von Handtaschenherstellern, oder das Amazon Käuferverhalten mit Sexualstraftäterdatenbanken abzugleichen und anschaulich mit unterlegten Geodaten zu präsentieren".
Zu den im Fernsehen positiv besetzten invasiven Ermittlungsmethoden zählten unter anderem alle möglichen Tricks, um heimlich und an den Schutzrechten der Bürger vorbei, zu DNA- und Fingerabdrücke von Verdächtigen zu kommen.
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Leserkommentare
Thorsten Schnuck schrieb via tvforen.de am 27.10.2007, 01.27 Uhr:
Da hätte ich lieber "24" nominiert gesehen...Diesen Grundtenor, dass Folter und Gewalt an Verdächtigen völlig o.k. sind, wenn sie Volk- und Vaterland vor bösen Terroristen schützen finde ich unerträglich.Aber seit dem 11.09. herrscht diesbezüglich ja eh eine sehr seltsame Auffasung in den USA - man sollte sich diesbezüglich mal "Dixie Chicks: Shut Up and Sing" anschauen.Da kommt diese regierungsseitig erzeugte Massenparanoia sehr gut rüber.
ObiWan schrieb via tvforen.de am 27.10.2007, 00.08 Uhr:
An sich eine gute Sache, denn die Grundstimmung tendiert schon eher gegen 'Ich stell ja nix an, mich kann man ruhig überwachen', was Datenmißbrauch absolut einfach macht.Auf der anderen Seite frag ich mich, ob sich ein Ami nur im geringsten davon tangieren läßt, was ihm das nette kleine Alpenvolk da verliehen hat. Ob er überhaupt weiß, dass es Österreich (Austria) gibt oder es vielleicht mit Australia verwechselt?Ich bin mir da nicht so sicher.
Flatto schrieb via tvforen.de am 01.11.2007, 23.13 Uhr:
ten schrieb:
Der durchschnittliche Amis ist dumm.
Das sagt mein amerikanischer Kumpel auch. Aber ich denke, das trifft auch für die durchschnittlichen Deutschen und Franzosen und Briten und Australier und Kenianer und so weiter zu. ;)Nermi schrieb via tvforen.de am 29.10.2007, 16.15 Uhr:
Danke, Leo!!
ObiWan schrieb via tvforen.de am 27.10.2007, 07.09 Uhr:
ten schrieb:
Der durchschnittliche Amis ist dumm.
http://www.my-smileys.de/smileys3/nerved_rolleyes.gif Oh Mann, wenn sich doch solche Kommentare einfach selbst zerstören würden...Leo schrieb via tvforen.de am 27.10.2007, 01.04 Uhr:
Blödsinn. Der "Durchschnittsami" dürfte kaum dümmer sein als der "Durchschnittsdeutsche". Und angesichts der Zustände im deutschen Bildungssystem bezweifle ich inzwischen auch, dass der "Durchschnittsami" ungebildeter ist als der "Durchschnittsdeutsche". Dass Amerikaner aufgrund ihrer Geschichte und ihrer Erziehung partiotischer (was auch immer man darunter verstehen will) und damit wahrscheinlich gutgläubiger und wohl auch beeinflussbarer sind, will ich nicht bestreiten. Aber kein Volk auf dieser Welt ist "dumm". Das ist nur die bequemste und einfachste Erklärung für politische und/oder wirtschaftliche Entwicklungen in einem Land, die einem selbst unerklärlich oder unangenehm sind.
ten schrieb via tvforen.de am 27.10.2007, 00.57 Uhr:
Der durchschnittliche Amis ist dumm.
MarkusA. schrieb via tvforen.de am 26.10.2007, 18.21 Uhr:
Ich finde es übertrieben, dass ein Entwickler einer TV-Serie so einen Preis verliehen bekommt. Es ist nur eine Fernseh-Serie und spielt nicht die Wirklichkeit wieder.Interessant ist aber schon, wer die Big Brother Awards in Österreich (http://www.bigbrotherawards.at/) und Deutschland (http://www.bigbrotherawards.de/) bekommen hat!
Flatto schrieb via tvforen.de am 01.11.2007, 23.11 Uhr:
ten schrieb:
Hat nichts mit Verschwörungstheorie zu tun. Es ist naiv zu
glauben das solche Kreise sich nicht einmischen.
Hast Du eine Quelle für Deine Vermutung?ten schrieb via tvforen.de am 26.10.2007, 23.14 Uhr:
Leo schrieb:
Willkommen bei der Stunde der Verschwörungstheoretiker.
Hat nichts mit Verschwörungstheorie zu tun. Es ist naiv zu glauben das solche Kreise sich nicht einmischen.Leo schrieb via tvforen.de am 26.10.2007, 22.42 Uhr:
Willkommen bei der Stunde der Verschwörungstheoretiker. Heutige Ausgabe: Wir kochen das Volk mit Gil Grissom weich!
ten schrieb via tvforen.de am 26.10.2007, 19.25 Uhr:
MarkusA. schrieb:
Ich finde es übertrieben, dass ein Entwickler einer TV-Serie
so einen Preis verliehen bekommt. Es ist nur eine
Fernseh-Serie und spielt nicht die Wirklichkeit wieder.
Es ist ein Baustein und C.S.I. ist ein ziemlich hochgepuschte Serie. Wer weiß schon ob da nicht interessierte Kreise mitgeschrieben haben?Sponge schrieb via tvforen.de am 26.10.2007, 17.49 Uhr:
Said it before, say it again:Die amerikanischen Serien nach 911 wollen dem (amerikanischen) Bürger immer mehr weichkochen, um das Aushebeln von Grundrechten & Privatsphäre als selbstverständlich und notwendig im Kampf gegen das "Böse" darzustellen!
Flatto schrieb via tvforen.de am 01.11.2007, 23.09 Uhr:
Sponge schrieb:
Said it before, say it again:
Die amerikanischen Serien nach 911 wollen dem
(amerikanischen) Bürger immer mehr weichkochen,
um das Aushebeln von Grundrechten & Privatsphäre
als selbstverständlich und notwendig im Kampf gegen
das "Böse" darzustellen!
Ich glaube nicht, daß die TV-Macher Marionetten der herrschenden sind und das so "wollen". Das entspricht einfach der Grundhaltung dort in Amiland. Es gibt ja dort in der Bevölkerung auch nicht viel Protest gegen solche Maßnahmen.Denker schrieb via tvforen.de am 26.10.2007, 13.53 Uhr:
@ Markus brüll der ist gut.
@Leo naja es soll ja schon vor 20 Jahren Menschen gegeben haben die sich in der Schwarzwaldklinik operieren lassen wollten.DenkerLeo schrieb via tvforen.de am 26.10.2007, 14.04 Uhr:
... oder die sich auf eine Wohnung in der Lindenstraße beworben haben, wenn dort ein Schauspieler den Serientod starb. :o)
Denker schrieb via tvforen.de am 26.10.2007, 10.53 Uhr:
Naja aber ein bischen Recht haben sie schon.Klar es ist nur eine Serie aber ich habe mir schon manchmal Gedanken darüber gemacht wie die an alle diese Daten kommen.
Datenschutz wird doch immer mehr vernachlässigt.Ich habe es mal am eigenen Leib zu spüren bekommen was da für einen Schaden angerichtet werden kann.DenkerTAFKA Markus schrieb via tvforen.de am 26.10.2007, 13.45 Uhr:
Gerade Rex ist äußerst diskriminierend. Eigentlich sollte der alte Hund schon längst befördert sein und die Fälle vom Schreibtisch aus lösen.
Leo schrieb via tvforen.de am 26.10.2007, 11.02 Uhr:
Trotzdem ist es nur eine Fernsehserie. Es wundert sich doch auch keiner, dass Kommissar Rex jeden Fall nahezu im Alleingang löst ... "Rex, bring mir doch bitte den Zündschlüssel vom roten Auto, das neben der Scheune steht, aber schleich Dich hinten rum, damit Dich die Gangster nicht sehen, und pass auf, dass Du die Tür vom Wagen nicht zuschlägst, weil sonst die Alarmanlage losgeht!" "Wau!"Das entscheidende Problem bei diesen Serien ist meines Erachtens, dass immer mehr Leute nicht mehr auseinanderhalten können (oder wollen), was Realität und was Fernsehunterhaltung ist.
Leo schrieb via tvforen.de am 26.10.2007, 10.32 Uhr:
Stimmt. Und Elmer, der auf Bugs Bunny schießt, verharmlost rohe Waffengewalt und untergrägt den Schutz einer vom Aussterben bedrohten Tierart. Fernsehserien sind ja soooo gemein ...
http://www.ezthemes.com/previews/e/elmerfu2.jpg
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