Die Verantwortungsträger des Schwulensenders TIMM denken offenbar über eine Abwanderung ins Pay-TV nach. Im Januar hatte die Eigentümerfirma Deutsche Fernsehwerke GmbH Insolvenz angemeldet. Ob der Sendebetrieb in den nächsten Wochen aufrecht erhalten werden kann, ist unklar (wunschliste.de berichtete).Auf der eigenen Internetseite und via TIMM-Newsletter wurde inzwischen die Parole "Jetzt erst recht - gemeinsam sind wir stark" ausgegeben. Mit Hilfe einer Online-Befragung prüft der Sender zur Zeit die potentielle Bereitschaft seiner Stammzuschauer, zukünftig Geld für das Programm zu zahlen: "Auch wenn die Segel gerade auf Sturm stehen, halten wir den Kurs und geben alles für dein Programm! Daher unsere Frage an dich: Bist du dabei? Würdest du TIMM auch weiterhin die Treue halten, wenn Deutschlands erster und vor allem einziger Sender für schwule Männer ein Pay-TV-Sender wäre?"
Wie konkret aktuell in diese Richtung geplant wird, ist allerdings offen. Vom Sender liegt bezüglich der momentanen Finanzkrise und der Zukunftsprognose bis heute keine offizielle Stellungnahme vor.
07.02.2010 - Michael Brandes/wunschliste.de
Quelle: timm.de
































