30 tlg. dt. Familienserie von Hans Georg Thiemt und Hans Dieter Schreeb, Regie: Michael Braun.
Die Witwe Hanna Zerfass (Liane Hielscher) hat von ihrem Mann Roland das verschuldete Weingut Moselbrück geerbt. Sie selbst hat von Wein nicht viel Ahnung, aber ihr Sohn Gunther (Christoph Engen) und ihr Stiefsohn Martin Zerfass (Bernd Seebacher) kennen sich aus und tragen gemeinsam mit Betriebshelfer Leo Römer (Andreas Schulz) dazu bei, den Laden wieder aufzumöbeln. Martin ist der Sohn aus Rolands erster Ehe mit Elfriede (Margot Leonard), mit der sich Hanna gut versteht und die sich fürsorglich um die ganze Familie und das Weingut kümmert. Hannas hinterlistiger Schwager Ludwig (Hans Putz) sähe es am liebsten, wenn Hanna aufgäbe, denn er würde sich das Weingut gern unter den Nagel reißen. Er intrigiert auch, als sich Hanna und Leo privat näher kommen.
Herr Faber (Gernot Endemann) ist anfangs Ludwigs Mitarbeiter. Er wird aber rausgeworfen, weil Ludwig ihn einer Intrige beschuldigt, für die er in Wirklichkeit selbst verantwortlich war, und Hanna stellt ihn ein. Martin ist mit Michèle (Jocelyne Boisseau) zusammen, der Tochter des reichen Paul Berthier (Giles Segal). Die beiden heiraten und lassen sich gemeinsam auf Moselbrück nieder. Aus seiner Beziehung mit Angelika Rowitz (Claudia Rieschel) hat Martin bereits einen Sohn namens Alexander, gemeinsam mit Michèle bekommt er Tochter Martine. Gunther verlässt Moselbrück, weil er sich von seinem Halbbruder Martin unterdrückt fühlt. Er wechselt zu Ludwig, sieht sich aber durch dessen Sohn Hermann Fabian (Stefan Schneider) einer ähnlichen Konkurrenzsituation ausgesetzt. Bei Ludwig arbeitet außerdem Frau Büdinger (Renate Malzacher). Nach ihrer Trennung von Leo wird Dr. Werner Jentsch (Peter Lieck) Hannas neuer Freund. Für eine Bürgerinitiative gegen den Vergnügungspark, den Ludwig aus Moselbrück machen will, kandidiert sie für den Gemeinderat. Und Hermann verlobt sich mit Mathilde Freese (Petra Welteroth).
Drei Staffeln mit je zehn einstündigen Folgen liefen im Vorabendprogramm. Die Aufnahmen entstanden im Moselort Uerzig.