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"Klar": Kontroverse ARD-Reportagereihe wird mit neuen Folgen fortgesetzt

von Vera Tidona in News national
(31.03.2026, 13.00 Uhr)
Neuzugang Tanit Koch wird künftig Moderatorin Julia Ruhs unterstützen
Tanit Koch wird die Reportagereihe "Klar" im Wechsel mit Julia Ruhs präsentieren.
NDR/Hendrik Lüders
"Klar": Kontroverse ARD-Reportagereihe wird mit neuen Folgen fortgesetzt/NDR/Hendrik Lüders

Die kontrovers diskutierte ARD-Reportagereihe  "Klar" wird mit sechs frischen Folgen im NDR und im BR fortgesetzt. Zum Auftakt beschäftigt sich die neue Moderatorin und ehemalige "Bild"-Chefin Tanit Koch am Mittwoch, den 15. April um 22.00 Uhr im NDR mit dem Thema "Zielscheibe Polizei: Pöbeln, Hass und Gewalt". Die nächste Ausgabe erfolgt zwei Wochen später, am 29. April, und wird von der umstrittenen Moderatorin Julia Ruhs im BR präsentiert. Bereits im vergangenen Jahr sorgten ihre Beiträge für viel Kritik, dennoch hält der Sender weiterhin an dem Konzept mit ihr als (Mit-)Moderatorin fest (TV Wunschliste berichtete).

Die Reihe "Klar" möchte sich weiterhin laut den Verantwortlichen mit gesellschaftlichen Streitfragen beschäftigen, die in der Mitte der Gesellschaft kontrovers diskutiert werden.

In "Zielscheibe Polizei: Pöbeln, Hass und Gewalt" sprechen Tanit Koch und ein NDR-Reporterteam mit Polizeikräften über ihren Berufsalltag und die vielen Anfeindungen, denen sie täglich bei ihrer Arbeit ausgesetzt sind, von Respektlosigkeiten bis zu körperlichen Attacken. Laut der Reportage warnen Experten vor den Langzeitschäden der permanenten Belastung, auch durch vermeintlich harmlose Sprüche. Das Gehirn kann gar nicht anders, als mit Alarm darauf zu reagieren, so der Psychotherapeut Sven Steffes-Holländer in der "Klar"-Ausgabe, der seit 20 Jahren Polizistinnen und Polizisten behandelt. Für einige von ihnen führe der dauerhafte Stresszustand langfristig zu Depressionen, Angststörungen oder posttraumatischen Belastungsstörungen.

Die Sendung begleitet u. a. einen Polizisten aus Lübeck, der nach einem Einsatz in die Notaufnahme musste, da ein alkoholisierter Mann ihm die Schulter auskugelte. Als Folge davon war er mehrere Monate dienstunfähig, was für ihn eine harte, auch psychische Belastung darstellte: Von meinem inneren Auge war ich kurz davor zu sagen, ich bleibe für mein Leben lang irgendwie einarmig. Heute bildet er junge Polizisten aus mit dem Ziel, sie besser auf Gewalt im Einsatz vorzubereiten.

Das Reportage-Format "Klar" wird im Wechsel von NDR und BR produziert. Sämtliche Ausgaben sind weiterhin in der ARD Mediathek und auf den YouTube-Kanälen NDR Doku und BR24 zu sehen.



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Leserkommentare

  • Spooky78 schrieb am 31.03.2026, 16.56 Uhr:
    Warum man für dieses Thema ein solches Format braucht, erschließt sich mir nicht. Angriffe auf Polizei und Rettungskräfte sind doch schon jetzt regelmäßig Thema in den gängigen ÖR-Politmagazinen und Reportageformaten. Welchen neuen Erkenntnisgewinn verspricht man sich von „Klar“? Vermutlich läuft es am Ende wieder nur auf dumpfe Provokationen heraus, wonach sowieso immer die bösen Grünen/Linken/Ausländer an allem Schuld sind. Wer das sehen will, braucht doch nur Welt-TV anzuschalten. Dafür muss man nun wirklich keine Gebühren verschwenden.