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Die 10 besten Dystopie-Serien

Zum Start von "The Testaments - Die Zeuginnen" nehmen wir uns bedrückende Zukunftsvisionen vor
Rebecca Ferguson in "Silo"
Apple TV
Die 10 besten Dystopie-Serien/Apple TV

Schon vor dem Ausbruch der Covid-Pandemie boomten auf dem kleinen Bildschirm dystopische Erzählungen. Angesichts der vielen Brandherde auf der Welt ist ein Ende nicht in Sicht. Mit  "The Testaments: Die Zeuginnen" erwartet uns nun etwa eine Fortsetzung der Hitproduktion  "The Handmaid's Tale", die uns zu einer neuen Top-10-Liste anspornt. Was sind die besten Serien, die uns mit düsteren Zukunftsszenarien das Fürchten lehren? Passt unser Ranking? Oder fehlt in euren Augen womöglich der ein oder andere wichtige Titel?

Platz 10:  "The Man in the High Castle" (2015-2019)

Die lose Adaption von Philip K. Dicks Roman "Das Orakel vom Berge" (im Original: "The Man in the High Castle") entwirft eine alternative Weltgeschichte, die einem mehrere Schauer über den Rücken jagt: Den Zweiten Weltkrieg haben hier Nazideutschland und Japan gewonnen. In der Folge sind die Vereinigten Staaten unter den beiden Siegermächten aufgeteilt. Trotz oder gerader wegen der brutalen Herrschaft der Besatzer regt sich jedoch Widerstand. Was die vier Staffeln à 40 Folgen umfassende, von Frank Spotnitz entwickelte und von Ridley Scott als Executive Producer betreute Serie so faszinierend macht, sind ihr detailfreudiges Worldbuilding und der überraschende Haken schlagende Handlungsverlauf. Ein Schreckenspanorama, das nichts von seiner Bedeutung eingebüßt hat. Sind rechte Kräfte doch überall immer mehr im Aufwind.

Platz 9:  "The Leftovers" (2013-2017)

Was, wenn von jetzt auf gleich 140 Millionen Menschen einfach spurlos verschwinden? Das ist die spannende Ausgangsfrage der HBO-Produktion "The Leftovers", die drei Jahre nach diesem Ereignis eine Welt zeichnet, in der vieles aus dem Gleichgewicht geraten ist, Sekten aller Art großen Zulauf erleben. Die auf Tom Perottas gleichnamigem Roman basierende Serie interessiert sich vor allem für die psychologischen Effekte, ergründet mit großer Umsicht das Trauma des Verlustes und wirft ein aufregendes Gesellschaftstableau an die Wand. Packend nicht zuletzt wegen starker Schauspielleistungen, unter anderen von Justin Theroux und Carrie Coon.

Platz 8:  "Westworld" (2016-2022)

Christopher Nolans Bruder Jonathan Nolan und dessen Ehefrau Lisa Joy frischen Michael Crichtons gleichnamigen Science-Fiction-Western aus dem Jahr 1973 gehaltvoll auf. "Westworld" erzählt von einer nicht allzu fernen Zukunft, in der Menschen in einem Vergnügungspark all ihre Sehnsüchte, auch die dunkelsten, ohne Konsequenzen an den dort als Spielfiguren eingesetzten Androiden ausleben können. Die wollen sich den Missbrauch allerdings nicht ewig gefallen lassen. Ein schmackhafter Seriencocktail, der spektakuläre Schauwerte, einen vielschichtigen Plot, gut eingefädelte Filmzitate und philosophische Fragestellungen, etwa zum Wesen der KI, gewinnbringend verknüpft.

Platz 7:  "The Walking Dead" (2010-2022)

Eine der wohl einflussreichsten Serien der letzten zwei Jahrzehnte war die 2022 zu Ende gegangene Saga "The Walking Dead", deren Grundlage die gleichnamige Comicreihe von Robert Kirkman, Tony Moore und Charlie Adlard bildet. Angesiedelt in einer Welt, die durch eine Zombieapokalypse erschüttert wurde, suchen Überlebende nach einem Ausweg aus dem Grauen und sehen sich auf ihrem Weg mit neuen gefährlichen Machtstrukturen konfrontiert. Das Erfolgsrezept von Serienschöpfer Frank Darabont und seinen kreativen Mitstreitern: eine gut ausbalancierte Mischung aus blutigen Gewalteruptionen, einem effektiven Spannungsaufbau und hochemotionalen Momenten. Statt sinnfreiem Splatter bekommt man hier ein grimmiges Epos von überraschender Wucht serviert.

Platz 6:  "Humans" (2015-2018)

Androiden, die ein Bewusstsein entwickeln, stehen - "Westworld" lässt grüßen! - auch im Zentrum dieser britisch-amerikanischen Koproduktion, bei der es sich um eine Adaption der schwedischen Serie  "Real Humans - Echte Menschen" handelt. "Synths" heißen innerhalb der Story die menschenähnlichen Maschinen, die als alltägliche Helfer und Arbeitskräfte dienen und von denen einige aus ihrer unterwürfigen Rolle ausbrechen wollen. Aus einer klassischen Scifi-Prämisse entwickelt "Humans" eine unter die Haut gehende Geschichte mit komplexen Figuren, die immer wieder ethische und moralische Fragen in den Blick nimmt. Kein Meisterwerk, aber ein durchweg packender, zum Nachdenken anregender Zeitvertreib!



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Leserkommentare

  • Hazel-Ra schrieb am 09.04.2026, 14.57 Uhr:
    Naturgemäß fehlt mir einiges: z. B. See, Into the Badlands, The 100, 12 Monkeys. Vor allem die letzten beiden sollten in einer Top Ten Liste nicht fehlen.
    Ich mag Severance auch, es ist aber eher nicht der typische Genre-Vertreter und ich behaupte einmal, der dystopische Charakter ist nicht das überwiegende Element. In Man in the High Castle geht es um Parallelwelten, insbesondere die in der die Haupthandlung stattfindet und Leftovers ist Mystery. Ich mag die genannten Serien, sehe aber auch hier nicht primär Dystopien. Da wäre ja jede Abweichung von der Tagesrealität schon dystopisch.
    Das Remake von Humans, nicht aber das Original? Ich mag beides. Dass das Original nciht einmal erwähnt wird, ist aber irritierend.
  • Der Denker schrieb am 08.04.2026, 19.35 Uhr:
    Da fehlen "DIE WÄCHTER" von 1987/1988.
    Wie "1984" nur als Serie.
    Sympathischer junger Darsteller.
    Wird sogar als Deutsch-Unterricht-Lektüre gelesen.
    Können die Schüler auch im Unterricht zum Vergleich von DVD sehen.
    Beides sehr gut-die Wächter nur mit fiesem Ausgang-leider.
  • Besserwisserin schrieb via tvforen.de am 07.04.2026, 00.14 Uhr:
    Für mich die schlimmste Dystopie: Eine Welt, in der ständig Ranglisten erstellt werden.
  • Hans18 schrieb am 06.04.2026, 18.15 Uhr:
    Interessiert mich voll. Ich tue mir bei solchen Listen deshalb schwer, weil ich halt nicht alle Streamerdienste abonniert habe. Und manchmal stehts auch nicht dabei wo es läuft. Deshalb meide ich solche Listen eher, weil ich will ja nicht dass mit der Möre vor dem Gesicht gewedelt wird, ich aber nicht zubeißen kann.
  • Hazel-Ra schrieb am 09.04.2026, 15.03 Uhr:
    Wenn du etwas nicht kennst, gib den Titel rechts oben in das Suchfeld ein und du erhältst die Infos zur Serie samt Hinweisen, wo das gestreamt wird oder demnächst im TV läuft. Das ist das schöne an Wunschliste. Was immer dich interessiert - diese Info nimmst du mit. Den Rest kannst du einfach ignorieren. Wenn etwas für dich wichtig ist, wirst du einen Weg finden, es zu sehen, wenn nicht, entscheidest du dich dagegen. Ganz wie du willst. Niemand soll dich dafür verurteilen. Ist doch schön.
  • Horatio schrieb am 06.04.2026, 14.40 Uhr:
    Dystopien – war da nicht was?
    Bei dem Hang moderner TV- Produzenten x-beliebige Romane zu Serien umzuschreiben wundert mich, dass sich noch niemand an 1984, Brazil, oder Brave New World vergriffen hat.
    Obwohl – Brazil, die Serie würde ich wohl gucken. 🤪
  • Darmok auf dem Ozean schrieb am 06.04.2026, 15.12 Uhr:
    Brave new world haben sie doch vor ein paar Jahren pseudoversucht und sind damit baden gegangen. Zurecht.....
  • Darmok auf dem Ozean schrieb am 06.04.2026, 14.25 Uhr:
    Und niemand erwähnt oder kennt Jeremiah.....
  • Hazel-Ra schrieb am 09.04.2026, 15.07 Uhr:
    Jeremiah habe ich noch auf VHS. Nett. Für Top Ten aber zu wenig zügiges Folgen des roten Fadens, zu viel Story der Woche.
  • Spooky78 schrieb am 06.04.2026, 13.56 Uhr:
    Für mich gehören noch die US-Serien „Revolution“ (2012) und „Jericho“ (2006) auf die Liste. Trotz eher schlechter Kritiken fand ich auch das deutsche Format „8 Tage“ ganz unterhaltsam.