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Antirassistisches Klopapier klingt erstmal nach Witz, hatte aber schon 2020 einen ernsten Hintergrund: Während des Corona-Lockdowns starteten Goldeimer-Mitgründer Micha Fritz und Roger Rekless die Aktion „Rassismus ist fürn Arsch“. Mit dem Klopapier wurden über 200.000 Euro für antirassistische Organisationen gesammelt, die Projekte gegen rechts, gegen Diskriminierung und für eine offene Gesellschaft unterstützten. In der neuen Folge geht es um das erfolgreiche Crowdfunding für das „Klugscheisser Klopapier“, aber auch darum, was passieren kann, wenn man sich öffentlich gegen Rassismus positioniert. Nach der ersten Aktion landete eine bedrohlich wirkende Nachricht im privaten Briefkasten. Dazu kommen steigende Zahlen rassistischer Straf- und Gewalttaten, Erfahrungen mit rechter Gewalt und die Frage, warum Betroffene oft alleine dastehen. Es geht um antischwarzen Rassismus, demokratische Zivilgesellschaft, Beratungsstellen wie BEFORE München und den Druck auf prodemokratische Projekte. Die zentrale Frage: Was passiert, wenn der Kampf gegen rechts nicht mehr abstrakt bleibt, sondern plötzlich vor der eigenen Haustür liegt?...
(FunFacts de)
Länge: ca. 17 min.





