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Ein Arzt, drei tote Patienten: 2020 infiziert sich der gesundheitlich vorbelastete Sedat A. (Name geändert) mit Corona. Als aus Husten, Fieber und Kurzatmigkeit akute Atemnot wird, muss der damals 50-Jährige ins Krankenhaus. Er wird ins Koma versetzt, sein Sterberisiko wird als hoch eingeschätzt. Es folgt eine Verlegung ins Essener Uniklinikum.
Dort entscheidet Martin W. (Name geändert) mit Kollegen, dass es Zeit für den Übergang zur palliativen Sterbebegleitung ist. Martin W. ist Funktions-Oberarzt und noch ahnt niemand, dass er bald festgenommen wird.
Martin W. ergreift eigenständig Maßnahmen, die den unmittelbaren Sterbeprozess von Sedat A. einleiten. Auch für den Tod von zwei weiteren Covid-Patienten soll der Arzt verantwortlich sein. Ein Krankenpfleger meldet ihn und Martin W. wird angeklagt.
Host Ida rekonstruiert den Fall und spricht mit Prof. Dr. Lukas Radbruch über Palliativmedizin. Dabei geht es auch um die Abgrenzung zwischen Palliativversorgung und dem Thema Sterbehilfe.
Dort entscheidet Martin W. (Name geändert) mit Kollegen, dass es Zeit für den Übergang zur palliativen Sterbebegleitung ist. Martin W. ist Funktions-Oberarzt und noch ahnt niemand, dass er bald festgenommen wird.
Martin W. ergreift eigenständig Maßnahmen, die den unmittelbaren Sterbeprozess von Sedat A. einleiten. Auch für den Tod von zwei weiteren Covid-Patienten soll der Arzt verantwortlich sein. Ein Krankenpfleger meldet ihn und Martin W. wird angeklagt.
Host Ida rekonstruiert den Fall und spricht mit Prof. Dr. Lukas Radbruch über Palliativmedizin. Dabei geht es auch um die Abgrenzung zwischen Palliativversorgung und dem Thema Sterbehilfe.
(WDR)
Länge: ca. 23 min.






