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Weil sie keine Aufenthaltsgenehmigung haben, hätten im letzten Jahr rund eine halbe Million Migranten die EU verlassen müssen. Doch nur wenige von ihnen reisten tatsächlich aus. Mehrere Länder, darunter Deutschland, wollen das ändern. Sie planen deshalb Rückführungszentren, sogenannte Return Hubs, in Drittstaaten. Wer ausreisepflichtig ist, soll dabei in Länder wie Ruanda oder Usbekistan abgeschoben werden können - ganz unabhängig davon, ob die Migranten einen Bezug zu diesen Staaten oder je dort gelebt haben. Für die Konservativen im EU-Parlament ist dieser Schritt dringend notwendig, die Linke dagegen sieht darin einen Bruch mit dem europäischen Recht und europäischen Werten.
(arte.tv)
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