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Der MSV Duisburg ist Heimat für rund 12.000 Mitglieder und Herzensclub für viele Tausende Menschen zwischen Rhein und Ruhr. Die wegen ihrer blau-weißen Trikots so genannten "Zebras" sind Kult - auch wenn das Gründungsmitglied der Bundesliga in den letzten Jahren vor allem in der zweiten, dritten oder sogar vierten Liga gespielt hat. Der Meidericher Spielverein 02 e.V. Duisburg gilt bis heute als "Malocher"-Club. In einer Stadt, die seit Jahrzehnten mit den Folgen des Strukturwandels kämpft, werden keine Zauberfüße, sondern eher Abwehrspieler und Kämpfertypen zu Legenden. Wichtig ist, dass Spieler und Verein bodenständig und auf Augenhöhe mit den Fans bleiben. "MSVereint" lautet das Motto des Clubs. Auch in sportlich schweren Zeiten verwandelt sich der Heimbereich des Stadions in ein blau-weißes Meer aus Fahnen, Schals und Mützen. Die neue Folge der WDR Heimatflimmern-Reihe "Meine Heimat. Mein Verein." dreht sich um den Mythos MSV in vielfältigen Fan-Geschichten und zeigt die enge Verbindung von Stadt und Verein. Autor Wilm Huygen trifft Menschen, für die der Verein Heimat und manchmal sogar mehr ist. Manuela Sass ist Fan und Stadtführerin. Sie zeigt Gästen geschichtsträchtige und überraschende Ecken ihrer oft unterschätzten Heimat. Oder Lea Bursch: Ihr hat der Verein nach ihrer Krebs-Diagnose viel Kraft gegeben. Und der Film ist zu Gast bei der "Zebraherde e.V.", einer der größten Fan-Vereinigungen des Clubs. Die Spielerlegende Joachim Hopp lässt die besondere Beziehung der Duisburger zu ihrem MSV aufleben. Comedian Markus Krebs, seit Jahrzehnten tief mit dem Verein verbunden, berichtet über die Wechselwirkungen zwischen Stadt und Club. Oberbürgermeister und Dauerkarteninhaber Sören Link betont die Bedeutung des MSV für die DNA der Stadt. ARD-Moderatorin Siham El-Maimouni, in Duisburg geboren und aufgewachsen, erzählt die Geschichte dieses besonderen Fußballvereins, seiner Fans und der Stadt.
(WDR)
Länge: ca. 45 min.






