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Westerkappeln, Ostermontag 2018: Drei Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren graben nachts auf einem Spielplatz ein Grab. Ihr Plan: Den 22-jährigen Michael N. (Name geändert) erschießen und seine Leiche verschwinden lassen.
Der Hauptangeklagte, damals 16 Jahre alt, entnimmt die Waffe seines Vaters aus einem Safe und schießt dreimal auf das Opfer. Zwei Kugeln treffen den 22-Jährigen lebensgefährlich – doch er überlebt.
Als mögliche Motive werden mutmaßliche Drogengeschäfte und angebliche sexuelle Übergriffe diskutiert. Die Jugendlichen werden schließlich wegen gemeinschaftlich versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung verurteilt.
Wie konnte ein Konflikt unter Jugendlichen derart eskalieren? Host Hamzi spricht mit dem Richter Henning Barton vom Landgericht Münster über den Fall, die Hintergründe und den Prozess. Außerdem erklärt Kinder- und Jugendpsychotherapeut Dr. Hugo Romero Frausto, warum schwere Gewalt unter Jugendlichen zunimmt und welche Warnsignale oft übersehen werden.
Der Hauptangeklagte, damals 16 Jahre alt, entnimmt die Waffe seines Vaters aus einem Safe und schießt dreimal auf das Opfer. Zwei Kugeln treffen den 22-Jährigen lebensgefährlich – doch er überlebt.
Als mögliche Motive werden mutmaßliche Drogengeschäfte und angebliche sexuelle Übergriffe diskutiert. Die Jugendlichen werden schließlich wegen gemeinschaftlich versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung verurteilt.
Wie konnte ein Konflikt unter Jugendlichen derart eskalieren? Host Hamzi spricht mit dem Richter Henning Barton vom Landgericht Münster über den Fall, die Hintergründe und den Prozess. Außerdem erklärt Kinder- und Jugendpsychotherapeut Dr. Hugo Romero Frausto, warum schwere Gewalt unter Jugendlichen zunimmt und welche Warnsignale oft übersehen werden.
(WDR)
Länge: ca. 23 min.






