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Adel gibt es in Deutschland seit über 100 Jahren nicht mehr - zumindest offiziell. Titel sind abgeschafft, Privilegien Geschichte. Und trotzdem leben Menschen in Schlössern, besuchen exklusive Adelsbälle oder lassen sich sogar adoptieren, um einen Titel zu tragen. Reporterin Carolin Gräfin von der Groeben hat selbst einen adeligen Namen und taucht für ihre Recherche in eine Welt zwischen Tradition, Familiengeschichte und gesellschaftlicher Faszination ein. Sie trifft einen 21-jährigen Schlossherrn, Menschen, die an Adelswerten festhalten und solche, die sich ihren Titel erst erkauft haben. Was ist von der abgeschafften Elite geblieben? Welche Rolle spielen Herkunft und Familiengeschichte in einer Gesellschaft, die sich als modern und gleichberechtigt versteht? Und warum übt der Adel bis heute eine so große Anziehungskraft aus?...
(hr-fernsehen)
Länge: ca. 30 min.







