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Immer mehr Frauen in der Schweiz lassen vorsorglich ihre Eizellen einfrieren, um sich ihren Kinderwunsch für später offenzuhalten. «rec.»-Reporter Samuel Konrad begleitet seine Kollegin durch den Prozess und zeigt die Realität von Frauen, die auf «Social Freezing» setzen oder setzen mussten.
Léa (36) entscheidet sich trotz Partner für diesen emotional und körperlich enorm belastenden Weg. «Ich habe mich lange dagegen gewehrt, dass ich mich als Frau allein mit dem Thema Kinderwunsch auseinandersetzen muss», sagt sie. «Wenn meine Beziehung hält, kaufe ich uns damit Zeit. Wenn nicht, kaufe ich mir Zeit.» Diese Zeit hat ihren Preis: Für einen Social-Freezing-Zyklus müssen Frauen in der Schweiz mit Kosten von 6'000 bis 9'000 Franken rechnen, hinzu kommt eine jährliche Lagerungsgebühr.
Die Hormonstimulation mittels Spritzen dauert in der Regel zwei Wochen. Ziel ist es, möglichst viele Eizellen zur Reifung anzuregen, idealerweise rund 20. Viele Frauen benötigen dafür jedoch zwei oder sogar drei Behandlungszyklen. So auch Whitney Toyloy (35), die nach dem ersten Durchgang fast aufgegeben hätte: «Als man mir sagte, man könne nur drei Eizellen entnehmen, bin ich zusammengebrochen. Ich dachte, ich werde vielleicht nie Mutter.»
Das vorsorgliche Einfrieren von Eizellen ist in der Schweiz seit etwas mehr als zehn Jahren erlaubt. Die Verwendung der Eizellen bleibt jedoch Paaren vorbehalten. «Das ist ein Skandal», sagt Toyloy. «Der Staat bestimmt über meinen Körper als Frau – das stört mich.» Zudem habe sie den Eindruck gewonnen, dass hinter der Behandlung auch ein lukratives Geschäft stecke: «Man spielt hier auch mit der Dringlichkeit, die wir als Frauen verspüren.»
Léa (36) entscheidet sich trotz Partner für diesen emotional und körperlich enorm belastenden Weg. «Ich habe mich lange dagegen gewehrt, dass ich mich als Frau allein mit dem Thema Kinderwunsch auseinandersetzen muss», sagt sie. «Wenn meine Beziehung hält, kaufe ich uns damit Zeit. Wenn nicht, kaufe ich mir Zeit.» Diese Zeit hat ihren Preis: Für einen Social-Freezing-Zyklus müssen Frauen in der Schweiz mit Kosten von 6'000 bis 9'000 Franken rechnen, hinzu kommt eine jährliche Lagerungsgebühr.
Die Hormonstimulation mittels Spritzen dauert in der Regel zwei Wochen. Ziel ist es, möglichst viele Eizellen zur Reifung anzuregen, idealerweise rund 20. Viele Frauen benötigen dafür jedoch zwei oder sogar drei Behandlungszyklen. So auch Whitney Toyloy (35), die nach dem ersten Durchgang fast aufgegeben hätte: «Als man mir sagte, man könne nur drei Eizellen entnehmen, bin ich zusammengebrochen. Ich dachte, ich werde vielleicht nie Mutter.»
Das vorsorgliche Einfrieren von Eizellen ist in der Schweiz seit etwas mehr als zehn Jahren erlaubt. Die Verwendung der Eizellen bleibt jedoch Paaren vorbehalten. «Das ist ein Skandal», sagt Toyloy. «Der Staat bestimmt über meinen Körper als Frau – das stört mich.» Zudem habe sie den Eindruck gewonnen, dass hinter der Behandlung auch ein lukratives Geschäft stecke: «Man spielt hier auch mit der Dringlichkeit, die wir als Frauen verspüren.»
(SRF)





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