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Am 30. Januar 1933 wird Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt: Die Nationalsozialisten übernehmen in Deutschland die Macht. Die Weimarer Republik ist zu diesem Zeitpunkt schwer angeschlagen. Aus der Wirtschaftskrise von 1929 ist eine Staatskrise geworden. Die Demokratie scheint am Ende. Die instabile Situation hat Hitlers Partei, die NSDAP, stark gemacht. Sie beginnt jetzt mit dem systematischen Umbau der Gesellschaft. Joseph Goebbels, einer von Hitlers engsten Mitstreitern, betreibt gezielt Propaganda für die NS-Bewegung. Auch einflussreiche Wirtschaftsvertreter wie Hjalmar Schacht stehen auf Hitlers Seite. Der Journalist und Herausgeber Carl von Ossietzky dagegen verachtet Hitler und sieht früh, welche Gefahr durch die NSDAP droht. Der Autor und liberale Reichstagsabgeordnete Theodor Heuss ist unschlüssig, was er von Hitlers Kanzlerschaft halten soll. Mit der Auflösung des Reichstags am 1. Februar 1933 nimmt die Errichtung der NS-Diktatur ihren Lauf.
(SWR)
Länge: ca. 12 min.




