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Jugoslawien hat mit wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen. Die Unterschiede in der Wirtschaftskraft der Teilrepubliken sind ein Keim der Unzufriedenheit - und der Wunsch nach Dezentralisierung des zentralistischen Systems wird lauter. Tito, nun Präsident auf Lebenszeit, ist nicht in der Lage, die Spannungen zu lösen. Erstmals erlebt das Land Proteste - von Studierenden, später auch von Reformbewegungen innerhalb der Partei - aber sie erzielen keine nachhaltigen Veränderungen. Immer mehr Menschen gehen als Gastarbeiter und Gastarbeiterinnen ins Ausland. Titos Tod im Jahr 1980 versetzt das Land in einen Schockzustand.
(ORF)
Länge: ca. 30 min.





