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Das Prag der 1920er- und 1930er-Jahre war ein internationales Zentrum europäischer Kunst und Kultur. Das imaginäre Dreieck Prag-Wien-Berlin war der Hort einer bunten, mehrsprachigen Kultur, die Größen wie Franz Kafka, Max Brod, Egon Erwin Kisch, Peter Lotar und viele mehr hervorbrachte. Trotz dieser kreativen Vielfalt und intensiver kultureller Experimente bestanden tiefe Spannungen, einer gläsernen Grenze gleichend, zwischen den unterschiedlichen Gruppen, die durch die Katastrophen des 20. Jahrhunderts verstärkt wurden. Der Film "Babylon Prag" erzählt die Geschichte der Prager Tschechen, Deutschen, Österreichern und Juden mit neuen Details und aus einer neuen, einer europäischen Perspektive.
(ORF)





