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367

Andreas Kieling: Mitten im wilden Deutschland

D, 2009

Andreas Kieling: Mitten im wilden Deutschland
  • 367 Fans
  • Serienwertung4 145953.717 Stimmeneigene: –

Andreas Kieling: Mitten im wilden Deutschland Episodenguide

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  • Zeichenerklärung: S StaffelE Episode Stream im TV

Dokumentation in 5 Teilen

  • 1.01Vom Dreiländereck ins Coburgerland
    1989 entstand ein kühner Plan: Der gesamte Grenzstreifen vom tschechischen Dreiländereck bis hinauf zur Ostsee sollte zum Naturschutzgebiet erklärt werden. So stehen heute fast 80 Prozent des ehemaligen Grenzstreifens unter Naturschutz. Geprägt wird die erste Etappe über Mödlareuth und Lehesten von Abwechslungsreichtum der Wiesen und Wälder und den teils schroffen Schiefergebirgen.
    arte, 26.10.2009
  • 2.02Hohe Rhön und weites Werratal
    Die zweite Folge stellt die verträumte Region zwischen Rhön und Werratal vor. Die Basaltfelsen der Rhön sind vulkanischen Ursprungs und über 20 Millionen Jahre alt. Im Mittelalter gab es hier weite Buchenurwälder. Durch großflächige Rodungen entstand das "Land der offenen Fernen". Auf seinem Weg besucht Andreas Kieling das Schwarze Moor, eines der größten Hochmoore Europas, und er macht einen kurzen Halt bei Rhönschafen.
    arte, 27.10.2009
  • 3.03Wildnis Harz
    Mit dem Brocken ist der Harz das höchste Gebirge Norddeutschlands. In den urwüchsigen Wäldern gibt es einen heimlichen Herrscher - den Luchs. Die elegante und scheue Katze ist dort seit der Jahrtausendwende wieder heimisch. Ihr Überleben und das einiger anderer seltener Harzbewohner ist eng mit der Geschichte des Eisernen Vorhangs verknüpft. Die Naturschutzgebiete der ehemaligen Grenzregion liefern ihnen die nötigen Rückzugsräume, und seit es die Grenze nicht mehr gibt, haben sie auch ausreichend Bewegungsfreiheit. In der dritten Folge der fünfteiligen Reihe "Andreas Kieling: Mitten im wilden Deutschland", einer Entdeckungsreise entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze, steht der Harz im Mittelpunkt.
    arte, 28.10.2009
  • 4.04Berlin grenzenlos
    Auch Berlin, die deutsche Metropole, ist eine "Landschaft", bei der die Kontraste besonders stark hervortreten. Isoliert musste sie als Insel mehrere Jahrzehnte überstehen. Erst langsam zieht Normalität in die Stadt ein, und es entsteht ein neuer Kontakt mit der Umgebung. So ist die Außenregion in ihrem landschaftlichen Idyll ein interessanter Gegensatz zur Großstadt. Wildschweine und Füchse machen den Anfang und kehren in die Parks der Stadt zurück - nicht immer zur Begeisterung der Bewohner. So sind es zum einen die Randbereiche und Grenzzonen, die attraktiv für Tiere sind, zum anderen die kleinen Paradiese inmitten der Steinwüste. Oft ist gerade dort, wo man es kaum vermutet bei genauer Untersuchung auch ein Stückchen Natur zu finden. Visuell ist der Kontrast zwischen den Silhouetten des Potsdamer Platzes und der Brandenburger Natur ein besonders reizvoller Background für interessante Begegnungen. Für Andreas Kieling ist es eine besondere Herausforderung - die Natur der Großstadt zu entdecken.
    arte, 29.10.2009
  • 5.05Von der Elbe an die Ostsee
    Die beiden nördlichsten Länder Deutschlands sind gleichzeitig auch diejenigen mit der geringsten Bevölkerungsdichte. Hier ist die Natur noch ursprünglich. Genau deshalb hat Mecklenburg-Vorpommern einen Sonderstatus. Die wirtschaftlich schwache Region ist auf den Tourismus angewiesen, und mit ihrer verträumten Seenplatte und den vorgelagerten Inseln hat die Landschaft beste Voraussetzungen dazu. Im Grenzbereich ist es die Elbe, die die Landschaft geprägt hat wie kein zweiter Fluss. Die Erinnerung an die Elbhochwasser ist immer noch hellwach und damit auch die Gewissheit, dass man mit der Natur und nicht gegen sie leben muss.
    arte, 30.10.2009