"Ausflug ins Gestern", "Beim Greissler ums Eck." Zeitreise zurück in die 50er und 60er. Ein unterhaltsamer Rückblick auf das letzte Jahrhundert. Der Greissler ist ein Lebensmittelhändler mit einer Verkaufsfläche in der Größe einer Kleinstwohnung. Er ist innigste Verbindung zwischen dem großen Welthandel und dem kleinen Letztverbraucher. Die Greisslerei wurde im 15. Jahrhundert erstmals erwähnt und bezeichnete bereits damals den Zwischenhandel des Verderblichen. Der Greissler lebt in erster Linie von seinen Stammkäufern, besonders beliebt beim Publikum ist das "Aufschreiben". In den 50er Jahren stiegen mit dem Wohlstand auch die Ansprüche der Kunden. Die Zeiten haben sich geändert - man will nicht mehr von Geschäft zu Geschäft laufen müssen, um seine Einkäufe zu erledigen. Auch die Zeit, in der man noch Zeit hatte, scheint vorüber zu sein. Die aufkommenden Supermärkte tun ihr übriges, um das Greisslersterben voranzutreiben. Die Konkurrenz nimmt keine Rücksicht auf Nostalgie.
"Ausflug ins Gestern", "Alle Jahre wieder." Weihnachten - die stillste Zeit des Jahres steht wieder vor der Tür. In vielen Gegenden Österreichs pflegt man in den 1960er Jahren noch die alten Bräuche und feiert die Geburt Christi im besinnlichen Rahmen. Ganz anders sieht in den Städten aus. Je näher der Weihnachtsabend rückt, desto größer ist der Trubel in den Einkaufsstraßen.
"Ausflug ins Gestern", "Park-Geschichten." Was wäre Wien ohne seine Parkanlagen? Die facettenreichen Oasen der Großstadt verzaubern die Wiener zu jeder Jahreszeit. "Im Prater blüh'n wieder die Bäume, in Sievering grünt schon der Wein"? Die Frühlingsidylle der Parks lädt in den 1960er Jahren zum Träumen ein. Inmitten der ersten Blüten und Frühlingsboten spielen Kinder, die Wiener genießen die ersten Sonnenstrahlen und die erwachende Natur nach dem Winter. Frühling in Wien ist Lebenslust. Für die Kinder hat die Wiener Stadtgartenverwaltung zu Ostern stets eine besondere Überraschung: Osterschafe als Spielkameraden. Im Sommer ist Fußballspielen das Highlight der Jugend in den Parks. Doch nicht überall ist dies gestattet bzw. gern gesehen! Nach dem Frühling und Sommer verändert der Herbst das Antlitz der Parks aufs Neue. Das stimmungsvolle Farbenspiel des Laubs ist immer auch mit einem Hauch Melancholie verbunden. Der Schnee im Winter verzaubert die Parkanlagen abermals und beschert den Ki
Der Greissler ist ein Lebensmittelhändler mit einer Verkaufsfläche in der Größe einer Kleinstwohnung. Er ist innigste Verbindung zwischen dem großen Welthandel und dem kleinen Letztverbraucher. Die Greisslerei wurde im 15. Jahrhundert erstmals erwähnt und bezeichnete bereits damals den Zwischenhandel des Verderblichen. Der Greissler lebt in erster Linie von seinen Stammkäufern, besonders beliebt beim Publikum ist das "Aufschreiben". In den 50er Jahren stiegen mit dem Wohlstand auch die Ansprüche der Kunden. Die Zeiten haben sich geändert - man will nicht mehr von Geschäft zu Geschäft laufen müssen, um seine Einkäufe zu erledigen. Auch die Zeit, in der man noch Zeit hatte, scheint vorüber zu sein. Die aufkommenden Supermärkte tun ihr übriges, um das Greisslersterben voranzutreiben. Die Konkurrenz nimmt keine Rücksicht auf Nostalgie.
"Ausflug ins Gestern", "Die Wiener Tramway." Zeitreise zurück in die 50er und 60er. Ein unterhaltsamer Rückblick auf das letzte Jahrhundert. Ein Porträt der Wiener Straßenbahn und ihrer wechselvollen Geschichte, die schon 1865 ihren Anfang nahm. Über die damalige Pferde-Tramway wird ebenso berichtet wie über die Elektrifizierung der Stadtbahn in den zwanziger Jahren, die weitgehende Zerstörung der Wiener Tramway in den Kriegsjahren, den Wiederaufbau und über ihre andauernde Beliebtheit in den Jahren danach, als aus der einst "schienengebundenen Pferdeeisenbahn" längst schon ein modernes Massen-Verkehrsmittel im öffentlichen Dienst geworden war.
"Ausflug ins Gestern", "Weinlese 1963." Der Jahrgang 1963 ist im Werden. In fast allen österreichischen Rieden ist bereits mit der Lese begonnen worden. Mussten in den Jahren davor noch große Mengen Wein importiert werden, ist dies 1963 nicht mehr notwendig. Im Gegenteil, Österreich wird seinen Weinexport steigern können. Bessere Wetterverhältnisse und die Umstellung auf ertragreiche Qualitätsreben lassen einen guten Jahrgang erwarten. Der durchschnittliche Ertrag aus österreichischen Weingärten beträgt in diesem Jahr etwa 1,7 Millionen Hektoliter. Das sind rund 40 Prozent mehr als vor dem Krieg. Mit dem Ertrag ist auch der Verbrauch gestiegen - gefragt sind nach wie vor Spitzensorten. Wer in der Lage ist, Qualitätswein herzustellen, kommt daher stets auf seine Rechnung. Rund 80.000 Österreicherinnen und Österreicher sind 1963 haupt- oder nebenberuflich im Weinbaugewerbe beschäftigt. Der Weinbau nimmt deshalb eine bedeutende volkswirtschaftliche Stellung ein.
"Ausflug ins Gestern", "Advent 1959." Vorweihnachtszeit im Jahre 1959. Weihnachten wie es früher war, betrachtet durch die Augen der Kinder. Die Reise beginnt in einer Lebkuchenfabrik, zeigt Lamettaerzeugung, Einkaufsszenen in einem Wiener Großkaufhaus, einen typischen Wiener Christkindlmarkt und sogar den Weihnachtsmann im Fiaker. Den Abschluss bildet der Traum eines kleinen Mädchens, das mit dem Weihnachtsmann eine Wiener Schokoladenfabrik (Manner) besucht.
Der Greissler ist ein Lebensmittelhändler mit einer Verkaufsfläche in der Größe einer Kleinstwohnung. Er ist innigste Verbindung zwischen dem großen Welthandel und dem kleinen Letztverbraucher. Die Greisslerei wurde im 15. Jahrhundert erstmals erwähnt und bezeichnete bereits damals den Zwischenhandel des Verderblichen. Der Greissler lebt in erster Linie von seinen Stammkäufern, besonders beliebt beim Publikum ist das "Aufschreiben". In den 50er Jahren stiegen mit dem Wohlstand auch die Ansprüche der Kunden. Die Zeiten haben sich geändert - man will nicht mehr von Geschäft zu Geschäft laufen müssen, um seine Einkäufe zu erledigen. Auch die Zeit, in der man noch Zeit hatte, scheint vorüber zu sein. Die aufkommenden Supermärkte tun ihr übriges, um das Greisslersterben voranzutreiben. Die Konkurrenz nimmt keine Rücksicht auf Nostalgie.
"Ausflug ins Gestern", "Hula-Hopp Fieber." Eine neue Mode erobert in den 1960ern von Amerika aus die Welt. Hula Hopp nennt sich die neue Bewegungstherapie bei der man nur einen Plastikreifen und elastische Hüften benötigt. Um den Tag so richtig beschwingt zu beginnen, raten eingefleischte Hüftenschwinger gleich nach dem Aufstehen zum Reifen zu greifen.
"Ausflug ins Gestern", "Der Zirkus ist da." Was wäre der Zirkus ohne seine Tiere? Hier kann man Zebras, Lamas und Orang-Utans bis hin zu gefährlichen Tieren wie Alligatoren und Löwen, die man sonst nur aus Film und Fernsehen kennt, aus unmittelbarer Nähe erleben. Im Zirkus sind sie die Hauptattraktion und Freunde der Menschen, die mit ihnen arbeiten. Für die Dompteure und Artisten gibt es keine Pause - zwischen Zeltaufbau und Tierfütterung muss Zeit für das Training bleiben. Der Zauber der Manege bedeutet harte Arbeit, das gilt auch für die Jungen. Wer einmal ein großer Artist werden will, muss fleißig trainieren.
"Ausflug ins Gestern:", "Salzburger Bilderbogen." Jedermann! Straßentreiben in Salzburg zur Festspielzeit. Sehenswürdigkeiten und Kultur- und Freizeitattraktionen locken zahlreiche Touristen in die Stadt. Gezeigt werden architektonische und gastronomische Qualitäten der schon damals traditionellen Festspielstadt an der Salzach und wie diese von Touristen vor mehr als einem halben Jahrhundert erlebt wurden.
"Ausflug ins Gestern", "Winter in der Stadt." Zeitreise zurück in die 50er und 60er. Ein unterhaltsamer Rückblick auf das letzte Jahrhundert.Winter in der Stadt im Jahre 1958. Der hektische Pulsschlag Wiens ist schneebedingt ruhiger geworden. Kinder spielen im Schnee während Schneearbeiter ihrer Arbeit nachgehen.
"Ausflug ins Gestern", "Winter in der Stadt 1958." Winter in der Stadt im Jahre 1958. Der hektische Pulsschlag Wiens ist schneebedingt ruhiger geworden. Kinder spielen im Schnee während Schneearbeiter ihrer Arbeit nachgehen.
"Ausflug ins Gestern", "In der Schule." Zeitreise zurück in die 50er und 60er. Ein unterhaltsamer Rückblick auf das letzte Jahrhundert. Seit jeher prägt das Zeitempfinden der Kinder nichts so sehr wie der Zyklus des Schuljahres. Für die Sechsjährigen beginnt mit dem Eintritt in den Schulalltag ein neuer Lebensabschnitt. Von nun an steht Lernen am täglichen Programm. Zum Glück wird ein Schultag durch willkommene Abwechslungen bereichert - besonders beliebt sind die Turnstunde oder der Musikunterricht. Am Ende des Schuljahres werden dann die Leistungen beurteilt. Welche Noten werden wohl im Zeugnis stehen?
"Ausflug ins Gestern", "Billig günstig gratis." Nichts lieben Herr und Frau Österreicher mehr als einen gemütlichen Einkaufsbummel. Es werden keine Strapazen gescheut, wenn es gilt, Dinge billiger zu erstehen oder gar ein Werbegeschenk zu ergattern! Ankündigungen von Räumungs- oder Inventurverkäufen, weiße Wochen oder die traditionellen Winter- und Sommerschlussverkäufe lassen die Herzen der Kunden höher schlagen. Dabei kann es manchmal schon ein bisschen heißer hergehen.
"Ausflug ins Gestern:", "Salzburger Bilderbogen." Jedermann! Straßentreiben in Salzburg zur Festspielzeit. Sehenswürdigkeiten und Kultur- und Freizeitattraktionen locken zahlreiche Touristen in die Stadt. Gezeigt werden architektonische und gastronomische Qualitäten der schon damals traditionellen Festspielstadt an der Salzach und wie diese von Touristen vor mehr als einem halben Jahrhundert erlebt wurden.
"Ausflug ins Gestern", "Hula-Hopp Fieber." Eine neue Mode erobert in den 1960ern von Amerika aus die Welt. Hula Hopp nennt sich die neue Bewegungstherapie bei der man nur einen Plastikreifen und elastische Hüften benötigt. Um den Tag so richtig beschwingt zu beginnen, raten eingefleischte Hüftenschwinger gleich nach dem Aufstehen zum Reifen zu greifen.
"Ausflug ins Gestern", "Der Zirkus ist da." Was wäre der Zirkus ohne seine Tiere? Hier kann man Zebras, Lamas und Orang-Utans bis hin zu gefährlichen Tieren wie Alligatoren und Löwen, die man sonst nur aus Film und Fernsehen kennt, aus unmittelbarer Nähe erleben. Im Zirkus sind sie die Hauptattraktion und Freunde der Menschen, die mit ihnen arbeiten. Für die Dompteure und Artisten gibt es keine Pause - zwischen Zeltaufbau und Tierfütterung muss Zeit für das Training bleiben. Der Zauber der Manege bedeutet harte Arbeit, das gilt auch für die Jungen. Wer einmal ein großer Artist werden will, muss fleißig trainieren.
"Ausflug ins Gestern", "Fiaker in Wien." "Ausflug ins Gestern" - Zeitreise zurück in die 50er und 60er. Ein unterhaltsamer Rückblick auf das letzte Jahrhundert. Von den Touristen geliebt, im Wienerlied besungen - wer kennt sie nicht, die Wiener Fiaker. Ein Streifzug durch die Geschichte der Fiaker, die seit Jahrhunderten im Wiener Stadtbild verankert sind. "Echte Originale" erzählen über ihren Alltag und wie wichtig der "Schmäh" in ihrem Beruf ist.
"Ausflug ins Gestern", "Die Wiener Tramway." Zeitreise zurück in die 50er und 60er. Ein unterhaltsamer Rückblick auf das letzte Jahrhundert. Ein Porträt der Wiener Straßenbahn und ihrer wechselvollen Geschichte, die schon 1865 ihren Anfang nahm. Über die damalige Pferde-Tramway wird ebenso berichtet wie über die Elektrifizierung der Stadtbahn in den zwanziger Jahren, die weitgehende Zerstörung der Wiener Tramway in den Kriegsjahren, den Wiederaufbau und über ihre andauernde Beliebtheit in den Jahren danach, als aus der einst "schienengebundenen Pferdeeisenbahn" längst schon ein modernes Massen-Verkehrsmittel im öffentlichen Dienst geworden war.
"Ausflug ins Gestern", "Winter in der Stadt." Zeitreise zurück in die 50er und 60er. Ein unterhaltsamer Rückblick auf das letzte Jahrhundert.Winter in der Stadt im Jahre 1958. Der hektische Pulsschlag Wiens ist schneebedingt ruhiger geworden. Kinder spielen im Schnee während Schneearbeiter ihrer Arbeit nachgehen.
"Ausflug ins Gestern", "Wintersport am Arlberg." Winterurlaub am Arlberg. Alljährlich versammeln sich hier die Reichen, Schönen und Adabeis um die Vorzüge des exklusiven Skigebiets zu genießen. Eine Reportage über die sportlichen und "mondänen" Seiten des Wintersports anno 1958, als Skifahren, Curling und Aprčs-Ski ebenso beliebt waren wie heute.
"Ausflug ins Gestern", "Weinlese 1963." Der Jahrgang 1963 ist im Werden. In fast allen österreichischen Rieden ist bereits mit der Lese begonnen worden. Mussten in den Jahren davor noch große Mengen Wein importiert werden, ist dies 1963 nicht mehr notwendig. Im Gegenteil, Österreich wird seinen Weinexport steigern können. Bessere Wetterverhältnisse und die Umstellung auf ertragreiche Qualitätsreben lassen einen guten Jahrgang erwarten. Der Durchschnittliche Ertrag aus österreichischen Weingärten beträgt in diesem Jahr etwa 1,7 Millionen Hektoliter. Das sind rund 40 Prozent mehr als vor dem Krieg. Mit dem Ertrag ist auch der Verbrauch gestiegen - gefragt sind nach wie vor Spitzensorten. Wer in der Lage ist Qualitätswein herzustellen, kommt daher stets auf seine Rechnung. Rund 80.000 Österreicherinnen und Österreicher sind 1963 Haupt- oder Nebenberuflich im Weinbaugewerbe beschäftigt. Der Weinbau nimmt deshalb eine bedeutende volkswirtschaftliche Stellung ein.
"Ausflug ins Gestern:", "Salzburger Bilderbogen." Jedermann! Straßentreiben in Salzburg zur Festspielzeit. Sehenswürdigkeiten und Kultur- und Freizeitattraktionen locken zahlreiche Touristen in die Stadt. Gezeigt werden architektonische und gastronomische Qualitäten der schon damals traditionellen Festspielstadt an der Salzach und wie diese von Touristen vor mehr als einem halben Jahrhundert erlebt wurden.
"Ausflug ins Gestern", "In der Schule." Zeitreise zurück in die 50er und 60er. Ein unterhaltsamer Rückblick auf das letzte Jahrhundert. Seit jeher prägt das Zeitempfinden der Kinder nichts so sehr wie der Zyklus des Schuljahres. Für die Sechsjährigen beginnt mit dem Eintritt in den Schulalltag ein neuer Lebensabschnitt. Von nun an steht Lernen am täglichen Programm. Zum Glück wird ein Schultag durch willkommene Abwechslungen bereichert - besonders beliebt sind die Turnstunde oder der Musikunterricht. Am Ende des Schuljahres werden dann die Leistungen beurteilt. Welche Noten werden wohl im Zeugnis stehen?
"Ausflug ins Gestern", "Kirtag in Mauer." Zeitreise zurück in die 50er und 60er. Ein unterhaltsamer Rückblick auf das letzte Jahrhundert.Ein Kirtag, eigentlich Kirchtag, ist ein Fest anlässlich der Kirchenweihe und hat eine bis ins Mittelalter zurückreichende Tradition. Auch in Wien, vor allem in den äußeren Bezirken, werden Kirtage gepflegt. Besonders beliebt ist in den 1960er Jahren der Kirtag "auf der Mauer" im 23. Bezirk. Der Maurer Kirtag im Süden Wiens lädt Jung und Alt mit Riesenschaukel, Autodrom, Bierzelt und Blasmusik alljährlich zum Vergnügen. Am Kirtag anno 1964 herrscht typisch österreichische Geselligkeit, gelebt von echten Wienerinnen und Wienern.
"Ausflug ins Gestern", "Kaffeehaus-G'schichten." Die Wiener und ihre Kaffeehäuser - eine Liebesgeschichte mit Tradition. Das Wiener Kaffeehaus wurde eine Institution. Das Wiener Kaffeehaus wurde im Laufe seiner 300-jährigen Geschichte immer wieder totgesagt, doch es lebt weiter. Den Nörglern zum Trotz, den Modernisten zum Hohn und den Kaffeehausbesuchern zur Freude wird es das letzte Wiener Café immer geben. Zeitunglesen und der Nachmittagsplausch bei Kaffee und Kuchen sind die Hauptgründe für einen Kaffeehausbesuch. Zu den wichtigsten Requisiten eines Kaffeehauses gehören dessen Spiele. Bereits im 19. Jahrhundert gab es kaum ein Wiener Café, in dem nicht Schach, Billard oder Karten - vorzugsweise Tarock - gespielt wurde. Noch immer ist das Kaffeehaus Stimulanz für diskutierfreudige Studenten und Intellektuelle. Ein Unikum in der Wiener Kaffeehaus-Landschaft stellt ein Wiener Naschmarkt-Café dar. Das Café Wild hat ab 2.00 Uhr morgens einzig für Marktfahrer, Obst- und Gemüsehändler und
"Ausflug ins Gestern", "Winter in der Stadt 1958." Winter in der Stadt im Jahre 1958. Der hektische Pulsschlag Wiens ist schneebedingt ruhiger geworden. Kinder spielen im Schnee während Schneearbeiter ihrer Arbeit nachgehen.
"Ausflug ins Gestern", "Beim Greissler ums Eck." Zeitreise zurück in die 50er und 60er. Ein unterhaltsamer Rückblick auf das letzte Jahrhundert. Der Greissler ist ein Lebensmittelhändler mit einer Verkaufsfläche in der Größe einer Kleinstwohnung. Er ist innigste Verbindung zwischen dem großen Welthandel und dem kleinen Letztverbraucher. Die Greisslerei wurde im 15. Jahrhundert erstmals erwähnt und bezeichnete bereits damals den Zwischenhandel des Verderblichen. Der Greissler lebt in erster Linie von seinen Stammkäufern, besonders beliebt beim Publikum ist das "Aufschreiben". In den 50er Jahren stiegen mit dem Wohlstand auch die Ansprüche der Kunden. Die Zeiten haben sich geändert - man will nicht mehr von Geschäft zu Geschäft laufen müssen, um seine Einkäufe zu erledigen. Auch die Zeit, in der man noch Zeit hatte, scheint vorüber zu sein. Die aufkommenden Supermärkte tun ihr übriges, um das Greisslersterben voranzutreiben. Die Konkurrenz nimmt keine Rücksicht auf Nostalgie.