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Büttenwarder op Platt
D, 2003–2021

122 Fans- Serienwertung4 247324.258 Stimmeneigene: –
Büttenwarder op Platt Episodenguide
- Zeichenerklärung:
S Staffel E Episode Stream im TV
91 Folgen
- 1.01Boorgeld lachtNDR, 09.06.2003
- 2.02Kumm bi de NachtBauer Brakelmann und sein Freund-Feind Adsche streiten wie immer um ihr gemein-sames Mofa, als plötzlich ein Gangster mit vorgehaltener Pistole vor ihnen steht und das Mofa als Fluchtfahrzeug entführt. Als der erste Schreck überstanden ist, denkt Brakelmann sofort ans Geschäft und will die "Schtory" gewinnbringend an die nächste überregionale Tageszeitung verkaufen. Zu seiner großen Enttäuschung wird aber der Räuber, der eine Bank überfallen und Zehntausend Euro erbeutet hat, noch am gleichen Tag verhaftet. Doch einen Lichtblick gibt es: Die Beute wurde nicht bei ihm gefunden. Brakelmann und Adsche lässt der Gedanke an das irgendwo in der Nähe versteckte Geld keine Ruhe. In aller Frühe macht sich Brakelmann heimlich auf die Suche und trifft im Wald überraschend alte Bekannte: seinen Freund Adsche, den Wirt Shorty und Bürgermeister Schönbiehl. Der Dorffriede ist dahin, denn Adsche und Brakelmann unterstellen ab sofort jedem, die Beute unterschlagen zu haben und lösen damit Hass und Zwietracht aus.NDR, 09.06.2003
- 3.03BildungsschockAdsche ist eine bahnbrechende Erfindung gelungen - die Kreuzung von Wurzel und Zucchini. Doch das interessiert Brakelmann nur wenig, denn Bürgermeister Schönbiehl hat ihn gerade zum Trainer ernannt, er soll für einen Dorfwettkampf zwischen Büttenwarder und Klingsiehl ein Team zusammenstellen. Auch die Art des Wettkampfes meint Schönbiehl aus gut unterrichteten Kreisen bereits erfahren zu haben: landwirt-schaftliche Geschicklichkeitsübungen. Doch als dann das wahre Wettkampfthema bekannt gegeben wird, ein Quiz zur Allgemeinbildung, ist Brakelmann im ersten Moment verzweifelt. Doch dann hat er die rettende Idee: Adsche und seine Wurzelini! Der Einsatz dieser Wunderdroge zeigt dann auch verblüffend intelligenzsteigernde Wirkung...NDR, 03.01.2004
- 4.04WahlkampfNDR, 03.01.2004
- 5.05FerienfeverNDR, 30.05.2004
- 6.06HeiraatsmarktDie Geschichten rund um Brakelmann und Adsche op Platt. "Sach ma Shorty, wat is' Fusion?".... "Wenn ein leeres Portemonnaie ein volles Portemonnaie heiratet." Bauer Brakelmann und seinem Freund-Feind Adsche, die beide schwer unter ihren heruntergekommenen Höfen leiden, leuchtet die Erklärung vom Dorfwirt ein. Und zwar sofort. Denn in der Kneipe sitzt auch Henrike, seit kurzem reiche Hoferbin. So beginnen Brakelmann und Adsche, sehr zum Missfallen des jeweils anderen, um Henrike zu buhlen. Brakelmann mimt nach eingehender Beratung durch Shorty die Rolle des patenten Machos, Adsche nach einer Sondersitzung beim Bürgermeister den Poeten. Stellt sich die Frage: Wen wird Henrike erhören? Brakelmann fühlt sich siegessicher, Adsche aberNDR, 30.05.2004
- 7.07UfosKurt Brakelmann ist mal wieder knapp bei Kasse. Um sein finanzielles Polster etwas aufzubessern, legt er nachts in seinem Getreidefeld die Halme um. Am nächsten Morgen lässt er den Lokalreporter kommen, um ihm die seltsamen Kreise auf seinem Feld zu zeigen. Wenn da nicht Ufos gelandet sind ...NDR, 31.05.2004
- 8.08De Boor stepptDie Geschichten rund um Brakelmann und Adsche op Platt: Bauer Brakelmann eröffnet eine Tierpension, um seinen maroden Hof zu sanieren. Das während der Ferien florierende Geschäft ärgert den neidischen Nachbarn Adsche Tönnsen. Brakelmann stellt ihn aber wegen Arbeitsüberlastung als Assistenten ein. Das Unheil beginnt. In Brakelmanns Abwesenheit nimmt Adsche einen Bären in Pflege für ein Honorar, das noch nicht einmal die Futterkosten deckt. Und dann büxt der Bär auch noch aus.NDR, 31.05.2004
- 9.09ReisefieberBauer Brakelmann und sein Freund Adsche sind total abgebrannt. Dorfwirt Shorty lässt nicht einmal mehr anschreiben. Die Welt ist trostlos.NDR, 27.12.2006
- 10.10Schuld und SühneDie Verbrecher sind da! Ganz Büttenwarder ist in Aufruhr, allen voran Bauer Brakelmann und sein Freund Adsche. Bürgermeister Schönbiehl hat es gewagt, den leer stehenden Köpke-Hof an eine Erziehungsanstalt für straffällig gewordene Jugendliche zu vermieten. Für diese Untat soll er abgewählt werden! Zu allem Unglück bricht auch noch einer der Straftäter aus. Mit einer Mistgabel bewaffnet stöbert Brakelmann den Flüchtigen in seiner Scheune auf. Vor ihm steht ein eingeschüchterter Junge, der lediglich mit seinen Eltern telefonieren möchte. Brakelmann erhält Schweigegeld. So motiviert, nimmt er den Burschen unter seine Fittiche, lässt ihn auf seinem Hof schuften und ein Wunder geschieht. Der Junge blüht auf. Klaglos übernimmt er sämtliche Arbeiten. Zufrieden genießt Brakelmann den unerwarteten Müßiggang. Freund Adsche kommt natürlich hinter Brakelmanns Geheimnis und will auch so einen. Bürgermeister Schönbiehl wundert sich über seine "Schäfchen", die plötzlich über sehr viel Freizeit verfügen. Auch hört er kein böses Wort mehr über die Erziehungsanstalt. "Das sind auch nur Menschen, die eine Chance brauchen" ist die einhellige Meinung im Dorfkrug. Nur Polizist Peter verzweifelt. Schon wieder ist einer der Jugendlichen ausgebrochen und spurlos verschwunden. Mysteriös. Oder doch nicht? Schönbiehl entgeht nicht, dass Brakelmann gerade ein florierendes Geschäft mit der Vermittlung "polnischer Arbeitskräfte" betreibt. Geniale Idee. Doch leider hat Brakelmann die Rechnung ohne die Jugendlichen gemacht. Und ohne den Bürgermeister.NDR, 27.12.2006
- 11.11GlücksspielhölleDie Landwirtschaft steckt in der Krise. Höchste Zeit für frische Ideen. Kurt Brakelmann, der chronisch abgebrannte Bauer, lässt sich da gerne von seinem "Freund-Feind" Adsche Tönnsen inspirieren, der mit mäßigem Erfolg durch die Veranstaltung eines "Kuhfladen-Roulettes" zu Geld kommen will. Brakelmann findet Gefallen an der Idee, durch Glücksspiel reich zu werden. Nach anfänglichen Fehlversuchen im "Dorfkrug" gelingt es ihm, ein völlig neues Spiel zu entwickeln: "Ziegenlotto". Leider findet er niemanden im Dorf, der sich auf sein abgekartetes Spiel einlassen möchte. Da gelingt es ihm mit Adsches Hilfe, Zocker aus Hamburg nach Büttenwarder zu locken. Doch der Abend mit den Profispielern verläuft leider nicht ganz so, wie Brakelmann und Adsche sich das ausgemalt haben.NDR, 15.02.2007
- 12.12GoethejahrKurt Brakelmann Jan Fedder Arthur "Adsche" Tönnsen Peter Heinrich Brix Bürgermeister Schönbiehl Günter Kütemeyer Shorty Axel Olssen Kuno Sven Walser Onkel Krischan Hans Kahlert Dr. Braunschweig Klaus Höhne und andere Drehbuch: Norbert Eberlein Kamera: Michael Sigloch Musik: Franz Bartzsch Regie: Wolfgang Limmer Gerade noch musste man im Dorfkrug voller Neid die Neuigkeit verarbeiten, dass der benachbarte Ort Klingsiehl erfolgreich ein Vermögen mit der touristischen Ausbeutung ihres Heimatdichters Horst Hoppenhoff macht. Da finden die beiden stets insolventen Bauern Kurt Brakelmann und Adsche Tönnsen beim Aufräumen alte Gebrauchsgegenstände und Manuskripte, von denen Bürgermeister Schönbiehl nach einer ersten Prüfung verkünden kann, sie stammten zwar nicht von Horst Hoppenhoff, dafür aber von Goethe. Es dauert nicht lange und alle haben begriffen, dass das noch besser ist, und sogleich beginnt der kleine sympathische Ort mit der kommerziellen Ausbeutung des Kulturerbes. Während Brakelmann noch Wege sucht, den offenbar vom deutschen Dichterfürsten stammenden Plunder lukrativ zu verscherbeln, macht sich Adsche auf den Weg, seine Familien-geschichte aufzurollen. Adsche spürt es nämlich genau: Goethe ist sein Ur-Opa!NDR, 15.02.2007
- 13.13StaatsbesuchDie Geschichten rund um Brakelmann und Adsche op Platt:Büttenwarder braucht eine chinesische Partnerstadt. Schließlich ist China schwer im Kommen! Vielleicht, so Brackelmanns Überlegung, hat das angeschlagene Gemeinwesen ja bessere Überlebenschancen mit einem neuen starken Partner an der Seite bzw. im Fernen Osten? Brakelmann organisiert also den Staatsbesuch der chinesischen Delegation - mal unterstützt, mal behindert durch seinen "Freund-Feind" Adsche Tönnsen. Nach einigen Anfangsproblemen erstrahlt Büttenwarder in frischem Glanz, und eigentlich kann sich niemand dem Charme dieses Dorfes entziehen - außer die Chinesen...NDR, 09.04.2007
- 14.14GeldregenDen haben Kurt Brakelmann und sein "Freund-Feind" Adsche Tönnsen doch schon mal im Fernsehen gesehen! Tatsache: Der bekannte TV-Moderator Heinz-Peter Döpfmann sitzt eines Mittags im Dorfkrug. Der Mann hat die Abgeschiedenheit Büttenwarders gesucht, weil er über einen neuen Knüller für seinen täglichen Börsenbericht nachdenken muss. Brakelmann seinerseits ist ständig auf der Suche nach nützlichen Hinweisen, die ihm aus seiner wirtschaftlichen Dauerkrise heraus helfen. So kommt er also mit dem "Börsen-Heini" ins Gespräch. Und es dauert nicht lange, da hat Döpfmann die Eingebung: Brakelmann soll täglich mit einer kleinen Bauernweisheit dem Fernsehpublikum bei der "Verdauung" der Aktienkurse behilflich sein. Brakelmann hat keine Ahnung vom Wertpapiergeschäft. Seine Kommentare aber werden von den Mitbürgern ernst genommen, gedeutet und zum Kauf von Aktien herangezogen - Aktien, die bald immens im Wert steigen. Brakelmann und Adsche beobachten etwas befremdet, dass Büttenwarder reich wird durch Aktien. Höchste Zeit für die beiden Freunde, auch noch schnell auf den fahrenden Zug aufzuspringen...NDR, 09.04.2007
- 15.15Schönes WohnenDann aber rettet das Sonderangebot eines nahe gelegenen Baumarktes Brakelmanns Idee. Dort nämlich kann man alles haben, muss es aber erst sehr viel später bezahlen. Beflügelt von diesem Angebot und verführt von dem unendlichen Sortiment im Baumarkt weitet Brakelmann nun die Verschönerungsarbeiten an seinem Anwesen aus. Sein Freundfeind Adsche Tönnsen steht ihm dabei zur Seite - gegen Honorar, versteht sich. Doch bald laufen die nicht perfekt koordinierten Arbeiten am Haus Brakelmann aus dem Ruder. Als auch noch technische Mängel das Unterfangen torpedieren, begreift Brakelmann, dass ihm nur noch eine Möglichkeit bleibt, sein Anwesen dauerhaft zu verschönern: Das Bauernhaus muss abgefackelt werden ...NDR, 12.12.2008
- 16.16ChefvisiteNDR, 13.12.2008
- 17.17VatertagNDR, 15.12.2008
- 18.18SchmerzensgeldAber die bald schon inflationäre Steigerung von Unfällen in Büttenwarder bedroht Brakelmanns einträgliches Geschäft. Brakelmann reißt die Entwicklung wieder an sich und organisiert fortan im großen Stil, für wie viel Geld wer wem weh tun kann. Adsche ist dabei erwartungsgemäß erst bereit zu kooperieren, als er zu Brakelmanns Stellvertreter ernannt wird - gegen fifty-fifty versteht sich. Die Lage hat sich gerade etwas entspannt, als ein geheimnisvoller Gast im "Dorfkrug" auftaucht. Brakelmann ahnt, für wen der "Stadtschinken" arbeitet. Nachdem der Fremde mit einigen Lütt un Lütt abgefüllt und entsprechend gesprächig wurde, haben die Dörfler Gewissheit: Der Fremde ist ein Agent der Versicherungsgesellschaft, die in den letzten Wochen so auffällig oft Geld nach Büttenwarder überweisen musste.NDR, 16.12.2008
- 19.19VerschollenUm die verlorene Zeit wieder aufzuholen, wählen sie eine Abkürzung durch ein unübersichtliches Waldgebiet. Es zeigt sich, dass die beiden Landwirte in der Boddenbeeker Brache schnell die Orientierung verlieren, sie irren umher, gehen im Kreis. Langsam wird es dunkel. Brakelmann und Adsche haben sich nur wenige Meter von ihrer heimischen Scholle hoffnungslos verlaufen. Eigentlich hatten sie sich ja nur gegenseitig verpfeifen wollen. Aber jetzt sind sie hundertprozentig aufeinander angewiesen, wenn sie in der unbekannten "Wildnis" überleben wollen.NDR, 16.12.2008
- 20.20KarnevalKönnte ein jährliches Sommerfest dem wirtschaftlich daniederliegenden Büttenwarder auf die Beine helfen? Der Nachbarort Klingsiehl hat es immerhin mit Matjeswochen, Pferdemarkt und allerlei Folklorefesten zu wirtschaftlichem Aufschwung gebracht. Was könnte Büttenwarder dem entgegensetzen? Bürgermeister Schönbiehl lobt einen Ideenwettbewerb aus. Und bald darauf präsentieren Bauer Kurt Brakelmann, sein Freundfeind Adsche Tönnsen und der Pferdeknecht Kuno ihre Vorschläge - einer schlechter als der andere. Brakelmanns Konzept sieht dabei einen Karneval in Büttenwarder vor, der seine Sonderstellung im Gesamtangebot der Festveranstaltungen dadurch unterstreicht, dass er im Sommer stattfinden soll und ohne Witz auskommt. Zur allgemeinen Überraschung ist Schönbiehl begeistert von dem Vorschlag und erteilt Brakelmann den Auftrag, den Karneval in Büttenwarder zu organisieren. Doch Brakelmann ahnt, dass der Bürgermeister ihm damit nur eine Falle stellen will. Jetzt bleibt dem erfindungsreichen Bauern nur noch eine Chance: Der Karneval in Büttenwarder muss ein echter Knaller werden.NDR, 16.12.2008
- 21.21WunderNDR, 23.12.2008
- 22.22WeihnachtenEndlich ist Weihnachten. Überall in der christlichen Welt herrscht Massenhysterie in den Einkaufszonen, nur in Büttenwarder ist mal wieder so gar nichts los. Wie nur, fragen sich die Dörfler, könnte man sich ein Stückchen von dem wirtschaftlich lukrativen Kuchen abschneiden? Bei der lebhaften Diskussion im Dorfkrug ist es wieder mal der gedanklich wendige Bauer Brakelmann, der die entscheidende Idee entwickelt. "Wie wärs mit einem Theater-Event à la Bayreuth nur eben nicht Wagner, sondern Krippenspiel?" Wenn man das groß aufzieht, müsste da doch was zu machen sein ... Mit der Unterstützung seines Freund-Feindes Adsche Tönnsen rekapituliert Brakelmann sogleich die Weihnachtsgeschichte, um sie noch in derselben Nacht zu Papier zu bringen. Bald steht die Besetzung, läuft der Kartenvorverkauf. Jetzt muss nur noch geprobt werden. Da erlebt Brakelmann einen ersten Rückschlag. Die für die Rolle der Maria vorgesehene Bürgermeistersfrau Waltraud Schönbiehl sagt ihre Mitwirkung ab. Brakelmann steht auf dem Schlauch, die Zeit drängt und es gibt nur noch einen, der einspringen und die knifflige Rolle übernehmen kann, einer, dem Brakelmann noch kurz zuvor jedes schauspielerische Talent abgesprochen hatte, und der, während die anderen proben, nun allein und beleidigt am Dorfkrug-Tresen sitzt: Adsche Tönnsen! Und obwohl nun Adsche in die Rolle der Maria schlüpft, Brakelmann versucht, in die eigene Tasche zu wirtschaften, und die Heiligen Drei Könige Schönbiehl, Kuno und Shorty die Weihnachtsgeschichte nach ihren eigenen Interessen neu ausrichten, wird es überraschenderweise zu guter Letzt doch noch richtig weihnachtlich für unsere Freunde aus Büttenwarder.NDR, 25.12.2008
- 23.23SilvesterWas ist bloß los mit dem doch eigentlich immer recht launigen Bauern Brakelmann? Warum reagieren sein Freund-Feind Asche Tönnsen, Bürgermeister Schönbiehl, Pferdeknecht Kuno und der Dorfkrug-Wirt Shorty so gereizt, wenn nur das Wort "Silvester" fällt? Kein Zweifel: Vor einem Jahr hat es am Silvesterabend Streit unter den Dörflern gegeben, und seitdem hat man das Thema gemieden. Aber jetzt ist der Tag der Tage da und eines steht fest: So wie sonst, will keiner der Freunde wieder feiern. Umso besser, dass bald jeder etwas sehr Attraktives vorhat, um den Jahreswechsel auf besondere Weise zu begehen und ohne die anderen. Daran ändert auch die Lieferung einer geheimnisvollen Kiste nichts, die plötzlich vor dem Dorfkrug abgestellt wird und die Freunde an die Silvesterfeiern der letzten Jahre gemahnt. Nein, in diesem Jahr wollen sie getrennte Wege gehen. Und so bereitet sich Schönbiehl auf den Besuch eines wichtigen Parteifreundes vor, Kuno freut sich auf eine ausschweifende Party auf dem Reiterhof, Shorty fährt zu einem Feinschmeckerrestaurant, um sich dort ein Silvester-Galadinner zu gönnen. Und Adsche fiebert einem Wiedersehen mit Gerlinde Ködenbröck entgegen, seiner großen Jugendliebe. Gibt es eine schönere Art, Silvester zu feiern? Ja, die gibt es. Das spürt jeder der fünf genau. Und so richten sie doch alle im letzten Moment ihre Schritte wieder Richtung Dorfkrug, wo noch immer die geheimnisvolle Kiste auf sie wartet und die Freunde schließlich doch gemeinsam Silvester feiern, und zwar so wie sonst auch immer - auf eine ganz spezielle Art.NDR, 31.12.2008
- 24.24DorfschuleSchlechte Nachrichten aus Kiel: fortan werden die Subventionen an das Bildungsniveau der jeweiligen Gemeinden gekoppelt! Für Büttenwarder eine niederschmetternde Aussicht. Bürgermeister Schönbiehl hat daher sofort errechnet, wie man die sich anbahnende Krise abwehren kann. Drei Leute müssen ihren Hauptschulabschluss nachholen, darunter Brakelmann und Adsche.NDR, 08.12.2009
- 25.25Endlich UrlaubNDR, 09.12.2009
- 26.26MamboNDR, 10.12.2009
- 27.27Goldene ErinnerungenGern erinnert man sich im Dorfkrug an Heiko Pöttersen, einen Sohn Büttenwarders, der als junger Mann in die Fremde zog, um sein Glück zu suchen. Nun sitzt er im Knast und hat dort seine Memoiren geschrieben. Brakelmann gerät sogleich ins Sinnieren: Das mach ich auch. Sein lieber Onkel Werner schickt aus Düdersen passenderweise eine alte Super-8-Filmrolle. Und bald ist klar, dass die Geschichte Büttenwarders in weiten Teilen neu geschrieben werden muss.NDR, 14.12.2009
- 28.28DamenbesuchNDR, 24.12.2009
- 29.29War wohl MordNDR, 06.12.2010
- 30.30Die mit dem Wolf tanzenEin Wolf ist unterwegs in Wiesen und Feldern von Büttenwarder und umzu. Und nachdem er einige Schafe gerissen hat, wird von dem Klingsiehler Großbauern Günther Griem eine Prämie für die Tötung des grauen Räubers ausgesetzt. Unsere Freunde in Büttenwarder sind empört über diesen Verstoß gegen den Tierschutz und schwärmen sogleich aus, um sich das Kopfgeld zu sichern.NDR, 08.12.2010
- 31.31Guten AppetitNDR, 09.12.2010
- 32.32SchatzsucheNDR, 15.12.2010
- 33.33Der Ball rolltNDR, 18.12.2010
- 34.34OsternNDR, 21.12.2010
- 35.35NacktSchon bald soll ein Nacktwanderweg durch Büttenwarder führen. Brakelmann und seine Freunde sind natürlich begeistert von der Freikörperkultur. Doch auch der verhasste Nachbarort bewirbt sich.NDR, 16.12.2011
- 36.36VizekönigNDR, 18.12.2011
- 37.37Auf großer FahrtNDR, 19.12.2011
- 38.38ErlentrillichNDR, 21.12.2011
- 39.39HosenmatzKrise war gestern, die "Reddung" naht. Da ist sich Adsche ganz sicher. Und während Brakelmann sich noch über den neuen Optimismus des Kollegen wundert, eilt Adsche fast schwebend ins Seniorenheim Alte Eichen. Denn hier sitzt sein Onkel Krischan, der Adsche angekündigt hat, ihm einen Teil seines Erbes unter der Hand vorab auszuzahlen. Erwartungsvoll sitzt Adsche also bei seinem absoluten Lieblingsverwandten und hält die Hand auf. Und mit gütiger Miene greift Onkel Krischan hinter sich und reicht seinem Urneffen eine prall gefüllte Tüte. In der befinden sich allerdings, wie Adsche dann feststellen muss, lediglich drei Hosen. Adsches Enttäuschung und Brakelmanns Häme sind ungefähr gleich groß. Und die Situation verschärft sich, als Adsche bei seinem nächsten Besuch im Seniorenheim eine weitere, noch größere Ladung Hosen aus der Hand seines Onkels erhält. Ist der eigentliche Schatz in den Hosen verborgen? Sind die Hosen eine Art chiffrierte Mitteilung an ihn, den alten Schatz der Österreicher betreffend? Nein, die Hosen sind nur Hosen. Und ein Erbe muss man eben nehmen wie es ist. Brakelmann rät Adsche, die Klamotten zu verkaufen. Und nachdem Adsche dabei kläglich scheitert, zeigt Brakelmann, was er von seiner Familie geerbt hat: verkäuferisches Talent nämlich. Doch auch wenn Brakelmann nun zur Hochform aufläuft, sind die beiden Bauern bald von der anhaltenden "Hosen-Flut" aus dem Seniorenheim überfordert. Und allmählich stellt sich schon die Frage, wo hat der Vorfahr eigentlich das Erbe her?NDR, 27.06.2013
- 40.40Lütt un LüttBrakelmann und Adsche sind sich sicher: mit Kindererziehung lässt sich richtig "Nennwert" machen. Denn in der Stadt, das haben die beiden erfahren, stören Kinder oft die Abläufe, fallen auch durch Geräusche auf. Warum sollen sie also nicht das reichlich vorhandene Brachland nutzen und dort, statt Vieh, das nur Geld kostet und infolge der Krise in der Landwirtschaft nichts einbringt, lieber Kinder weiden lassen? Ihr Konzept, einen Waldkindergarten zu gründen, weckt jedenfalls Schönbiehls Interesse. Er übernimmt die bürokratischen Formalitäten, die beiden Bauern sollen das Konzept erarbeiten. Als das aber nicht überzeugen kann, besteht Schönbiehl darauf, eine Fachkraft hinzuzuziehen. So kommt die schlecht gelaunte Erzieherin Roswitha Roggenpuhl nach Büttenwarder. Brakelmann und Adsche müssen bald einsehen, dass es nicht genügt, Nennwert-Berechnungen anzustellen und Nebeneinkünfte zu sichern. Roswitha drillt die beiden mit der Strenge und der Dominanz einer erfahrenen Kindererzieherin und lässt sie eine beinharte Grundschule durchlaufen, in der es um Fingerspiele, Klanggeschichten und Abzählreime geht. Doch als Brakelmann und Adsche sich nach einigen Anfangsschwierigkeiten langsam warmlaufen, müssen sie feststellen, dass wieder einmal ein anderer im großen Stil absahnen will.NDR, 04.07.2013
- 41.41StadtschinkenAls Brakelmann und Adsche an diesem Wintermorgen den Dorfkrug aufsuchen, verabschiedet Bürgermeister Schönbiehl einen Fremden, der ein teures Fahrzeug mit Hamburger Kennzeichen sein Eigen nennt. Das erhöht den Pulsschlag der beiden Bauern augenblicklich. Ein "Stadtschinken" in Büttenwarder: Das riecht nach Geld. Doch Schönbiehl sagt nichts. Was kann der Mann in dem beschaulichen Dorf wollen?NDR, 11.07.2013
- 42.42ScheinheiligerFinanziell stehen die Bauern Brakelmann und Adsche leider wieder mal, oder besser gesagt immer noch, mit dem Rücken zur Wand. Umso größer ist die Aufmerksamkeit, die sie einem Fremden schenken, der eines Tages den Dorfkrug aufsucht. Der Mann heißt Alwin Krauler und ist Heiler, also ein "Spinner". Aber seine Brieftasche ist gut gefüllt. Er sucht besondere Steine, die die Bauern nun für ihn sammeln.NDR, 18.07.2013
- 43.43KömkuchenWeiterbildung soll sich lohnen, sagt sich zumindest Shorty, der im Fernstudium einen Abschluss als Lebensberater und Sinnkrisenmanager erworben hat. Und deshalb richtet er nicht nur einen Therapieraum ein, sondern quatscht auch jeden Gast in die Krise, damit seine Sprechstunden gut gebucht sind. Klar, dass das gastronomische Kerngeschäft unter dieser geschäftlichen Erweiterung zu leiden beginnt. Brakelmann und Adsche beschließen kurzerhand, selbst eine Kneipe zu eröffnen. Brakelmanns alter Schweinestall liefert das perfekte Ambiente. Der Zuspruch gibt den beiden recht, doch Bürgermeister Schönbiehl unterbindet das Vorhaben gleich wieder. Nur die Lizenz für ein Hof-Café will er erteilen. Und für diese Gefälligkeit erwartet er, dass Brakelmann und Adsche im Gegenzug seinen nichtsnutzigen Neffen Martin Meier-Schönbiehl in Lohn und Brot bringen. Die wackeren Dörfler jedoch gehen nicht vor die Tür, um Kaffee und Kuchen zu genießen. Brakelmann und Adsche wird bald klar, dass sie ihren Gästen regionale Kuchenspezialitäten mit besonderem Pfiff bieten müssen, die bis dahin kein Konditor für möglich gehalten hat.NDR, 25.07.2013
- 44.44SchafwölkchenWieder einmal wird Adsche von seinem Urgroßonkel Krischan mit widersprüchlichen Aussagen um den Verstand gebracht. Der Alte bildet sich ein, sein Geburtstag stehe unmittelbar bevor. Und er freut sich schon auf eine geheimnisvolle Überraschung. Adsche nimmt das nicht ernst. Doch als er seinen Vorfahren im Heim besuchen will, ist der verschwunden. Mit dem hinzu gerufenen Brakelmann macht sich Adsche auf die Suche nach dem Greis. Tatsächlich finden sie ihn an einer Bushaltestelle. Er gibt vor, an diesem seinem Ehrentag verabredet zu sein: mit seiner Jugendliebe Amanda. Die beiden Bauern interessiert das wenig. Adsche will den Alten so schnell wie möglich wieder loswerden, Brakelmann dagegen muss noch Zeit schinden, denn seine Verhandlungen mit der Heimleitung über die Zahlung eines angemessenen Finderlohns stagnieren. Als Adsche von Brakelmanns Machenschaften erfährt, ist er natürlich empört, gegen eine Fifty-fifty-Beteiligung aber bald bereit, seine moralischen Bedenken beiseitezustellen. Bis die Heimleitung sich endlich zu einem halbwegs profitablen Finderlohn durchgerungen hat, müssen sich die beiden Bauern mit dem Greis also in die Büsche schlagen und sich auch noch ein Katz-und-Maus-Spiel mit der ebenfalls nach Krischan fahndenden Dorfpolizei liefern.NDR, 01.08.2013
- 45.45FreiheitIm Dorfkrug steht wieder einmal Bürgermeister Schönbiehl in der Kritik. Seine Politik ist gescheitert, die Leute sind pleite. Vorwürfe dieser Art wirken ermüdend auf den routinierten Lokalpolitiker. Er lebt erst so richtig auf, als er einen Brief seines Parteivorsitzenden erhält. Aus dem Schreiben geht nämlich hervor, dass man Schönbiehl zum Kandidaten für ein hohes Staatsamt zu küren gedenktNDR, 29.06.2014
- 46.46EntführtPanik im Dorfkrug. Eine von Shortys zahlreichen Exfrauen hat ihren Besuch angekündigt. Der Wirt weiß, was das bedeutet: Die Ehemalige will Geld. Sein Geld. Also rafft er seine Habseligkeiten zusammen, um die Flucht anzutreten. Die Dorfgemeinschaft ist weniger um den Freund besorgt, als um das tägliche Ritual von Lütt un Lütt. Und so entsteht die Idee, Shortys Entführung vorzutäuschen. Man hofft, damit die Ex in die Flucht zu schlagen, oder aber zu einer Beteiligung am Lösegeld zu animieren. Die Idee scheint brillant. Doch bald zeigt sich nicht nur, dass Trude von Sprotz von unangreifbarer Scheinheiligkeit ist, sondern dass jeder der Freunde Shortys Abwesenheit nutzt, um sein eigenes Süppchen zu kochen. Und das heißt für Adsche vor allem: endlich die Deckel zu finden und aus dem Weg zu schaffen, auf denen Shorty kleinlich Buch geführt hat über seine Schulden. Dazu ist ihm jedes Mittel recht.NDR, 29.06.2014
- 47.47RendezvousDa Brakelmann auf "Erbschleichertour" bei seinem Onkel Werner zu Besuch ist, ist der Hof des renommierten Bauern unbewohnt. Provoziert von Shorty fasst Adsche einen weitreichenden Entschluss.NDR, 29.06.2014
- 48.48FiftyDie anstehenden Feierlichkeiten anlässlich der Goldenen Hochzeit von Bürgermeister Schönbiehl und seiner Gattin Ingelore sorgen schon im Vorfeld für Hochstimmung. Insbesondere bei Shorty, denn dessen Dorfkrug ist für das Fest bereits gebucht, und reiche Einnahmen winken. Die Aussicht auf die Konjunkturspritze wirkt sich sogar auf Brakelmann und Adsche aus, die endlich wieder Kredit genießen bei Shorty. Alles könnte so schön sein. Da ereilt die Dörfler eine folgenschwere Nachricht: Ingelore hat Schönbiehl vor die Tür gesetzt, und der alte Bürgermeister steht vor den Scherben seiner Ehe. Das ist schlimm. Viel schlimmer aber ist, dass die fest eingeplanten Einnahmen auszufallen drohen. Mit allen Mitteln versuchen die Freunde daher, Schönbiehl wieder in die Arme seiner Ingelore zu treiben. Doch ganz so einfach ist das nicht. Brakelmann und Co. müssen ihren Einsatz bis über die Schmerzgrenze hinaus erhöhen, um das einträgliche Jubelfest, und zwangsläufig auch die Ehe, ihres Bürgermeisters zu retten.NDR, 06.07.2014
- 49.49DonnerschlachEigentlich wollte Adsche nur wie gewohnt Brakelmann auf dessen Hof abholen, um mit ihm im Dorfkrug zum Frühschoppen einzukehren. Doch das Wetter macht ihnen einen Strich durch die Rechnung. Der Sturm ist so heftig, dass die beiden beschließen, zunächst in Brakelmanns Bauernküche zu bleiben. Bald schon dringen die Katastrophenmeldungen nur noch bruchstückhaft aus dem Radio, dann sind die beiden Männer vollends von der Außenwelt abgeschnitten. Als auch der Proviant und insbesondere der Köm knapp werden, liegen die Nerven der beiden Männer zusehends blank. Noch versuchen sie sich durch philosophische Konversation und geistreiche Gesellschaftsspiele bei Laune zu halten, doch in dem selben Maße wie die Decke über ihnen zusammenzubrechen droht, verlässt die beiden Bauern auch ihre ländliche Gelassenheit. Die Spannungen zwischen den beiden Männern steigen wie draußen die Windstärken, und es wird bald klar: In dieser Nacht wird alles geklärt, was es zwischen ihnen zu klären gibt.NDR, 06.07.2014
- 50.50PatchworkWieder einmal kehrt Adsche schwer genervt von einem Besuch bei Onkel Krischan im Seniorenheim zurück. Brakelmann rät Adsche, dass Kuno mal den greisen Onkel im Heim besuchen sollte.NDR, 06.07.2014
- 51.51SurvivalSeit Tagen schon werden zwei Städter vermisst, die sich offenbar in einem Waldgebiet bei Büttenwarder verlaufen haben. Brakelmann und Adsche können sich nur über die Unbeholfenheit mancher Leute wundern und kommen so ganz zwangsläufig zu der Idee für ein neues Geschäftsmodell: Survival-Training. Wenige Tage später schon stehen die ersten Interessenten bei Brakelmann auf dem Hof.NDR, 25.07.2015
- 52.52ApparilloBrakelmann hat endlich einmal den Hauptgewinn gezogen. Beim Preisrätsel im "Landboten" ist es ihm gelungen, einen hochmodernen Flachbildfernseher zu erringen. Folgerichtig verabschiedet er sich zunächst von seinem alten "Abbarat", dann von Adsche, auf dessen Unterhaltungsangebot Brakelmann ja nun glücklicherweise nicht mehr angewiesen ist. Während Adsche das alte Gerät entgegen allen Absprachen nicht entsorgt, sondern nach Hause schleppt und dort einer Frischekur unterzieht, hat Brakelmann Zeit genug, um sich mit seinem neuen Apparillo zu beschäftigen. Bald jedoch stellt sich dabei heraus, dass man mit dem Gerät allerlei erleben kann: nur nicht fernsehen. Geradezu zwangsläufig stellt sich Brakelmann die Frage, ob er einen neuen Fernseher oder aber der Fernseher ihn hat. Immer erbitterter wird der Kampf zwischen Mensch und Maschine geführt. Aber am Ende ist es dann die Freundschaft, die Brakelmann rettet.NDR, 01.08.2015
- 53.53VersöhnungOnkel Krischans Geburtstag naht, und Adsche ist pleite. Kurzerhand bietet er dem Greis ein Geschenk an, das einerseits eine Menge hermacht, andererseits nichts kostet - zum Beispiel Liebe, oder auch Respekt. Der Alte aber will etwas, das Adsche mehr kostet als aller Köm und Schmök dieser Welt: Adsche soll sich mit seinem ungeliebten angeheirateten Schwippschwager Jürgen Seute versöhnen.NDR, 01.08.2015
- 54.54StauDa entscheidende Knotenpunkte im bundesdeutschen Straßenverkehrsnetz zusammengebrochen sind, wird ein Großteil des diesjährigen Ferienverkehrs für drei Tage durch Büttenwarder geführt. Für Brakelmann und Adsche klingen die Glocken - Durchgangsverkehr! Endlich! Doch gleich mit ihrer ersten Idee, mit der sie Nennwert aus der Situation schöpfen wollen, scheitern die beiden.NDR, 08.08.2015
- 55.55EinladungIn Büttenwarder ist man sich einig: Günther Griem, der raffgierige Großgrundbesitzer und Klingsiehler Bürgermeister, ist an allem Elend Schuld. Voller Verachtung wird sein Name genannt, heilig ist der Zorn, den er weckt. Da erscheint zur Plauderstunde im Dorfkrug ausgerechnet der so Gescholtene und händigt höchstpersönlich Büttenwarders Bürgermeister Schönbiehl eine Einladung aus.NDR, 08.08.2015
- 56.56RififiDer Wirt Shorty vermietet den großen Schuppen, der an den Dorfkrug grenzt, per Anzeige im "Landboten" als Lagerfläche. Da das Geschäft gut anläuft, bieten schon bald darauf die chronisch insolventen Bauern Brakelmann und Adsche auf Brakelmanns Hof denselben Service an. Dann aber taucht ausgerechnet Klingsiehls stinkreicher Bürgermeister Günther Griem auf Brakelmanns Hof auf.NDR, 15.08.2015
- 57.57Rififi... es geht weiterDie Bauern vermuten, dass Griem illegale Waren in ihrem Schuppen lagert. Alle Versuche, auch nur das Schloss der Schuppentür zu knacken, sind fehlgeschlagen. Und zu allem Überfluss rüstet Günther Griem nun Shortys Schuppen mit Hightech-Überwachsgedöhns auf. Doch zum Aufgeben ist Brakelmann nicht bereit und er motiviert seine Leute, jetzt erst recht raffiniert und gewieft vorzugehen.NDR, 15.08.2015
- 58.58KnopfhaseWenn Adsche von seinen Begegnungen mit dem wunderbaren Erlentrillich erzählt, wird er von den anderen kaum ernst genommen. Niemand außer ihm, so scheint es, hat diesen merkwürdigen Vogel jemals gesehen. Und als Adsche nun erklärt, er könne sogar mit dem Vogel reden, hört man erst recht weg. Verlacht und ignoriert von den anderen verlässt Adsche den Dorfkrug und begibt sich in die Natur.NDR, 12.12.2015
- 59.59Der alte SackAuf ihrem allmorgendlichen Weg zum Dorfkrug bemerken Brakelmann und Adsche nicht die junge Frau am Feldweg, die dort neben einem liegen gebliebenen Pkw ein Loch in der Erde zu graben versucht. In der Kneipe erfahren die beiden Freunde durch Dorfpolizist Peter von einer Bluttat im fernen Töppenstedt. Ein zwielichtiger und viel gehasster Vermögensberater ist möglicherweise ermordet worden.NDR, 18.06.2016
- 60.60Auf StreifeAlle 17 Jahre findet in Büttenwarder bekanntlich eine Bürgermeisterwahl statt. Und auch diesmal verspricht dieser demokratische Höhepunkt nicht sonderlich aufregend zu werden. Schönbiehl kandidiert für eine weitere Amtszeit und hat seine Schäfchen gut im Griff. Zu Brakelmanns Leidwesen ist er nicht einmal gezwungen, lukrative Wahlgeschenke zu verteilen. Doch dann erscheint der in Klingsiehl durch diverse Skandale in Ungnade gefallene Günther Griem im Dorfkrug und bestätigt, dass er nach dem Verlust von Amt und Würden in dem verhassten Nachbarort nun das Bürgermeisteramt in Büttenwarder anstrebt. Jetzt fühlt sich Schönbiehl doch etwas unter Druck gesetzt und nutzt deshalb die von Dorfpolizist Peter vorgetragenen Schreckensmeldungen über eine in der Region tätige skrupellose Diebesbande, um sich als Garant von Sicherheit und Ordnung zu profilieren. Unter Schönbiehls Führung wird nun eine Bürgerwehr gegründet, die sich bald zu einer ernsthaften Bedrohung der Lebensqualität in dem beschaulichen Büttenwarder entwickelt. Gegenkandidat Griem beobachtet dies alles mit Gelassenheit. Er weiß, dass er noch ein Ass im Ärmel hat, das ihm den Wahlsieg garantiert.NDR, 18.06.2016
- 61.61RadioBrakelmann ist mal wieder enttäuscht vom Landfunk. Endlich hat er es mit seiner Anfrage bis in die medizinische Ratgebersendung geschafft, da liest die Moderatorin statt "Haggnschuss", das Problem, welches ihn noch immer ans Schlafsofa fesselt, "Hexenschuss". Wieder muss man sich ärgern! Durch diesen Vorfall erfährt Adsche von den wirtschaftlichen Perspektiven in der heutigen MedienlandschaftNDR, 25.06.2016
- 62.62RosenkriegAdsche fühlt sich wohl in seinem neuen Zuhause. Seit er bei Brakelmann auf dem Hof wohnt, tiriliert er von morgens bis abends, putzt in allen Ecken und Kanten, macht Pläne für die Feinheiten der Innendekoration: und geht mit alledem Brakelmann gehörig auf die Nerven. Geradezu folgerichtig kommt es zu einem Wortgefecht, bei dem sich für Adsche gänzlich überraschend herausstellt, dass Brakelmann den Hof schon lange gegen eine Leibrente verkauft hat. Adsche ist empört. Davon hätte er gerne gewusst. Verletzt und enttäuscht zieht Adsche aus, um sich mit seiner dürren Habe auf der anderen Hofseite im Schuppen einzurichten. Schnell erweist sich, dass der Auszug etwas überstürzt vonstatten ging. Adsche braucht den Zugang zur Tolädde, zur Küche, zu Bier und Köm. Reden will er allerdings kein Wort mehr mit Brakelmann. So muss ein Kurier die Kommunikation zwischen den zerstrittenen Freunden besorgen. Dass seine Wahl dabei ausgerechnet auf Onkel Krischan fällt, bereut Adsche schnell. Aber der greise Verwandte ist nicht der Einzige, der nun beginnt, vom Beziehungsstreit zwischen Brakelmann und Adsche zu profitieren. Bald ist die Hütte voll mit Freunden, die Rat wissen, vermitteln und helfen wollen. Und Brakelmann und Adsche finden dazwischen kaum noch Gelegenheit, sich mal wieder in Ruhe zu streiten.NDR, 25.06.2016
- 63.63RekordBrakelmann und Adsche haben eine neue Geschäftsidee: In Onkel Krischans Seniorenheim wollen sie eine Info-Bude für Gedächtnislücken einrichten. Bürgermeister Griem stellt Finanzspritzen in Aussicht.NDR, 02.07.2016
- 64.64OlympiaOnkel Krischan schiebt einen Einkaufswagen über die Landstraße und hat damit eine neue Trendsportart begründet, die Jürgen Seute die Taschen füllt. Brakelmann und Adsche haben dieses Phänomen lange genug analysiert, um nun ihre eigene Geschäftsidee zu entwickeln, die alle Bemühungen Jürgen Seutes überflügeln dürfte. Wenn man mit einer Sportart viel Geld verdienen kann, wird man mit ganz vielen Sportarten ja wohl noch viel mehr Geld verdienen. Übertragungsrechte, Merchandise, Schmiergeld: Olympia! Schnell ist eine Präsentation für Bürgermeister Griem zusammengezimmert. Doch auch wenn der zugeben muss, dass in Büttenwarder genug Platz ist, um Athleten die Möglichkeit zu geben, 400 Meter geradeaus und nicht im Kreis laufen zu müssen, verweigert der Realpolitiker den kreativen Bauern den Zuschlag. Brakelmann und Adsche sind von diesem Rückschlag allerdings nur kurzzeitig außer Gefecht gesetzt. Schnell erwacht ihr Trotz und mit ihm die Idee, dann eben Olympia auf Büttenwarder Art zu feiern. Es soll ein unvergessliches Erlebnis werden.NDR, 02.07.2016
- 65.65HaggnschussSo richtig wohl fühlt sich Adsche in seinem Zuhause schon lange nicht mehr. Warum, so überlegt er, kriecht er nicht bei Brakelmann unter? Bei seinem Freundfeind hält er sich ja ohnehin ständig auf.NDR, 24.07.2016
- 66.66Olympische RekordeBrakelmann und Adsche haben eine neue und superheiße Geschäftsidee: In Onkel Krischans Seniorenheim wollen sie eine Info-Bude für Gedächtnislücken einrichten. Für diese Unternehmensgründung interessiert sich sogar Bürgermeister Griem und stellt Finanzspritzen in Aussicht. Alles läuft bestens. Dann aber häufen sich beunruhigende Eindrücke: Onkel Krischan macht Stretchübungen, und Jürgen Seute hat dem Super-Mega-Markt "Wertfrei" einen gewaltigen Posten von Einkaufswagen abgekauft. Wie passt das zusammen? Worauf läuft das hinaus? Bald erfahren die beiden Büttenwarder Helden durch den Dorfpolizisten Peter Näheres: Onkel Krischan will es offenbar zu einem Eintrag im Buch der Rekorde bringen. Mit einem Einkaufswagen aus Jürgen Seutes Beständen macht er sich auf den Weg, um möglichst lange die Wege und Felder der Region zu durchwandern. Angesichts seiner körperlichen Verfassung kommt der Senior natürlich nur langsam, sehr, sehr langsam voran. Und das weckt schnell das Interesse von Landfunk, "Landboten" und als direkte Folge davon auch das Interesse von jungen Männern, die ständig auf der Suche nach neuen Trends sind. Für sie ist Onkel Krischan mit seiner extremen Verlangsamung, seiner Schnelligkeitsverweigerung eine Inspiration. Und so begreifen Brakelmann und Adsche endlich, als sie Onkel Krischan an der Landstraße sehen, gefolgt von einer Schar junger Männer, welche Geschäftsidee Jürgen Seute umtreibt. Aber noch haben Brakelmann und Adsche nicht aufgegeben: Wenn man mit einer Sportart viel Geld verdienen kann, wird man mit ganz vielen Sportarten ja wohl noch viel mehr Geld verdienen. Übertragungsrechte, Merchandise, Schmiergeld: Olympia! Schnell ist eine Präsentation für Bürgermeister Griem zusammengezimmert. Doch auch wenn der zugeben muss, dass in Büttenwarder genug Platz ist, um Athleten die Möglichkeit zu geben, 400 Meter geradeaus und nicht im Kreis laufen zu müssen, verweigert der Realpolitiker den kreativen Bauern den Zuschlag. Brakelmann und Adsche sind von diesem Rückschlag allerdings nur kurzzeitig außer Gefecht gesetzt. Schnell erwacht ihr Trotz und mit ihm die Idee, dann eben Olympia auf Büttenwarder Art zu feiern. Es soll ein unvergessliches Erlebnis werden.NDR, 31.12.2016
- 67.67Danke FöhnAdsche fenießt die Ruhe auf dem Hof. Alles könnte wunderbar sein, wenn Jürgen Seute nicht mit allen Mitteln auf seinen Frisiersalon aufmerksam machen wollte. Sein Werbeslogan "Danke Föhn" nervt.NDR, 22.07.2017
- 68.68TopptachTriste Stimmung im Dorfkrug. Adsche und seine Freunde erinnern sich, dass der 20. Juli des Vorjahres ein absoluter Topptach war. Kurzerhand beschließen sie, den Tag einfach noch einmal zu wiederholen.NDR, 29.07.2017
- 69.69GroggyDer Stallknecht Kuno gerät in Streit mit dem verwöhnten Trillionärssohn Markus Mörkelmeyer. Adsche vermittelt und gibt der Auseinandersetzung einen würdigen Rahmen: einen Boxkampf.NDR, 05.08.2017
- 70.70LaboretteEines Tages taucht Anne, eine junge Doktorandin, im Dorfkrug auf. Adsche weiß, dass es nur einen Ort gibt, an dem das von Anne geplante Forschungsvorhaben realisiert werden kann: Büttenwarder. Die Sozialanthropologin interessiert sich nämlich für die Eigenheiten von Bewohnern in abgelegenen Regionen. Und wenn es einen abgelegenen Ort auf dieser Welt gibt, dann ist es Büttenwarder.NDR, 12.08.2017
- 71.71Black BroncoMit ihren Geschäftsideen erleben Brakelmann und Adsche einen Bauchklatscher nach dem anderen. Gerade hat Griem ihr Projekt eines Strandclubs am Dorfteich abgelehnt, da stellt sich bei dem nimmermüden Bauern Brakelmann schon der nächste wirtschaftliche Geistesblitz ein: Wären die unendlichen Weiten ihres Brachlandes nicht das ideale Terräng für einen gigantischen Tierfriedhof?NDR, 26.08.2017
- 72.72Unter DampfWieder einmal ist Adsche mit dem Versuch gescheitert, Bürgermeister Griem von einer viel versprechenden Geschäftsidee zu überzeugen. Da begegnet ihm auf dem Heimweg ein Mann, der mit seinem Wohnmobil auf der Suche nach einem geschützten Stellplatz ist. Adsche bietet ihm an, sein Gefährt auf Brakelmanns Hof zu parken. Und tatsächlich ist der mysteriöse Fremde sehr angetan von dem entlegenen Standort, weit entfernt von jeglicher öffentlicher Aufmerksamkeit. Die beiden werden sich einig und fortan steht das Wohnmobil auf dem Hof. Zwar irritiert es Adsche ein wenig, dass der Fremde vorgibt, wie Adsche selbst "Tönnsen" zu heißen und den ganzen Tag in seinem Wohnmobil lesen zu wollen. Aber der Nennwert stimmt! Und das vertreibt schnell alle zarten Bedenken. In der Nacht jedoch wird Adsche Zeuge von merkwürdigen Vorgängen. Ein zweiter Wagen fährt auf den Hof, es werden obskure, still dampfende Substanzen ausgetauscht, und Fritz Tönnsen erscheint in einem ominösen Ganzkörperanzug mit Schutzbrille wie ihn Drogenkocher verwenden. Adsche ist nun doch beunruhigt und sucht Rat bei Brakelmann, der bei seinem Onkel weilt. Der versierte Macher weiß genau, wie Adsche herausfinden kann, ob der mysteriöse Stellplatzmieter seriös ist oder nicht. Adsche soll einfach von dem Fremden noch mehr Geld für den Stellplatz verlangen. Wenn der bereit ist, jede Summe zu zahlen, so Brakelmann, ist der Beweis erbracht. Und spätestens als Adsche am nächsten Morgen von dem vermeintlichen Fritz Tönnsen weitere Barmiddel in die Hand gezählt werden, ist für den Bauern klar: Jetzt hängt er mit drin in einem zutiefst unheimlichen Verbrechen.NDR, 28.10.2018
- 73.73KlassentreffenBrakelmann und Adsche sind pleite. Schlimmer noch: Sie sind pleite und kennen auch niemanden mehr, den sie noch anpumpen könnten. Beim abendlichen Sinnieren denken sie an die alten Freunde aus Kinderzeiten, mit denen sie mehr oder weniger regelmäßig einst die Dorfschule besuchten. Bis auf Heiko Pöttersen, der als abgestürzter Musiker ein Millionenvermögen verjubelte und schließlich sogar im Knast landete, ist aus allen was geworden. Insbesondere Friedel Knaaksen, ein Millionenerbe, lebt jetzt sonst wo wie ein Sonnenkönig. Da erstrahlt schon die rettende Idee in der Bauernstube: Man könnte doch eigentlich mal ein Klassentreffen organisieren. Und bei der Gelegenheit all die erfolgreichen alten Freunde anpumen bzw. auch ausnehmen. Die Bauern bereiten voller Zuversicht alles vor. Doch zu dem Treffen erscheint auch Jürgen, der dringend einen Investor für seinen maroden Frisiersalon sucht. Und auch Onkel Krischan will ein bisschen vom Erfolg derjenigen profitieren, die er einst als Musiklehrer unterrichtete. Eine kleine Gewinnbeteiligung schwebt dem Greis vor. Brakelmann und Adsche spüren schon, wie ihnen die Felle davonschwimmen. Und die Situation wird für sie noch dramatischer, als nur zwei Leute zum Klassentreffen erscheinen. Und da einer von ihnen der bekanntermaßen gescheiterte Musiker Heiko Pöttersen ist, stürzen sich nun alle Geldinteressierten auf den Millionenerben Friedel Knaaksen. Doch der sucht in Büttenwarder keine Investitionsmöglichkeiten, sondern etwas ganz anderes.NDR, 25.11.2018
- 74.74Sieben nach vollAdsche und die anderen im Dorfkrug vermuten, dass Onkel Krischan die falschen Tabletten geschluckt hat. Der Greis nämlich behauptet, er wolle mit seiner alten Freundin Amanda den nächsten Bus nehmen, mit ihr nach Bad Bevensen fahren und sie dort ehelichen. Kaum haben die Dörfler das als altersbedingten Wahn abgetan, erscheint zu ihrer Überraschung Amanda mit Reisegepäck und Brautstrauß. Kein Zweifel: Der Alte meint es ernst. Während Adsche und Jürgen die Konsequenzen für die Erbfolge austarieren, lassen Shorty und Heinzi ihrer Freude freie Bahn. Da platzt in die euphorische Stimmung die Nachricht, dass der lange Jahre inhaftierte Franz Schmöller mit seinen drei Brüdern auf dem Weg nach Büttenwarder ist, um mit Onkel Krischan abzurechnen. Und als Shorty herausfindet, dass die Desperados bereits in dem Bus sitzen, mit dem Onkel Krischan und Amanda aufbrechen wollen, drängen sie die beiden, sich schnell davonzumachen. Onkel Krischan lässt sich zunächst darauf ein, entscheidet sich dann aber anders. Er will gegen Franz Schmöller und seine Komplizen antreten. Und erwartet natürlich, dass ihm die Büttenwarder Freunde und Verwandten zur Seite stehen. Die aber springen unter fadenscheinigen Gründen rasch ab. Nur Kuno hat Bock auf Action und will unbedingt mitmachen. Das wiederum kann Onkel Krischan nicht erlauben. Und so tritt er mit Schießprügel und Gehwagen allein gegen die bald eintreffenden Banditen an.NDR, 16.12.2018
- 75.75Rote LaterneAdsche hat das am Dorfrand geparkte Wohnmobil mit der roten Laterne als Erster gesehen. Als er im Dorfkrug davon berichtet, löst er damit sofort einige Unruhe aus. Und nachdem die Freunde sich vergewissert haben, ist es allen klar: Hier, mitten im Zentrum der moralisch Gefestigten, hat sich eine Prostituierte niedergelassen, um ihrem Gewerbe nachzugehen. Die Frau wird von Brakelmann aufgrund ihrer Anzeige im "Landboten" als "Barbarella" schnell identifiziert und löst, neben einigen atemberaubenden Mutmaßungen, sehr verschiedene Reaktionen bei den Männern aus. Während Brakelmann verzweifelt nach einem Nennwert bei dem unmoralischen Treiben fahndet, Bürgermeister Griem um das Image des beschaulichen Dorfes und die Entwicklung der Immobilienpreise am tiefsten besorgt zu sein scheint, verliebt sich Kuno blitzartig in die Frau und will sie retten. Und während Shorty, wie die Dörfler nach und nach begreifen, bereits als Dienstleister an der Tätigkeit der jungen Frau mitverdient, erlebt Adsche eine stille Identitätskrise. Denn durch die Anwesenheit Barbarellas ist die Erotik plötzlich allüberall das Topthema. Und die Überlegungen, was "erodisch" ist und was nicht, verunsichern Adsche mehr und mehr in seinen heiligen Erinnerungen an seine Liebesgöttin Gerlinde.NDR, 26.12.2019
- 76.76MemoryWenn Brakelmann und Adsche bei Lütt un Lütt in der heimeligen Bauernstube in Erinnerungen schwelgen, stoßen sie dabei in letzter Zeit immer häufiger auf Gedächtnislücken so groß und weit wie die Boddenbeeker Brache. Keine Frage: Sie werden wohl langsam alt, ein Schicksal, dass sie nicht nur mit Onkel Krischan teilen, sondern auch mit Shorty, der sich schon seit Jahrzehnten auf eine ungewisse Zukunft als Pflegefall einstellt. Da entwickelt Bürgermeister Griem eine, wie es zunächst scheint, gänzlich selbstlose Idee. Wie wäre es, wenn die Senioren in einer Alters-WG zusammenrücken würden? Griem hat das Erdgeschoss seiner Villa gerade frisch renoviert und vermietet es zum Freundschaftspreis an die Gurkentruppe, der sich auch Kuno anschließt. Und während nun die fünf Individualisten das Zusammenleben proben, und dabei einen Rückschlag nach dem anderen hinnehmen müssen, wird langsam klar, dass Griem mit seinem Manöver in Wahrheit einen gewinnbringenden Plan verfolgt: Er will Brakelmann und Adsche dauerhaft von ihrem Hof locken, um dort ein lang erträumtes Bauvorhaben zu verwirklichen.NDR, 24.12.2020
- 77.77GerlindeBrakelmann und Adsche werden jäh aus dem lässigen Gleichmaß ihres Alltags gerissen. Ihr Enkel Manuel kündigt seinen Besuch an. Und er wird diesmal nicht allein kommen. Niemand anderes als Gerlinde wird ihn begleiten. Die Bauern sind elektrisiert. Die große Liebe ihrer Jugend, ach was: ihres Lebens!, wird nach 40 Jahren ins Dorf zurückkehren! – In Gedenken an Jan Fedder, der am 30. Dezember 2019 verstorben ist.NDR, 24.12.2020
- 78.78777Es ist Tatsache: Nur noch 223 Jahre, dann können die Freunde in Büttenwarder den 1.000 Geburtstag ihres geliebten Dorfes feiern! Eine Urkunde im Museum in Klingsiehl belegt das. Als Adsche ganz beiläufig Hajo Narkmeyer davon erzählt, fängt der sofort an, weitreichende Berechnungen anzustellen und kommt zu dem Ergebnis, dass Büttenwarder demnach seit nunmehr 777 Jahren existiert. Die Augen der beiden Freunde glänzen. Hier bahnt sich eine veritable Schangse auf Nennwert an! Und tatsächlich findet Bürgermeister Griem durchaus Gefallen an der Idee, die Schnapszahl als Anlass zu nehmen für ein großes Dorffest. Er beruft zur Vorbereitung der Feierlichkeiten ein Festkomitee ein. Shorty, Kuno, Onkel Krischan, Jürgen Seute, Dorfpolizist Peter, jeder soll sich an der Gestaltung des Events beteiligen. Die Dörfler machen sich mit Feuereifer an die Arbeit. Als Griem aber erkennen muss, dass jeder dabei nur schamlos seine eigenen Interessen verfolgt, bläst er die Veranstaltung kurzerhand ab. Das Festkomitee steht vor den Trümmern. Doch da ist es Hajo, der den eigentlichen Anlass für ein großartiges Dorffest erkennt. Und mit frischem Elan machen sich die Freunde ans Werk.NDR, 24.12.2020
- 79.79Der HamburgerSeit Jahren ist Kuno einziger Schützenkönig Büttenwarders, der Konkurrenz ist das Amt zu teuer. Kunos Reise mit "Muddi" zum Königsschießen ist eines der Highlights, auf die Kuno jährlich spart. Bürgermeister Griem legt dieses Jahr ein Veto ein: zum Königsschießen nur noch Schützenkönige mit Frau! Kuno ist außer sich. Griem lässt sich nicht lumpen und stellt demjenigen eine stattliche Prämie in Aussicht, der (mit Schützenkönigin) in der Lage ist, einen derartigen Meisterschützen zu präsentieren. Endlich ist Nennwert im Spiel. Adsche stellt überraschend fest, dass der vor acht Jahren nach Büttenwarder zugezogene Friedhelm Bentheim, genannt "Der Hamburger", unglaublich gut schießen kann. Dieser wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich von der Dorfgemeinschaft anerkannt und aufgenommen zu werden. Dem steht dann auch nichts mehr im Wege, nachdem der Hamburger das Büttenwarder Ausschießen der Königskrone mit Bravour gewinnt. Heinzi, Seute und leider auch Kuno sind abgeschlagen. Für Griem erfüllt sich ein Traum. Denn der wahre Hintergrund für sein Handeln ist, sich an seiner Ex rächen zu können, die Schützenkönigin von Klingsiehl ist und als Favoritin des Königsschießens gilt. Er wettet eine hohe Summe auf den Hamburger. Und auch für Adsche hat sich das Ganze gelohnt. Denn bevor dann am Abend desselben Tages der Hamburger als der neue Schützenkönig von Büttenwarder, traditionell in Begleitung seiner Ehefrau als Schützenkönigin, im Dorfkrug erwartet wird, überreicht Bürgermeister Griem Adsche die ihm zustehende, stattliche Prämie. Wenig später wird es ganz still im Dorfkrug. Denn der Hamburger taucht nicht wie erwartet mit seiner Ehefrau am Arm, sondern mit seinem Lebensgefährten im Dorfkrug auf. Günther Griem verlässt daraufhin, einem Herzinfarkt nahe, fluchtartig den Dorfkrug, um vergeblich seine hohe Geldwette zu annullieren. Denn überraschend steht die gesamte Dorfgemeinschaft von Büttenwarder zu ihrem neuen Schützenkönig und verzichtet auf das Königsschießen. "Der Hamburger" ist angekommen.NDR, 24.12.2020
- 80.80TrüffelBeim Wildern entdecken Adsche und Hajo Bertha, das Schwein, das Hajo an Shorty verkauft hat. Ihnen wird klar, dass Bertha offensichtlich mit der Fähigkeit gesegnet ist, Trüffelpilze zu finden.NDR, 24.12.2020
- 81.81EndstationDie Wandergesellin der Zimmermannszunft Karla Altmann taucht in Büttenwarder auf, um vorübergehend Arbeit und Unterkunft zu finden. Kuno schickt sie zum Hof Brakelmann, auf dem es ihr spontan gut gefällt und wo augenscheinlich eine tüchtige Handwerkerin gebraucht wird. Doch Adsche hat weder Arbeit noch Unterkunft zu vergeben und rät der Handwerkerin, sich im Dorf umzusehen. Die Wandergesellin lässt sich nicht abwimmeln und bittet Adsche, ihr bei der Arbeitssuche im Dorf zu helfen. Dafür sei sie bereit, mit ihm halbe-halbe zu machen. Seinen Nennwert vor Augen, lässt sich Adsche schließlich auf ihren Vorschlag ein. Eine Unterkunft für sie bei ihm auf dem Hof aber ist nicht drin. In Büttenwarder kommt die tüchtige Handwerkerin gut an. Auch dass sie sich unaufgefordert damit beschäftigt, an einem vergessenen Bushalteschild eine überdachte Bushaltestelle für Büttenwarder zu errichten, spricht sich schnell herum. Für Adsche rechnet sich der Deal. Deswegen lässt er seine neue Geldquelle nach einem von Kuno eingefädelten, missglückten Übernachtungsversuch bei Muddi dann doch notgedrungen und natürlich nur vorübergehend in seinem Hawaii-Zimmer auf dem Hof Brakelmann übernachten. Doch Karla wird von einem unangenehmen Fremden verfolgt, der in Shortys Dorfkrug auftaucht und behauptet, dass sie ihn bestohlen habe, was nicht stimmt. Gerade hat sie in Büttenwarder Fuß gefasst, kann aber nicht bleiben. Bislang ist sie von ihrem bösartigen ehemaligen Arbeitgeber verschont geblieben, weil die Dorfgemeinschaft und auch Adsche sie nicht verraten haben. Deprimiert steht sie schließlich unter dem von ihr errichteten Dach der neuen Bushaltestelle, um Büttenwarder wieder zu verlassen. In diesem Moment kommt es zu einem kleinen Showdown, weil nicht nur der Fremde sich gerade Karla nähert, sondern auch die halbe Dorfgemeinschaft gemeinsam mit Dorfpolizist Peter den Falschspieler mit Bravour aus dem Dorf jagt. Am Ende kann Karla ihr Glück kaum fassen, als die halbe Dorfgemeinschaft auf Adsches Brachland einen Arbeitsschuppen für sie aufstellt. Also zumindest anfängt.NDR, 24.12.2020
- 82.82Schräger VogelShorty hat neuerdings feine Gäste aus der Stadt, denn er bietet jetzt Abend für Abend Gourmetküche an! Der Erfolg seines neuen gastronomischen Konzepts gründet allerdings auch darauf, dass die Gäste nach dem Essen auf der Terrasse des Dorfkrugs die Darbietungen von Kuno genießen, der in der Rolle des Adsche als schräger Vogel und Dorforiginal sein Publikum erheitert.NDR, 24.12.2020
- 83.83Verdammter HundAdsche verbringt einen Abend allein zu Haus mit dem stillen Betrachten der Gymnastiksendung. Da hört er einigen Lärm in der Remise. Als er nachschaut, erstarrt er vor Schreck: Vor ihm steht ein Hund. Das Tier sieht gefährlich aus, sieht aggressiv aus, sieht aus wie ein Killer, findet zumindest Adsche, der eine ihm selbst unerklärliche Angst vor Hunden hat. In den folgenden Tagen begleitet ihn der Gedanke an seinen ungebetenen nächtlichen Besucher. Immer wieder schaut Adsche sich ängstlich um, neigt dazu, sich zu verbarrikadieren. Und seine Sorge erhält zusätzliche Nahrung durch Dorfpolizist Peter, der von einem herumstreunenden Hund berichtet. Niemand weiß Genaues, aber das Tier könnte eventuell gefährlich sein. Im Dorfkrug machen die Freunde sich nur lustig über den Angsthasen Adsche, der sich doch ansonsten mit allerlei Tieren hervorragend zu verständigen weiß. Mit Hunden funktioniert das aber nicht, beharrt Adsche. Denn vor Hunden hat er nun mal Angst. Und tatsächlich scheint es der verdammte Hund auf Adsche abgesehen zu haben. Denn eines Nachts steht das Tier wieder vor ihm auf dem Hof. Und diesmal hat Adsche keine Chance mehr wegzulaufen.NDR, 24.12.2020
- 84.84KunstEin Kunstwettbewerb mit 5000 Euro Preisgeld hat plötzlich in ganz Büttenwarder die Liebe zur Kunst entflammen lassen. Laini und Heinzi, Griem, Seute, Kuno, ja sogar Adsche, lassen sich zu Aktporträt, Landschaftsmalerei und Performancekunst hinreißen. Nur Hajo wartet noch vergeblich auf Inspiration. Doch Fine hat eine Idee. Der fiese Juror Wittlandt brüskiert die Büttenwarder Künstlerinnen und Künstler und ihre gesammelten Werke mit einer klaren Absage. Allein Hajos Bild hat sein Interesse geweckt. Nicht für den Wettbewerb, aber vielleicht könnte er ihm das Bild privat abkaufen? Hajos und Fines Plan geht auf. Der gierige Kunsthändler steigt ein. Aber wer malt die Bilder? Und warum gelingt es Adsche, am Nennwert teilzuhaben?NDR, 24.12.2021
- 85.85Die SchwesterNDR, 24.12.2021
- 86.86PflegeparadiesSorgen um die finanzielle Absicherung im Alter sind für Bauer Kurt Brakelmann und seinen alten Freundfeind Adsche Tönnsen kein Thema. Sie sind ja jetzt schon pleite! Voller Neid kann man da nur auf die Alten blicken, denen es so richtig gut geht. Männer wie Adsches Onkel Krischan, ein durch zahllose Pensionen bestens versorgter, etwa 104 Jahre alter Zausel. Als Brakelmann erfährt, wie viel Geld der alte Herr monatlich für seine Unterbringung in einem eher lustfeindlich eingestellten Altenstift aufwenden muss, beginnt es mal wieder in dem gewieften Landwirt zu arbeiten. Bald darauf schon hat Brakelmann den bisweilen etwas verwirrten alten Herrn auf seinem Hof. Zu finanziell deutlich verbesserten Konditionen darf Onkel Krischan hier nach Herzenslust schmöken und Köm trinken. Natürlich dauert es nicht lange, bis auch Adsche Tönnsen in die offenbar so lukrative Altenarbeit eingestiegen ist. Für einen Moment scheint es, als wäre aufopferungsvolle Altenarbeit, Respekt vor dem Alter und tätige Nächstenliebe der Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg. Doch bald schon spüren die beiden Bauern, dass ihre lebenslustigen Gäste nach und nach Herr im Haus werden. Es ist höchste Zeit, sich gegen die Silberlocken zu verbünden.NDR, 24.12.2021
- 87.87Nur noch 21 TageLange Zeit hat Adsche zurückgezogen gelebt, ist gar nicht mehr aus seinem Bauernhaus herausgekommen. Da brechen eines Tages wieder die Sonnenstrahlen in sein Leben, er spürt neue Energie und ein Plan nimmt Gestalt an, der Adsche sofort begeistert. Er will auf dem Terräng einen Erlebnispark im Sinne des Erlentrillichs errichten. Die Welt soll endlich teilhaben können an den Weisheiten von Adsches Vogel. Doch als er die Idee Bürgermeister Griem präsentiert, erwartet ihn eine böse Überraschung. Griem hat Adsche schon lange gekündigt. Das Schreiben liegt offenbar ungeöffnet in Adsches Posteimer. Adsche bleiben nur noch wenige Wochen. Wenn er sein Ambiente verteidigen will, braucht er dringend Geld. Adsches einzige Geldquelle ist nicht greifbar, Onkel Krischan ist mysteriös verschwunden. Adsche ist verzweifelt. Da macht Griem ihm ein letztes Angebot. Doch wenn Adsche diese letzte Chance ergreifen will, muss er einen schrecklichen Verrat begehen.NDR, 24.12.2022
- 88.88Noch 14 TageIn Büttenwarder tobt der Wahlkampf. Griem ist der einzige Kandidat. Sein Sieg gilt als wahrscheinlich. Da wird er von Adsche, dessen letzte Tage auf dem Hof verrinnen, zu einem Wettstreit der Ideen herausgefordert, für ihn die vielleicht letzte Chance, wenn schon nicht mit Geld, dann doch wenigstens mit der öffentlichen Meinung auf den Bürgermeister Druck auszuüben. Griem willigt lächelnd ein. Er fühlt sich unangreifbar. Aber Adsche ist nicht mehr allein. Seine Schwester Ylvie ist zu ihm gestoßen und unterstützt ihn mit Rat und Tat. Das heißt: hauptsächlich mit Rat. Aber immerhin.NDR, 24.12.2022
- 89.89Keine 8 mehrNDR, 24.12.2022
- 90.90JoppAuf Einladung von Bürgermeister Griem erscheint Dr. Heidi Merz in Büttenwarder. Sie ist Managerin bei einem international operierenden Großkonzern. Der plant, in Büttenwarder eine riesige Wiederaufbereitungsanlage zu errichten. Vor den Bürgern des Dorfes präsentiert Heidi Merz nun die glänzenden Aussichten: Jopps für alle! Die Reaktion ist verhalten. Brakelmann & Co.haben schon einen Jopp, der sie tagein tagaus auf Trab hält. Die Angebote, die die smarte Dame in Einzelgesprächen nun aber vorlegt, sind verblüffend. Nahezu ohne eine echte Gegenleistung zu erwarten, werden den Bauern großzügige Bezahlung und absurde Privilegien für eine künftige Beschäftigung im Konzern in Aussicht gestellt. Schnell ist die Stimmung im Dorf gekippt. Alle sind begeistert. Nur Adsches Argwohn ist geweckt. Und während der Enkel der beiden Bauern, Manuel, mit der Tochter der in Büttenwarder weilenden Managerin das Glück der ersten Liebe erlebt, findet Adsche heraus, dass Büttenwarder drauf und dran ist, in eine gefährliche Falle zu tappen.NDR, 25.12.2023
- 91.91FinaleWenige Stunden vor der Stimmabgabe tritt der Wahlkampf in Büttenwarder in seine heiße Phase ein. Der Amtsinhaber hat zur allgemeinen Überraschung im letzten Moment noch einen Gegenkandidaten bekommen, dessen Chancen unaufhörlich steigen. Griem spürt, jetzt muss er zu dem letzten Mittel greifen, das ihm als Berufspolitiker in der Regel als Erstes einfällt: Korruption. Die brüchige Koalition von Adsche, der verzweifelt um seinen Verbleib auf dem Hof kämpft, Ylvie und Jürgen Seute wird auf eine letzte unerbittliche Charakterprobe gestellt.NDR, 24.12.2022
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