Die Wiedervereinigung Deutschlands 1989: Mit dem Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 und seinen politischen Folgen ging der "Kalte Krieg" zu Ende.
Die ultimative Bedrohung ging von den Atom- und Wasserstoffbomben aus, die von beiden Siegermächten USA und Sowjetunion mit höchster Anstrengung entwickelt wurden.
Nachdem die Sowjets mit Jurij Gagarin den ersten Menschen ins Weltall befördert hatten, gab der charismatische US-Präsident Kennedy seiner Nation Anfang der Sechzigerjahre ein neues, noch ehrgeizigeres Ziel vor: Der erste Mensch auf dem Mond sollte ein Amerikaner sein.
Der ehemalige Bundeskanzler Willy Brandt leitete während des Vietnam-Krieges und der vorherrschenden Proteste einen Prozess der Annäherung an den Osten ein. Das führte zu einer vorübergehenden Phase der Entspannung. Doch im Unsichtbaren agierten die Agenten aus West und Ost. Und das Wettrüsten der Supermächte ging mit neuen, mörderischen Technologien weiter.
Am 12. Juli 1987 war US-Präsident Ronald Reagan (Bildmitte) in Westberlin zu Gast. Im Beisein des deutschen Bundeskanzlers Helmut Kohl sprach er die legendären Worte "Mr. Gorbachev tear down this wall!" ("Herr Gorbatschow reißen sie diese Mauer ein!").
Die Front zwischen den feindlichen Machtblöcken, zwischen dem Kapitalismus im Westen und dem Sozialismus im Osten, verlief mitten durch die ehemalige deutsche Reichshauptstadt Berlin. Mehrfach standen sich sowjetische und US-amerikanische Panzer an den Sektorengrenzen der geteilten Stadt gegenüber. In den Zeiten der sowjetischen Blockade mussten die US-"Rosinenbomber" die Bevölkerung West-Berlins aus der Luft versorgen.
Am 1. Oktober 1949 feierte die Volksrepublik China ihre Gründung. Unter der Führung von Mao Zedong siegten die Kommunisten nach Jahrzenten des Bürgerkrieges gegen die chinesischen Nationalisten.
Als Reaktion auf den Einmarsch sowjetischer Truppen in Afghanistan rief der amerikanische Präsident Jimmy Carter zum Boykott der Olympischen Sommerspiele 1980 in Moskau auf. Die Bundesrepublik Deutschland war eine von insgesamt 42 Nationen, die diesem Aufruf nachkam.