Volldampf und Funkenflug - Die Geschichte der ersten deutschen Ferneisenbahn
Der Adler (links) fuhr 1835 als erste Lok in Deutschland die erste Bahnstrecke: von Nürnberg nach Fürth. Gebaut wurde der Adler in England. Die Saxonia (r.) ist die erste in Deutschland gebaute Lok. Ihre Jungfernfahrt hatte sie 1838 auf der Strecke Leipzig-Dresden.
Die Herrnhuter Sterne-Manufaktur präsentiert sich seit 2010 mit modernem Empfangsgebäude. Es beherbergt die Schauwerkstatt, ein Restaurant und ein kleines Museum mit Kino.
MDR Fernsehen DER OSTEN - ENTDECKE WO DU LEBST, "Schulpforta - Napola, Rotes Kloster, Eliteschule", am Dienstag (16.06.15) um 20:45 Uhr.
Fast 500 Jahre Geschichte haben diese Mauern gesehen, tausende von Schülern sind durch diese Gänge in der heutigen Landesschule Pforta gewandelt.
Der Kyffhäuser - Verrat, Verlust, verborgene Höhlen
Südöstlich vom Harz liegt eines der kleinsten Gebirge Deutschlands – 7 km breit und 19 km lang – das Kyffhäusergebirge. Weithin sichtbar ein riesiges Denkmal, frühes Symbol des deutschen Nationalstaates und Fortschreibung des Mythos um den sagenumwobenen Kaiser Barbarossa.
Die Rothenburger Schanze mit Matten auszustatten, war zu DDR-Zeiten nicht ganz unkompliziert: Zuerst kamen gebrauchte Matten von den Anlagen in Oberhof und Lauscha zum Einsatz.
Sebastian König baut in Görlitz neue Fahrräder und alte neu zusammen. Gute alte Räder findet er besonders in Polen. Er profitiert von der Grenznähe, weil er sich die Räder und Ersatzteile zum Inlandstarif nach Zgorzelec verschicken lässt und in Görlitz zusammenbaut.
220 Kilometer schlängelt sich die A71 vom fränkischen Schweinfurt bis in die Nähe von Sangerhausen. Baukosten: Über 2 Milliarden Euro. Jeder einzelne Kilometer hat damit im Schnitt fast 10 Millionen gekostet. Das ist noch immer einsamer Rekord in Deutschland.
Ein Leipziger Jahrhundertwerk - Seilbahnkönig & Tagebaugigant
Früher die Familienvilla derer von Bleichert in Gohlis, zu DDR-Zeiten und heute Kulturhaus. Die 1100-qm-Villa mit dem 3000-qm-Grundstück beeindruckt noch heute.
Anfangs ist er ein am Stadtrand gelegener Park nach englischem Vorbild, der Augustusplatz Leipzig. Doch schnell wächst die Messestadt und der repräsentative Platz steht für Reichtum und kulturelle Bedeutsamkeit der Stadt. 40.000 Quadratmeter, die mit Universität, Oper und Bildermuseum zu einem geistigen und kulturellen Zentrum werden. Auf dem Augustusplatz haben die Leipziger einen König bejubelt und die Novemberrevolution gefeiert. Sie haben zugesehen wie hier ein jüdisches Kaufhaus brannte und später auf dem Platz den Bombenschutt aus der Innenstadt gelagert. Ohnmächtig verfolgen die Leipziger die Sprengung der Universitätskirche und sie feiern den Bau des neuen Leipziger Gewandhauses. Und während der friedlichen Revolution im Herbst 1989 versammeln sich hier montags Hunderttausende.