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47

Deutsche Lebensläufe

D, 2001–2007

Deutsche Lebensläufe
  • 47 Fans
  • Serienwertung0 24064noch keine Wertungeigene: –

Deutsche Lebensläufe Episodenguide

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  • Zeichenerklärung: S StaffelE Episode Stream im TV

  • 1.101Der Schauspieler Heinz Rühmann
    SWR, 26.03.2001
  • 2.102Hakenkreuz und Götterfunken - der Dirigent Wilhelm Furtwängler
    SWR, 02.04.2001
  • 3.103Der Künstler Joseph Beuys - Messias in Filz
    Er trug seinen Filzhut wie einen Heiligenschein. Lange bevor sein Weltruhm begann, war Josef Beuys (1921\-1986) im Nachkriegsdeutschland der berühmteste und umstrittenste Künstler. 1944 wurde er als Kampfpilot abgeschossen. Tataren wickelten den Schwerverletzten in Filz und salbten ihn mit Fett - ein Erlebnis, das er als seine künstlerische Initiation bezeichnete. 1961 wurde Beuys Professor für Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf. Er war einer der ersten, der die Medien für sich nutzte.
    SWR, 09.04.2001
  • 4.104Winifred Wagner, Leiterin der Bayreuther Festspiele
    Porträt von Winifred Williams, nachmalige Wagner, geboren in Hastings in Südengland, später durch weitläufige Verwandte in Deutschland adoptierte Klindworth, über die sie Zugang zum Haus Wahnfried und zur Familie Wagner erlangte, wo sie als 18-jährige Siegfried Wagner, den Sohn Richard Wagners ehelichte. Nach dessen Tod übernahm sie die Leitung der Bayreuther Festspiele, wobei unter ihrer Leitung eine enge Verflechtung mit der Führung des NS-Regimes stattfand, da sie eine enge persönliche Freundschaft mit Adolf Hitler verband.
    SWR, 23.04.2001
  • 5.105Der Dichter Johannes R. Becher - Mörder, Junkie und Minister
    Johannes R. Becher, Dichter und Revolutionär, ist zweifellos eine Jahrhundertgestalt. Er war ein Wanderer zwischen den Welten: zwischen Geist und Macht, Kunst und Politik.
    SWR, 30.04.2001
  • 6.106Der Dichter Heiner Müller - Kommt Zeit, kommt Tod
    Auf den ersten Blick deutet nur weniges in den martialisch wirkenden Texten Heiner Müllers auf die eigene Lebensgeschichte, die unauffällig in einer deutschen Provinz am 09.01.1929 beginnt. Doch bei genauerem Hinsehen offenbart die gesamte Produktion des Dichters einen biografischen Ursprung. Das traumatische Erleben einer Kindheit unter dem Nationalsozialismus bringt Müller ein Vierteljahrhundert später zum Schreiben, weil man das Erfahrene, das Unaussprechliche verarbeiten muss. Das Jahrhundert, das Müller beschäftigt, ist gezeichnet durch Kriege, Revolutionen, Diktaturen - und die Verwirklichung einer gesellschaftlichen Utopie, die das Ende aller Schrecken versprochen und noch größere Schrecken verbreitet hat. Viele haben nicht verstanden, weshalb Müller trotz politischer Pressionen in der DDR ausgeharrt hat, warum er geblieben und nicht in den Westen gegangen ist - vielleicht sogar nach Amerika, das für ihn immer eine gewisse Faszination besessen hat. Er hat die DDR, den Staat, mit dem sich für ihn so große Hoffnungen und Enttäuschungen verbanden - diese "Fußnote der Weltgeschichte" - nur um ein paar Jahre überlebt.
    SWR, 07.05.2001