Bei der Gründung der Stadt im Jahre 753 v. Chr. wurden die Straßen natürlich nur für Fußgänger angelegt. Dementsprechend sind die Fahrbahnen teilweise ziemlich eng und uneben, da sie aus vielen einzelnen Pflastersteinen bestehen.
Das Straßenverkehrsnetz in der Stadt des bolivischen Regierungssitzes soll langfristig besser organisiert und umstrukturiert werden, indem größere Busse mit festen Routen und Seilbahnen installiert werden.
Auf den ersten Blick wirkt Andrews Ladung relativ stabil, doch als die asphaltierte Straße endet und er über unebene Erde fährt, verliert er das Gleichgewicht. Wird der Kistenturm dem standhalten?
Rund 75 Prozent der Bevölkerung bestreiten ihre täglichen Wege zur Arbeit oder zur Schule mit einem Bus. Daher finden sich hier verschiedene Bus-Arten, wie beispielsweise größere Schul- oder sogenannte Mikrobusse.
Etwa die Hälfte der Einwohner Nairobis macht sich zu Fuß auf den Weg zur Arbeit - was durchaus lebensgefährlich ist. Trotz fehlender offizieller Statistiken geht die örtliche Polizei davon aus, dass wöchentlich etwa zehn Fußgänger ums Leben kommen.
Obwohl durchschnittlich jeden Tag mindestens ein Motorradfahrer in São Paulo umkommt, fahren hier über 900.000 der motorisierten Zweiräder. In den ärmeren Favelas sind selbst Kinder auf Mopeds unterwegs.
In Ho-Chi-Minh-Stadt, der größten Stadt Vietnams, sind mehr als zehnmal mehr motorisierte Zweiräder als Autos unterwegs. Trotzdem besteht für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren keine Helmpflicht.
Trotz des Ausbaus möglichst breiter, mehrspuriger Straßen, kommt es in der Innenstadt von São Paulo regelmäßig zu Staus. Während die durchschnittliche Geschwindigkeit des Straßenverkehrs im Jahre 1980 noch bei etwa 25 Kilometern pro Stunde lag, ist sie heute auf knapp 14 Kilometer pro Stunde gesunken.
In der größten Stadt Brasiliens sind vor allem Motorradkuriere, sogenannte "Motoboys", unterwegs. Als solcher soll nun Andrew (l.) seine gefährlichste Aufgabe absolvieren - er wird als "Motoboy" durch São Paulo rasen. Ob er diese Challenge unbeschadet übersteht?
Aufgrund des allgemeinen Platzmangels erfolgt auch das Parken in Rom eher willkürlich: Hier wird oftmals nicht nur in zweiter, sondern sogar in dritter Reihe geparkt.
Krankenwagen würden im Notfall nicht schnell genug durch den Verkehr kommen, weshalb die Verletzen in Port-au-Prince mit einem Ambulanz-Motorrad transportiert werden. Da die speziellen Zweiräder so lang wie ein großes Auto sind, fällt Andrew (r.) das Lenken ungewohnt schwer.
Andrew bemerkt sehr schnell, dass er in La Paz am schnellsten mit einem Zweirad vorankommt. Hier ist es Motorradfahrern sogar erlaubt, zwischen den Autos hindurch zu fahren.
In der gesamten Stadt sind die Straßen durch große und tiefe Schlaglöcher beschädigt, in denen sich zum Teil sogar Abfall ansammelt. Zudem führen einige schmale Strecken steil bergauf, sodass die in Haiti üblichen Sammeltaxis nur schwer vorankommen.
Nachdem Andrew seinen vietnamesischen Führerschein erworben hat, testet er verschiedene Fahrzeuge. Wird er sich in dem turbulenten Straßenverkehr zurechtfinden können, ohne einen Unfall zu verursachen?
Neben den kuriosesten Ladungen selbst auf kleinen Motorrollern, macht vor allem der viele Kreisverkehr das Treiben auf den Straßen von Ho-Chi-Minh-Stadt so unüberschaubar und riskant. Dennoch sind nur die wenigsten Fahrer versichert.
Eines der beliebtesten Verkehrsmittel in der kenianischen Hauptstadt ist das sogenannte Bodaboda, ein Motorradtaxi. Eine Alternative sind auch Matatus, Sammeltaxis in der Größe von Bussen. Diese gelten jedoch als besonders gefährlich.
Allein im Jahr 2013 wurden in Rom mehr als 19.000 Menschen durch Verkehrsunfälle verletzt - das sind knapp 52 Personen am Tag. Dennoch dürfen Motorroller und Mikroautos hier schon im Alter von 14 Jahren gefahren werden.