Spielszene: Die Toten wurden im alten Ägypten mit unglaublicher Akribie vor dem Verfall bewahrt. Ohne einen unversehrten Körper ist ewiges Leben nicht möglich, glaubten die Ägypter.
Die Cheops-Pyramide ist 146 Meter hoch. Weltrekord für vier Jahrtausende. Einst war sie mit polierten Kalksteinplatten verkleidet, ihre Spitze war vermutlich aus Gold.
Der Stein von Rosette ist einer der bedeutendsten archäologischen Funde: Er lieferte den Schlüssel zur Entzifferung der Hieroglyphen. Mirko Drotschmann erklärt dies anhand einer animierten Grafik.
Untersuchung der Mumie im Computertomographen: Für die Forscher des German Mummy Projects sind die einbalsamierten Toten ganz besondere "Bio-Archive", die über das Leben und Leiden der alten Ägypter Aufschluss geben.
Die Lebenden und die Toten blieben in engem Kontakt zueinander: auch durch Post ins Jenseits (Komparse). Viele Totenbriefe sind auf Tongefäßen überliefert.
3000 Jahre Hochkultur am Nil. Was war das Geheimnis dieser einzigartigen Erfolgsstory? Mirko Drotschmann geht auf Spurensuche in der Ägyptisch-Orientalischen Sammlung des Kunsthistorischen Museums in Wien.
Dr.-Ing. Uwe Dorka, vom Forscherteam der Uni Kassel, demonstriert zusammen mit Mirko Drotschmann, dass es dank eines ausgeklügelten Mechanismus nur zwei Personen brauchte, um die Grabkammer der Cheops-Pyramide mit tonnenschweren Granitblöcken zu verschließen.