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6

Erinnerungen - Zeitzeugen erzählen

A, 2014

Erinnerungen - Zeitzeugen erzählen
ORF
  • 6 Fans
  • Serienwertung0 55103noch keine Wertungeigene: –

Erinnerungen - Zeitzeugen erzählen Episodenguide

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  • Zeichenerklärung: S StaffelE Episode Stream im TV

16 Folgen

  • 1.01"Die Kronzeugin" Zita v. Bourbon Parma
    Die 1989 verstorbene Zita von Bourbon-Parma ist die letzte Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn. 1972 war sie ein einziges Mal bereit sich filmen zu lassen, Fragen ließ sie aber nicht zu.
    Original: ORF III, 14.04.2014
  • 2.02Der Weg in den Untergang
    Die zweite Folge der neuen Serie "Erinnerungen - Zeitzeugen erzählen" widmet sich all denen, die das Ende der Monarchie persönlich miterlebt oder an den Fronten als Kriegsteilnehmer gekämpft haben. War die Monarchie die "gute alte Zeit", war sie ein Völkerkerker, war sie ein Opfer des Nationalismus oder schlicht des Zeitgeistes. Wenn wir den Zeitzeugen aufmerksam zuhören, wird deutlich, wie widersprüchlich die Gefühlslagen am Vorabend des Ausbruchs der Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts waren und mit wel-cher Einstellung die Soldaten in einen Krieg gingen, von dem sie dachten, er würde nur wenige Wochen dauern. Nach 4 Jahren waren 17 Millionen Tote zu beklagen und drei Monarchien untergegangen. Die Völker flüchteten in Nationalismus. Zeitzeugen dieser Folge sind u.a. der Schriftsteller und "Ritter der eisernen Krone" Rudolf Henz, der frühere Linzer Bürgermeister Ernst Koref und zahlreiche Frontsolda-ten, die Klaus Gatterer, der ehemalige Leiter der ORF-Sendereihe "Teleobjektiv", 1976 gemeinsam mit dem Historiker Albert Quendler aufgezeichnet hat. Das Archiv des ORF hütet einen großen Teil des nationalen Gedächtnisses. Dieser Schatz wäre wertlos, würde er nicht von Zeit zu Zeit gehoben und nachfolgenden Generationen ins Bewusstsein gerückt. In dieser Serie kommen ausschließlich Zeitzeugen mit ihren Erinnerungen zu Wort. Es sind subjektive Darstellungen und Berichte über mittlerweile historische Ereignisse. Sie erheben keinen Anspruch auf Objektivität oder Vollständigkeit, aber sie gewähren tiefe Einblicke in die Lebenswelt der Menschen, in ihre Hoffnungen und Enttäuschungen, ihre Erfolge und Verluste.
    Original: ORF III, 28.04.2014
  • 3.03Fritz Molden - Widerstand gegen den Nationalsozialismus
    Der antifaschistische Publizist und Verleger riskierte im Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime mehrmals sein Leben. Nach dem Zweiten Weltkrieg prägte er als Journalist und Chefredakteur der "Presse" und des "Express" die Medienlandschaft Österreichs. Zeitzeugen erinnern sich und gewähren Einblicke in das bewegte Leben des in Wien geborenen liberalen Patrioten und Katholiken.
    Original: ORF III, 12.05.2014
  • 4.04Ruth Mayenburg - Widerstand gegen den Nationalsozialismus
    Die vierte Folge der Serie "Visual History" widmen wir mit Ruth Mayenburg ebenso dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus aus diametral entgegengesetzter Position. Ruth Mayenburgs Lebenslauf liest sich wie das Drehbuch eines Agenten-Thrillers: Die Tochter eines adeligen Bergwerkdirektors in Böhmen nahm 1934 aktiv am Februaraufstand der Arbeiterschaft in Wien teil, flüchtete über Prag nach Moskau und spionierte als Agentin des militärischen Geheimdienstes der Roten Armee in Deutschland. Sieben Jahre wohnte sie in Moskau im legendären Hotel Lux und überlebte die Säuberungen Stalins. 1945 kehrte sie als Obristin einer Propagandaeinheit mit der Sowjet-Armee nach Wien zurück, leitete dann die österreichisch-sowjetische Gesellschaft und arbeitete als Film-Dramaturgin für die legendäre "Wien-Film". Ruth Mayenburg starb 1993 in Wien, ihre Lebenserinnerungen waren 1974 für den ORF aufgenommen worden. Das Archiv des ORF hütet einen großen Teil des nationalen Gedächtnisses. Dieser Schatz wäre wertlos, würde er nicht von Zeit zu Zeit gehoben und nachfolgenden Generationen ins Bewusstsein gerückt. In dieser Serie kommen ausschließlich Zeitzeugen mit ihren Erinnerungen zu Wort. Es sind subjektive Darstellungen und Berichte über mittlerweile historische Ereignisse. Sie erheben keinen Anspruch auf Objektivität oder Vollständigkeit, aber sie gewähren tiefe Einblicke in die Lebenswelt der Menschen, in ihre Hoffnungen und Enttäuschungen, ihre Erfolge und Verluste.
    Original: ORF III, 26.05.2014
  • 5.05Leopold Ungar und Viktor Matejka
    Im Fokus der Lebenserinnerungen dieser beiden Männer steht die Erste Republik. Leopold Ungar besuchte als Sohn jüdischer Eltern im Ständestaat das Priesterseminar und musste vor den Nazis zunächst nach Frankreich und später nach England flüchten. Der Links-Katholik Viktor Matejka war im Ständestaat Bildungsreferent der Wiener Arbeiterkammer und saß als überzeugte Hitler-Gegner im ersten Transport nach Dachau. Prälat Leopold Ungar baute nach dem Krieg die Caritas zu einer international tätigen Hilfsorganisation aus und leitete Einsätze nach der Niederschlagung des Ungarn-Aufstandes ebenso wie in Biafra. Viktor Matejka hat als Stadtrat für Kultur nach 1945 in Wien als einziger Politiker vertriebene jüdische Künstler zur Rückkehr eingeladen. Einer, der dieser Einladung folgte, war Oskar Kokoschka, der im Auftrag Matejkas ein Portrait des Wiener Bürgermeisters Körner malte.
    Original: ORF III, 09.06.2014
  • 6.06Meilensteine - Der lange Weg zur II. Republik
    In dieser Folge schildern Zeitzeugen ihre sehr persönlichen Eindrücke und Erlebnisse von entscheidenden historischen Ereignissen der I. und der II. Republik. Sie vermitteln ein authentisches Bild des langen Weges vom Ständestaat über den Anschluss an Hitler-Deutschland, die Wiedergeburt Österreichs im Jahr 1945 bis hin zum Staatsvertrag. Zu Wort kommen u.a. Marie Jahoda, Ruth Mayenburg, Viktor Matejka, Kurt Schuschnigg, Otto Habsburg, Bruno Kreisky, Simon Wiesenthal, Christian Broda und Franz Olah.
    Original: ORF III, 23.06.2014
  • 7.07Wiedergeburt der Kulturhauptstadt
    Die Stars der Wiener Staatsoper und des Burgtheaters, Irmgard Seefried, Sena Jurinac, Leony Rysanek, Anton Dermota und Oskar Werner erinnern an das Wunder des Untergangs und der Wiedergeburt der Kulturhauptstadt Wien im Frühjahr 1945.
    Original: ORF III, 07.07.2014
  • 8.08100jährige erinnern sich
    Das vergangene Jahrhundert war geprägt von zwei verheerenden Weltkriegen, dem Untergang von Jahrhunderte alten Monarchien, vom Fall des Eisernen Vorhangs, dem Ende der Sowjetunion und dem Friedensprojekt der Europäischen Union. In dieser Folge stehen Menschen im Mittelpunkt, deren Leben nahezu das gesamte Jahrhundert umspannt hat. In ihren Erzählungen wird Zeitgeschichte lebensnah und authentisch vermittelt.
    Original: ORF III, 11.08.2014
  • 9.09Gottfried von Einem
    Er hat österreichische Musikgeschichte geschrieben: der 1996 verstorbene Komponist Gottfried von Einem. Schon als 7jähriger wollte er Komponist werden, als 14jährger war der Besuch des "Fidelio" bei den Salzburger Festspielen 1932 prägend für seine weitere Laufbahn. Als Assistent des Regisseurs Tietjens begegnete ihm in Bayreuth Adolf Hitler, mit seiner Komposition "Dantons Tod" gelang ihm nach Kriegsende der internationale Durchbruch. Die Salzburger Festspiele und die Wiener Festwochen waren weitere Stationen seines Wirkens.
    Original: ORF III, 25.08.2014
  • 10.10Josef Klaus und Hermann Withalm
    Sie haben die 60iger Jahre des vergangenen Jahrhunderts in der Zweiten Republik maßgeblich geprägt: Josef Klaus, der Reformkanzler der ÖVP und sein als "eiserner Hermann" unvergessener Generalsekretär und Vizekanzler Hermann Withalm. Diese Folge der Serie "Erinnerungen - Zeitzeugen erzählen", widmet sich diesen beiden herausragenden Politikern der ÖVP. Sie schildern ihren Weg zur ersten Alleinregierung der ÖVP 1966, die Reform der ÖVP und ihre persönlichen Differenzen. (Aufgezeichnet für die Serie "Erinnerungen" mit Johannes Kunz 1989)
    Original: ORF III, 08.09.2014
  • 11.11Bruno Kreisky
    Der im Jahre 1911 in Wien geborene Sohn einer jüdischen Familie prägte die Zweite Republik. Drei Mal errang Bruno Kreisky in den 70-Jahren des vergangenen Jahrhunderts mit der SPÖ bei den Nationalratswahlen die absolute Mehrheit. Der wortgewaltige österreichische Politiker schilderte als Zeitzeuge seine Jahre in der Emigration und seine damals heftig umstrittene Außenpolitik des Dialogs.
    Original: ORF III, 22.09.2014
  • 12.12Christian Broda und Stephan Koren
    Christian Broda hat als Justizminister in den 70erJahren des vergangenen Jahrhunderts umfassende Rechtsreformen umgesetzt, Stephan Koren hat als Finanzminister der Republik einen strengen Sparkurs auferlegt: Christian Broda und Stefan Koren stehen im Mittelpunkt dieser Folge unserer Sendereihe "Erinnerungen - Zeitzeugen erzählen" und berichten über die Gründerjahre der Zweiten Republik ebenso wie über den Weg zu einem modernen Rechtsstaat und den wirtschaftlichen Aufschwung. (Aufgezeichnet 1985 Landesstudio Salzburg)
    Original: ORF III, 13.10.2014
  • 13.13Franz Olah und Fritz Bock
    In ihrer Jugend waren sie politische Gegner und standen beim Bürgerkrieg 1934 im jeweils feindlichen Lager. Franz Olah war als revolutionärer Sozialist mehrmals in den Lagern der Austrofaschisten inhaftiert, Fritz Bock war Propagandaleiter der Vaterländischen Front. Beide aber waren unbeugsame Gegner der Nationalsozialisten. Nach dem Krieg repräsentierten sie den Willen zur Zusammenarbeit.
    Original: ORF III, 27.10.2014
  • 14.14Gerd Bacher
    Der gebürtige Salzburger Gerd Bacher hat ein halbes Jahrhundert lang die Medienlandschaft Österreichs geprägt wie kein anderer. Nach 20 teils turbulenten Jahren bei Printmedien begann er 1967 mit seinem Lebenswerk, der Reform des ORF, zu dessen Generalintendant er 5 Mal gewählt wurde. In dieser Folge der Serie "Erinnerungen - Zeitzeugen erzählen" berichtet Bacher wie er das Ende des Krieges erlebt und danach als Journalist und Medienmanager in Salzburg und Wien Karriere gemacht hat.
    Original: ORF III, 24.11.2014
  • 15.15Simon Wiesenthal
    Die Suche nach Gerechtigkeit für Millionen Ermordeter war seine Lebensaufgabe. Er selbst war 1941 der Erschießung durch ein SS-Kommando nur durch einen Zufall entgangen und überlebte den Holocaust in insgesamt fünf KZ-Lagern. In akribischer Arbeit hat Simon Wiesenthal mit seinem Dokumentationszentrum zahlreiche Massenmörder der NS-Vernichtungsmaschinerie ausgeforscht und vor Gericht gebracht. Schon sein Geburtsort Butschatsch war bezeichnend für den Lebensweg Wiesenthals, der sich 1985 als Zeitzeuge im ORF-Landesstudio Salzburg an seine Jugend erinnerte.
    Original: ORF III, 08.12.2014
  • 16.16Kardinal Franz König
    In Österreich nannte man ihn den "roten Kardinal" weil er als Erzbischof von Wien und später als Kardinal die Aussöhnung der Kirche mit der Sozialdemokratie betrieben hat. Für die Ostkirchen hinter dem eisernen Vorhang war er über Jahre hinweg der einzige Botschafter des Vatikan und für den Krakauer Kardinal Wojtyla war er ein wichtiger Wegbereiter im Konklave zu dessen Papstwahl. Der hochpolitische Kardinal König war in seinem Wesen jedoch stets Seelsorger geblieben. An seinem Begräbnis am 27. März 2004 im Wiener Stephansdom nahmen 13 Kardinäle, angeführt vom späteren Papst Benedikt, 60 Bischöfe und nahezu alle führenden Repräsentanten des öffentlichen Lebens Österreichs teil.
    Original: ORF III, 22.12.2014