Schon die Römer verwendeten Gips zur Gestaltung im Innenbereich. Der Augsburger Stuckbildhauer Werner Schwendner lehrte selbst in Japan jungen Stuckateuren die Kunst des Gipsens.
André Durand und Céline Durand-Viyer in der Papiermühle von Brousse-et-Villaret. Heute ist die 300 Jahre alte Mühle die letzte ihrer Art im Languedoc-Roussillon.
Die Kirche Notre Dame de Lamourguier von Narbonne. 2.000 Kapitelle und Friese im "Lapidarium" von Narbonne lassen die Ausmaße der ehemaligen römischen Stadtmauer erahnen.
Die Ponte Vecchio: In römischer Zeit verlief hier die Via Cassia. Am Ufer des Arno versucht man seit 1995 eine alte Tradition neu zu beleben - die der "Renaioli".
Porto, die Stadt am Ufer des Douro. Seit Jahrhunderten transportierten die Hersteller von Portwein ihre Fässer von den Anbaugebieten zu den Kellereien in Porto mit Booten den Rio Douro hinunter.
Das Aussterben der Trachten im 19. Jahrhundert brachte die meisten Goldhauben an den Rand der Vergessenheit. Die Salzburger Bürgersfrauen lassen die alte Tradition der Heimat zu Ehren wieder auferstehen.
Der Willibald-Ritt in Jesenwang ist als Brauchtum einer Pferdesegnung weit über die Region der Bajuwaren hinaus bekannt. Jedes Jahr mit von der Partie sind auch Leo Schmid und sein Süddeutsches Kaltblut.
Auf dem Günzburger Friedhof sinnieren Totengräber Martin Schmid (li.) und Steinbildhauer Wolfgang Hummel (re.) über die heutige Bedeutung der letzten Ruhestätte.
Auf dem Hof von Nathalie Morlot (re.) tummeln sich bis zu 70 Rinder. Die dunkelgrauen Rinder wurden in Bazas früher als Last- und Zugtiere eingesetzt. Heute sind sie eine teure Delikatesse.
Die Universität Coimbra zählt zu den ältesten in Europa. Coimbra ist eine Stadt der Wissenschaften und der Literatur. Knapp ein Fünftel ihrer Einwohner sind Studenten.
Kate Hill (Mi.) mit ihrer Schwester Stephanie (li.) und Kochfreundin Vetou Pompèle (re.). In Camont lehrt sie kochwillige Eleven alles über die Küche der Gascogne.
Pierre-André Tschantz aus Bière ist einer der wenigen Toupin-Hersteller der welschen Schweiz - einer Paradeglocke für den Alpaufzug. Schon zu römischen Zeiten wurden Tiere mit Schellen geschmückt.
Die Route der Römerstraße von Braga nach Lissabon führte mitten durch die ehemalige Stadt Conimbriga. Durch jahrhundertelange Versandung ist sie heute die am besten konservierte Römerstadt Portugals.
Die ursprüngliche "Legio XI Claudia" war eine Legion der römischen Armee. Heute stellt der Verein "Vex Leg XI CPF" Teile der römischen Infanterie im militärischen Umfeld dar.
Wie früher das römische Aviarium, so lebt auch das portugiesische Aveiro vom Meer. Die Fischereikunst der „Arte Xávega“ gibt es bereits seit über 3.000 Jahren.
Die Via Publicae war die wichtigste Nord-Süd Verbindung Portugals - eine römische Staatsstrasse von Braga (Bracara Augusta) nach Lissabon (Olisipo). Auf ihrem Wege brachten die Römer erste Industrien mit: Eisenverarbeitung, Steinbergwerke, Keramikherstellung sowie die Fischkonservierung mittels Salz. Der Handel blühte auf, Märkte entstanden, Städte entwickelten sich. Nach Ausbau des Straßen-Netzes wurde auch der Ausbau der Häfen in Angriff genommen. So wie in Porto, dem ehemaligen Portus Cale.
Die Via Publicae war die wichtigste Nord-Süd Verbindung Portugals - eine römische Staatsstrasse von Braga (Bracara Augusta) nach Lissabon (Olisipo). Auf ihrem Wege brachten die Römer erste Industrien mit: Eisenverarbeitung, Steinbergwerke, Keramikherstellung sowie die Fischkonservierung mittels Salz. Der Handel blühte auf, Märkte entstanden, Städte entwickelten sich. Nach Ausbau des Straßen-Netzes wurde auch der Ausbau der Häfen in Angriff genommen. So wie in Porto, dem ehemaligen Portus Cale.
Die Via Publicae war die wichtigste Nord-Süd Verbindung Portugals - eine römische Staatsstrasse von Braga (Bracara Augusta) nach Lissabon (Olisipo). Auf ihrem Wege brachten die Römer erste Industrien mit: Eisenverarbeitung, Steinbergwerke, Keramikherstellung sowie die Fischkonservierung mittels Salz. Der Handel blühte auf, Märkte entstanden, Städte entwickelten sich. Nach Ausbau des Straßen-Netzes wurde auch der Ausbau der Häfen in Angriff genommen. So wie in Porto, dem ehemaligen Portus Cale.
Europas legendäre Strassen: Via Romana in der Schweiz 3: Francis Martin war ein Schwarzbrenner. Heute empfängt er seine Besucher in einem Gebäude aus dem Jahr 1777, in dem er die „grüne Fee“ Absinth offiziell braut.
Die Via Romana ist eine rekonstruierte Römerroute zwischen Genf (Genava) und Augst bei Basel (Augusta Raurica). Sie folgt einem Teil der antiken Route von Rom in das damalige Germanien. Von Julius Cäsar während seines Gallienfeldzuges teilweise ausgebaut und benutzt, finden sich noch heute militärische Parallelen. Wie in Bière, unweit des Genfersees. Wo früher ein Kastell der römischen Besatzer stand übt heute das Schweizer Militär. Am selben Dorfrand wird noch geschmiedet. Die Waadtländer "Toupins". Die so genannten Paradeglocken für den alljährlichen Alpaufzug sind die Spezialität der Familie Tschantz. Glocken fand man auch als Beigabe in römischen Gräbern. Sie sollten die Toten vor dem Unfug der Geister schützen. Glöckchenamulette wurden später kleinen Kindern und Tieren zum Schutz gegen Behexung umgehängt.
Die Via Julia ist eine alte Römerroute zwischen Günzburg (Guntia) und Salzburg (Iuvavum), heute gesäumt von Jesuskreuzen und Friedhöfen. Als Teil der Strecke von Lutetia (Paris) nach Konstantinopel, dem heutigen Istanbul, war sie die Hauptverbindung zwischen den Provinzen Raetien und Noricum. Ihr Name Julia ist eine neuzeitliche Bezeichnung und existiert erst seit dem 19. Jahrhundert. Auf der Via Julia liegt auch Augsburg - zwischen den Alpenflüssen Lech und Wertach. Aus dem Militärlager wuchs im Jahre 1 „Augusta Vindelicum", Hauptstadt der neu gegründeten römischen Provinz Rätien. Der römische Kaiser Augustus gilt als Stadtgründer Augsburgs. Seine bronzene Figur auf dem Pfeiler des Augustusbrunnens im Herzen der Stadt zeugt davon. Ein Fenster in die Römische Zeit bietet in Salzburg der Residenzplatz, wo sich einst Metall- und Schmuckschmieden befanden. Hier pflegen die Salzburgerinnen ein Kleinod aus jüngerer Vergangenheit: Die Goldhaube. Fast in Vergessenheit geraten kümmern sich die
Die Via Julia ist eine alte Römerroute zwischen Günzburg (Guntia) und Salzburg (Iuvavum), heute gesäumt von Jesuskreuzen und Friedhöfen. Als Teil der Strecke von Lutetia (Paris) nach Konstantinopel, dem heutigen Istanbul, war sie die Hauptverbindung zwischen den Provinzen Raetien und Noricum. Ihr Name Julia ist eine neuzeitliche Bezeichnung und existiert erst seit dem 19. Jahrhundert. Auf der Via Julia liegt auch Augsburg - zwischen den Alpenflüssen Lech und Wertach. Aus dem Militärlager wuchs im Jahre 1 „Augusta Vindelicum", Hauptstadt der neu gegründeten römischen Provinz Rätien. Der römische Kaiser Augustus gilt als Stadtgründer Augsburgs. Seine bronzene Figur auf dem Pfeiler des Augustusbrunnens im Herzen der Stadt zeugt davon. Ein Fenster in die Römische Zeit bietet in Salzburg der Residenzplatz, wo sich einst Metall- und Schmuckschmieden befanden. Hier pflegen die Salzburgerinnen ein Kleinod aus jüngerer Vergangenheit: Die Goldhaube. Fast in Vergessenheit geraten kümmern sich die
Die Via Julia ist eine alte Römerroute zwischen Günzburg (Guntia) und Salzburg (Iuvavum), heute gesäumt von Jesuskreuzen und Friedhöfen. Als Teil der Strecke von Lutetia (Paris) nach Konstantinopel, dem heutigen Istanbul, war sie die Hauptverbindung zwischen den Provinzen Raetien und Noricum. Ihr Name Julia ist eine neuzeitliche Bezeichnung und existiert erst seit dem 19. Jahrhundert. Auf der Via Julia liegt auch Augsburg - zwischen den Alpenflüssen Lech und Wertach. Aus dem Militärlager wuchs im Jahre 1 „Augusta Vindelicum", Hauptstadt der neu gegründeten römischen Provinz Rätien. Der römische Kaiser Augustus gilt als Stadtgründer Augsburgs. Seine bronzene Figur auf dem Pfeiler des Augustusbrunnens im Herzen der Stadt zeugt davon. Ein Fenster in die Römische Zeit bietet in Salzburg der Residenzplatz, wo sich einst Metall- und Schmuckschmieden befanden. Hier pflegen die Salzburgerinnen ein Kleinod aus jüngerer Vergangenheit: Die Goldhaube. Fast in Vergessenheit geraten kümmern sich die
Die Via Cassia ist eine Rekonstruktion einer alten etruskischen Strasse. Ihr Weg durchquerte die Regionen Latium und Tuscia, verband Rom (Roma) über Siena (Colonia Saena Iulia) nach Florenz (Colonia Florentia). Die ersten Strassen der Römer waren noch recht primitiv, bestanden aus gestampfter Erde und Kiesstreu. Die Etrusker hingegen kannten schon um 400 v. Chr. gepflasterte Wege. Die Römer übernahmen - wie so vieles von ihren ehemaligen Herren - auch die Straßenbaukunst und brachten sie in der Antike zur Vollendung.