Jacopo da Pontormos Altarbild "Grablegung Christi" in der Kirche Santa Felicità in Florenz weist einige bizarre Details auf, wie die Haut dieses Mannes.
Francesco Primaticcios Fresken im Schloss Fontainebleau erinnern an Werke Michelangelos: Die langgestreckten Silhouetten erinnern an den Umriss Gottes in "Die Erschaffung Adams" in der Sixtinischen Kapelle.
Ihren Höhepunkt erreichte Tintorettos Kunst mit dem Kolossalgemälde "Das Paradies" für den Saal des Großen Rates im Dogenpalast: Die um Christus und Maria versammelten Auserwählten schweben auf einer Wolkenspirale, die sich zum ewigen Licht hin verjüngt.
Blick auf das königliche Schloss Fontainebleau, dessen Wandmalereien dem italienischen Maler und Bildhauer Francesco Primaticcio (1504-1570) zu verdanken sind.
Die Deckengemälde in der Sixtinischen Kapelle zeigen Szenen aus der Bibel, Porträts von Propheten und Sibyllen und die weltberühmten Ignudi - männliche Akte, die anmuten wie lebende Statuen.
Caravaggios Präzision bei der Zeichnung von Gesichtszügen lässt sich gut an den Werken "Die heilige Katharina von Alexandrien" (1598, li.) und "Judith enthauptet Holofernes" (1600-1610, re.) erkennen.
Der Filmemacher und Kunstkritiker Hector Obalk (re.) trifft in dieser Folge von "Grand'Art" auf Vincent Droguet (li.), den Leiter der Sammlungen des königlichen Schlosses Fontainebleau.