Ultra-red wurde Mitte der 1990er Jahre gegründet von zwei Aktivisten, die ihre künstlerische Arbeit direkt in den Dienst der politischen Arbeit stellen wollten. Die Beschäftigung mit Sounds gehört zu den zentralen Ausdrucksmitteln von Ultra-red.
Die Installation "Eine für alle" von Flatz beschäftigt sich mit einem zentralen Thema unserer Gegenwart, nämlich mit unserem Verhältnis zum Islam. Die öffentliche Diskussion um den Bau neuer Minarette, um das Tragen von Burkas oder um die Frage der Beschneidung hat extremes Potenzial an Emotionalität, und Flatz versucht auf seine unverwechselbare Art, diese Emotionen zu thematisieren und zu visualisieren.
Im neu gestalteten Lenbachhaus in München kann man Dietmar Tanterls Arbeit "Rot Wein Rot" als Dauerinstallation erleben. 18 Lichtkörper, in unterschiedlicher Stückzahl, aber auf einer einzigen Ebene im Treppengang verteilt, stellen die materielle Komponente von "Rot Wein Rot" dar.
Tagebücher sind für viele Menschen Ausdruck ihrer direkten Beschäftigung mit sich und der Umwelt, mit Persönlichem wie mit Allgemeinem. Fridhelm Klein hat bereits zu Beginn seines Schaffens zu einer adäquaten, aber nicht-verbalen Form gefunden: zu den von ihm so bezeichneten "Tageszeichnungen".
Realisisation der Unterwasser-Oper "Unter Wasser. Ein Freiheitsentzug" im Münchner Dante-Bad durch die Künstler Cornel Franz, Klaus Schedel und Philipp Kolb.
Josef Anton Riedl ist nicht nur als Komponist und Konzertveranstalter eine herausragende Persönlichkeit, er hat sich auch immer wieder mit Literatur und Film beschäftigt. Doch diesmal geht er noch weiter und setzt sich mit (unveröffentlichten) Text-Collagen der Literatur-Nobelpreisträgerin Herta Müller auseinander. Aber auch Schriftsteller, Musiker und Literaturwissenschaftler Michael Lentz (im Bild) ist von den Collagen wie elektrisiert.
Beobachtung von Christoph Rütimann bei der Arbeit an einer Klangskulptur, die in einem Viaduktbogen zum Klingen gebracht wird. Die Installation mit dem Titel "Die Tontalbrücke" ist eine Arbeit, die anlässlich der "Klang-Skulptur-Tage" am 22. und 23. August 2009 in Rümlingen, Schweiz entstand.
Monika Huber stellt ihr gesamtes bisheriges Schaffen in einer radikalen Selbstkritik auf den Prüfstand. Zwei Jahre lang dauert dieser Auseinandersetzungsprozess und findet seinen Ausdruck in der Fotografiereihe "Einsdreißig".
Monika Huber stellt ihr gesamtes bisheriges Schaffen in einer radikalen Selbstkritik auf den Prüfstand. Zwei Jahre lang dauert dieser Auseinandersetzungsprozess und findet seinen Ausdruck in der Fotografiereihe "Einsdreißig".
Wenn Kunst es schafft, den Zuschauer zu berühren, setzt sich ein bewusstseinserweiternder Prozess oft automatisch, unbewusst in Gang. Von der Idee zum Kunstwerk ist es nicht immer ein leichter Weg - Kunstraum macht diesen Weg transparenter. Die Sendereihe vermittelt die Visionen, Emotionen und Gedanken von Künstlern.
Daniel Geiger, Oleksiy Koval, Veronika Wenger und Kuros Nekouian haben gemeinsam einen Weg entwickelt, wie sich die Idee kollektiven Malens in die Tat umsetzen lässt. Grundlage ihres Vorgehens ist eine Art Partitur mit verschiedenen Freiheitsgraden, die zwar einerseits strenge Regeln enthält, andererseits dennoch Freiraum zur Improvisation schafft.
Die Installation "Eine für alle" von Flatz beschäftigt sich mit einem zentralen Thema unserer Gegenwart, nämlich mit unserem Verhältnis zum Islam. Die öffentliche Diskussion um den Bau neuer Minarette, um das Tragen von Burkas oder um die Frage der Beschneidung hat extremes Potenzial an Emotionalität, und Flatz versucht auf seine unverwechselbare Art, diese Emotionen zu thematisieren und zu visualisieren.
Wenn Kunst es schafft, den Zuschauer zu berühren, setzt sich ein bewusstseinserweiternder Prozess oft automatisch, unbewusst in Gang. Von der Idee zum Kunstwerk ist es nicht immer ein leichter Weg - Kunstraum macht diesen Weg transparenter. Die Sendereihe vermittelt die Visionen, Emotionen und Gedanken von Künstlern.
Begleitung der Entstehung des unhistorischen lyrischen Projekts "Helena at War" als Gemeinschaftsarbeit von Autor und Historiker Hans-Peter Söder und Zeichner Michael Heininger.
Flatz betätigt sich sein einiger Zeit auch mit der künstlerischen Gestaltung von Innenräumen, Fassaden und baulichen Ensembles. Unscheinbare, ja hässliche Industrieanlagen aus den 1960er Jahren im Süden bzw. Osten Münchens haben sein Interesse gefunden. Bauwerken, die jeder Architekt oder Stadtplaner ohne Bedenken zum Abriss freigeben würde, verhilft Flatz zu neuer Blüte.