Die Künstlerin Otobong Nkanga präsentiert ihr Werk "Diaspora" (2014) in der Ausstellung "14 Rooms". In einem Gospelstück hinterfragt sie die Rolle der afrikanischen Frau und die Last, die Bräuche auf sie legen.
Nach 50 Jahren Karriere wird die New Yorker Künstlerin Joan Jonas – auch bekannt als "elektronische Hexe", endlich gefeiert: mit einer großen Retrospektive in Mailand und auf der Biennale von Venedig.
Die „Drill Haul“ wird zu einer Straße umfunktioniert, die Markisen sind ständig wandlungsfähig. Licht und Ton sind wie Instrumente, die von Parreno zu spielen sind.
Der französische Künstler Philippe Parreno zeigt im „Park Avenue Armory“ in New-York seine Ausstellung H {N)Y P N(Y} OSIS: "Marquees" ist inspiriert von Markisen.
Philippe Parrenos Arbeit "Danny the Street" ähnelt einer Straße: Der Lärm dieser Straße wird eingefangen und prägt die Choreographie im Inneren. Parreno benutzt einen ganzen Block in Manhattan, um die Stadt wie durch ein Prisma reflektiert darzustellen.
Der chinesische Künstler Xu Zhen lässt in seiner Installation "In Just a Blink of an Eye" (2005) Körper durch die Luft treiben, als wären sie nicht von der Schwerkraft beeinflusst.
Den großen Unterschied zu Joan Jones’ früheren Ausstellungen bringt die Live-Performance von Jazz-Musiker Jason Moran. In seiner Musik schwingt immer ein Stück Körperlichkeit mit.
Für die Biennale in Istanbul schuf der in Argentinien geborene Künstler fantastische Tierfiguren aus Glasfaser, die aussehen, als würden sie dem Meer entsteigen.
Hans Ulrich Obrist, Künstlerischer Direktor der Londoner Serpentine Gallery, spricht über die Idee hinter "Take me (I'm Yours)" im Museum Monnaie de Paris.
Hans Ulrich Obrist, Co-Direktor der Serpentine Gallery in London, betont den Einfluss, den Joan Jonas schon seit den 90er Jahren auf andere Künstler hatte – auch auf ihn selbst.
Hans Ulrich Obrist: "Tino Sehgal hat eigentlich eine Mischform zwischen einer Übersichtsausstellung, die als gesamte Erfahrung wahrnehmbar ist, und gleichzeitig eine Ausstellung, wo er seine Einflüsse auch aufzeigt."
Der neuseeländische Künstler Simon Denny prangert den Einfluss der Technologie auf das Leben an. In Hongkong organisiert er mit elf chinesischen Künstlern die Ausstellung "Hack Space", in der die Geschichte des Hackens und des Shanzhai thematisiert wird.
Die Kunstwerte von "Hack Space" - vor allem Simon Dennys von senkrechten, hochleistungsstarken Computergehäusen inspirierte Skulpturen - beleuchten die Geschichte der Produktpiraterie.
Rebecca Lamarche: "Es geht darum zu akzeptieren, dass Zufälligkeit nicht aufgezeichnet werden kann. Das ist fundamental im Denken zeitgenössischer Künstler: Das Zufällige zulassen, den Unfall zulassen, Dinge zulassen, die wir nicht reproduzieren können."
Tinos Sehgals Arbeit hat etwas Paradoxes. Sie ist kurzlebig, jedes Mal einzigartig und gleichwohl in ihrer Struktur reproduzierbar. Es geht im Grunde darum, den Teilnehmern Spielregeln zu vermitteln, innerhalb derer jeder für sich ein Ausdrucksfeld findet.
Tinos Sehgals Arbeit hat etwas Paradoxes. Sie ist kurzlebig, jedes Mal einzigartig und gleichwohl in ihrer Struktur reproduzierbar. Es geht im Grunde darum, den Teilnehmern Spielregeln zu vermitteln, innerhalb derer jeder für sich ein Ausdrucksfeld findet.