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phoenix vor ort
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12 Fans- Serienwertung0 41228noch keine Wertungeigene: –
"phoenix vor ort"-Serienforum
Rora schrieb am 10.09.2026, 08.30 Uhr:
Die „tatsächlich“-Handlampe ohne Licht ist tatsächlich „Alterspräsidentin“ in SA geworden….unglaublich….die lernen es nicht….
Rora schrieb am 08.09.2026, 11.26 Uhr:
Bundestagsdebatte zum Bundeshaushalt
Was sich dort teilweise abspielt, finde ich ziemlich beschämend.Und dabei geht es mir ausdrücklich nicht um eine bestimmte Partei. AfD, CDU/CSU, SPD, Grüne, Linke – völlig egal. Ich sehe bei unterschiedlichen Fraktionen immer wieder dasselbe Verhalten: Während jemand am Rednerpult spricht, wird sich unterhalten, aufs Handy geschaut oder anderweitig demonstriert, dass man offensichtlich gerade nicht zuhört.Natürlich darf man anderer Meinung sein. Natürlich darf man eine Rede kritisieren, widersprechen oder für falsch halten. Genau dafür ist eine parlamentarische Demokratie da.Aber Demokratie bedeutet eben nicht nur, selbst seine Meinung sagen zu dürfen. Demokratie bedeutet auch, die Meinung des anderen auszuhalten und ihm zuzuhören.Wenn Abgeordnete während einer Rede miteinander quatschen oder ständig auf ihr Handy schauen, empfinde ich das als respektlos – gegenüber dem Redner, aber vor allem gegenüber den Menschen, die ihn gewählt haben.Und nein: Das hat für mich nichts mit einer Einschränkung von Meinungsfreiheit oder Persönlichkeitsrechten zu tun. Niemand verlangt, dass jemand einer politischen Position zustimmt. Es geht um eine ganz grundlegende demokratische und menschliche Tugend: Zuhören, wenn jemand anderes spricht.Diese Menschen sind nicht dort, um eine Talkshowkulisse abzugeben. Sie sind dort, weil sie von uns gewählt wurden, und sie werden dafür bezahlt, unser Land politisch zu vertreten.Ich erwarte keine Einigkeit im Bundestag. Im Gegenteil: Streit und unterschiedliche Meinungen gehören zur Demokratie.Aber ich erwarte Respekt vor dem demokratischen Gegenüber.Und deshalb finde ich: Wenn jemand am Rednerpult steht – egal welcher Partei er angehört – dann sollte man ihm zumindest die Aufmerksamkeit schenken, die dieses Amt und diese parlamentarische Debatte verdienen.Demokratie heißt nicht nur reden. Demokratie heißt auch zuhören.Und das sollte im Deutschen Bundestag eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.
Rora schrieb am 08.09.2026, 11.16 Uhr:
Deutschland kommt gerade aus einer sehr schwachen wirtschaftlichen Phase heraus, und die staatlichen Investitionen helfen dabei – aber von einem nachhaltigen deutschen Wirtschaftsaufschwung kann man angesichts von nur 1,4 % erwarteten Wachstums 2026, strukturellen Industrieproblemen, hoher Energiepreise und weiterhin schwacher Binnenkonjunktur noch nicht sprechen.
Rora schrieb am 08.09.2026, 10.42 Uhr:
Klingbeil‘s Expertise zum Etat im BuHau 27 klingt wie ne Kombination aus SED-Gequatsche,Mann ohne Eier und Startup-Bliblablubbs….“etwas mehr in der Tasche haben“,“liebe Kolleginnen und Kolleginnnnnnen“….“ich hab schon immer klar gesagt“…“wir machen Deutschland sicherer“….Hilfe
Rora schrieb am 08.09.2026, 10.31 Uhr:
Bundeshaushalt 2027 – irgendwann reicht es mit „schneller, höher, weiter“….blablablaHeute hat Bundesfinanzminister Lars Klingbeil den Haushaltsentwurf für 2027 im Bundestag vorgestellt. Wieder geht es um Aufbruch, Stärke, Investitionen, Wachstum und darum, Deutschland schneller, besser und zukunftsfester zu machen.Aber genau hier stellt sich doch die entscheidende Frage: Wie lange soll diese Erzählung eigentlich noch funktionieren?Seit rund anderthalb Jahren hören wir immer wieder dieselben Versprechen: schneller werden, mehr investieren, Wachstum schaffen, unser Land stärken, Probleme entschlossener angehen.Nur: Die finanziellen Realitäten werden dadurch nicht kleiner.Für 2027 sind Ausgaben von 555,4 Milliarden Euro vorgesehen. Die Nettokreditaufnahme des Kernhaushalts soll auf 118,7 Milliarden Euro steigen. Dazu kommen weitere kreditfinanzierte Ausgaben über die Sondervermögen. (Deutscher Bundestag)Das ist keine Kleinigkeit, die man mit möglichst großen Worten überdecken kann.Politik muss irgendwann auch liefern – und nicht nur ankündigen.Natürlich braucht Deutschland Investitionen. Natürlich muss Deutschland in Sicherheit, Infrastruktur und wirtschaftliche Zukunft investieren. Aber genau deshalb braucht es doch umso mehr eine ehrliche Debatte darüber, was wir uns tatsächlich leisten können, was wir uns leisten wollen und wo endlich Prioritäten gesetzt werden müssen.„Schneller, höher, weiter“ klingt gut.
Aber es ersetzt weder Strukturreformen noch solide Finanzplanung.Und irgendwann muss auch ein Finanzminister die Frage beantworten: Was kommt nach den großen Ankündigungen?Denn wenn seit anderthalb Jahren immer wieder derselbe Aufbruch angekündigt wird, während gleichzeitig Schulden, Zinslasten und strukturelle Haushaltsprobleme wachsen, dann darf man durchaus einmal fragen:Wann ist es eigentlich genug mit der politischen Selbstbeschreibung – und wann beginnt endlich das konkrete Aufräumen?Deutschland braucht keine weiteren Superlative.Deutschland braucht Prioritäten, Verlässlichkeit und einen Haushalt, der auch langfristig trägt.Alles andere ist irgendwann nur noch: höher, schneller, weiter – aber leider nicht besser.
Rora schrieb am 07.09.2026, 14.02 Uhr:
Bezug zur aktuellen CDU-Nachlese der SA-Wahl gestern. Sven Schulze ist ein Idealist und es tat mir Leid für ihn…Merz ist ne Witzfigur…er lernt es nicht.Immer die gleichen Floskeln, seit seinem katastrophalen „Regierungsbeginn“…Dazu gesellt sich seine Unempathie im Gesamtbild….
Rora schrieb am 07.09.2026, 13.00 Uhr:
und die „vom Angern“ erfüllt genau das „Tatsächlich“-Muster….hab mal gezählt….20 mal….Hilfe
Rora schrieb am 07.09.2026, 12.49 Uhr:
Die Phoenix-Mieze ist genau wie der Linken-Ehling… benutzen in jedem 4.Satz die Floskeln: „ein Stück weit…“….“insofern“…Das „Neuzeit-Pseudo-Anspruchsvoll-klingen-wollen-Vokabular“ dieser Neuzeit ist ne Katastrophe…ich plädiere unbedingt noch „tatsächlich“ hinzuzufügen…Das Maß ist voll…
Rora schrieb am 07.09.2026, 09.57 Uhr:
Schon bemerkenswert, was eine Wahl so alles verändern kann.Gestern war bei Tim Klüssendorf in der Wahlnachlese plötzlich vieles zu hören, was man von der SPD in dieser Deutlichkeit vorher eher selten wahrgenommen hat: Ja, es gab Fehler. Ja, die Kommunikation war teilweise schlecht. Ja, manche Entscheidungen und deren Vermittlung haben bei den Menschen für Unzufriedenheit gesorgt.Und auch Dirk Wiese musste im heutigen MoMa letztlich feststellen, dass die Unzufriedenheit nicht irgendwo abstrakt existiert – sondern sogar in seinem eigenen Wahlkreis deutlich spürbar ist.Das finde ich grundsätzlich positiv. Nicht, weil die Erkenntnis neu wäre, sondern weil sie endlich ausgesprochen wird.Vielleicht sollte man deshalb auch einmal innehalten und sich fragen, warum so viele Menschen der etablierten Politik den Rücken kehren. Es hilft wenig, die Wählerinnen und Wähler pauschal als „Wutwähler“ abzustempeln oder politische Konkurrenz ausschließlich über deren politische Einordnung zu erklären.Wenn Menschen unzufrieden sind, sollte die erste Frage nicht sein: „Warum wählen die die AfD?“Sondern: „Was haben wir dazu beigetragen, dass sie mit unserer Politik nicht mehr zufrieden sind?“Dass diese Frage jetzt offenbar auch innerhalb der SPD gestellt wird, ist ein Anfang.Ob daraus tatsächlich Konsequenzen entstehen, wird sich allerdings erst zeigen. Worte nach einer verlorenen Wahl sind schnell gefunden. Entscheidend ist, was danach tatsächlich anders gemacht wird.
Rora schrieb am 11.06.2026, 11.24 Uhr:
Merz kann quatschen,was er will…Das wichtigste was ihm fehlt,ist Empathie und die Gabe,seine Vorhaben den Menschen eben empathisch zu erklären,warum er dies macht was er macht.Einfach nur am Rednerpult zu stehen,bestimmend,statisch,wie auf der Flucht,unemotional seine vorgefertigten immergleichen „meine Damen und Herren“-Floskeln darzubieten, ist ein Armutszeugnis für einen Bundeskanzler.Der Ton macht die Musik…
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