Ruben Lagri ist Moderator des Radio National in Bariloche. Täglich zweimal verliest er persönliche Mitteilungen und Botschaften von und an Menschen in den entlegenen Regionen Patagoniens.
Georgien galt zu Sowjetzeiten als der Weinkeller der UdSSR. Auch nach dem Zusammenbruch des Riesenreiches blieb Wein eines der wichtigsten Exportgüter des Landes. Erst seit Russland ein Embargo verhängt hat, ist der Export dramatisch eingebrochen und Georgien sucht nach neuen Absatzmärkten. Denn der Weinanbau im Kaukasus läuft nach wie vor auf Hochtouren. Kleinbauern, freie Kooperativen und Weingüter nach westlichem Vorbild wetteifern um Ertrag und Qualität.
Wer in Tschiatura zur Arbeit fährt, braucht gute Nerven. Das Seilbahnnetz, das das georgische Bergarbeiterstädtchen im Kaukasus durchzieht, zählt zu den furchterregendsten der Welt.
In den 1950er Jahren erlebte Tschiatura seine Blütezeit. Um die ehemals 30.000 Einwohner zu ihrer Arbeit zu bringen, wurden 26 Seilbahnen gebaut, von denen noch acht in Betrieb sind.