Die spanische Geschichte aus einer ungewöhnlichen Perspektive: Anhand von Luftaufnahmen interpretiert jeweils ein Historiker, welche Spuren der Vergangenheit bis heute sichtbar sind.
Auf die Mauren gehen Prachtbauten wie der bis heute erhaltene, als letzte Bastion gegen die katholischen Könige errichtete Alhambra-Palast in Granada zurück.
Santiago de Compostela wurde zum spirituellen Zentrum des christlichen Spaniens, als das vermeintliche Grab des heiligen Jakobus entdeckt wurde - Pilger strömten aus ganz Europa herbei und eine beeindruckende Kathedrale wurde gebaut.
Vom Himmel über dem kleinen aragonischen Ort Belchite aus sieht man noch heute Ruinen aus der Zeit der blutigen Kämpfe zwischen der Franco-Armee und den republikanischen Truppen.
Landschaftsmosaik, Burgen, Schlösser und Festungen: Aus der Vogelperspektive ist Spanien auch heute noch von jahrhundertelangen Gebietsrangeleien gezeichnet.
Im Zweiten Punischen Krieg landeten römische Truppen in Empúries an der nördlichen Mittelmeerküste, um dem berühmten karthagischen Heerführer Hannibal die Nachschubwege abzuschneiden.
Nach der Reconquista stach Christoph Kolumbus mit drei Schiffen in See, um eine neue Handelsroute nach Indien zu finden. (Bild: Nachbildung der Schiffe)
Das gigantische Mausoleum Valle de los Caídos wurde unter Franco errichtet. Noch heute kann man die Überreste des Bürgerkriegs sowie der Nachkriegszeit in Spanien sehen.
Ende des 16. Jahrhunderts beschlossen die Spanier, in Cádiz, wie in anderen großen Seestädten auf der Halbinsel, zwei imposante Festungen zu bauen: Santa Catalina und San Sebastián.