Einsfestival UNBEKANNTES AFRIKA (5/5), "Kongo", Ein Film von Verity White, am Freitag (08.08.14) um 16:30 Uhr.
Ein Phyton, der größte Jäger des Kongo, wärmt sich auf einem Elefantenpfad in der Sonne. Er heizt seinen Körper so stark auf, dass er später die Hitze an seine Eier in einer Erdhöhle abgeben kann – und riskiert damit sein Leben.
Waldelefanten - Die kleineren Verwandten des Afrikanischen Savannen-Elefanten sind auf das Leben im Regenwald spezialisiert. Sie schlagen breite Pfade durch den Wald und treffen sich auf Lichtungen zum nächtlichen Stell-Dich-Ein, die sie von Bewuchs freihalten. So kommen auch andere Tiere in den Genuss von Licht.
Zu hunderttausenden kommen die Flughunde zur Regenzeit aus dem fernen Kongo in einen kleinen Sumpfwald am Rande der östlichen Savannen - die größte Tierwanderung Afrikas. Denn nach dem Regen reifen hier unzählige Früchte. Die Flughunde werden schon erwartet - von Greifvögeln verschiedenster Arten.
Ob riesiger Elefantenbulle oder kleine Antilope - sie alle kommen aus vielen Kilometern Entfernung an den Wasserlöchern der Etoshapfanne zusammen. Denn sonst gibt es kein Wasser weit und breit.
Feuer tobt durch das ostafrikanische Grünland, einerseits destruktive aber auf der anderen eine belebende Kraft. Vögel wie dieser Drongo, nutzen das Feuer, um die fliehenden Insekten zu fangen.
Die Tafelberge bei Kapstadt sind fast immer von einer Wolkendecke verhüllt. Sie entsteht durch den Zusammenprall des kalten Benguelastroms mit dem warmen Aghulastrom - und ist nur eine von vielen Auswirkungen, die die beiden Meeresströmungen auf das Land haben. Sie beeinflussen das Leben im gesamten Süden Afrikas.
Der Tafelberg ist unter dem wogenden Tischtuch verborgen. Diese Ikone des Kontinents überblickt Afrikas südlichste Spitze, das Kap der Guten Hoffnung, wo der kalte Atlantik auf den warmen Indischen Ozean trifft, um diese Wolken über dem Tafelberg zu erzeugen. Die Wechselwirkung zwischen diesen beiden großen Ozeanen schafft jedoch nicht nur Wolken, sondern prägt das gesamte südliche Kap Afrikas.
Springböcke und Oryx-Antilopen sind nur zwei von unzähligen Tieren, die an einem Wasserloch der Etosha-Pfanne in Namibia zusammenkommen. Sie wandern weite Strecken, denn Wasser ist in den Wüsten von Afrikas Süden ein äußerst seltenes Gut.
Zehntausende Flamingos versammeln sich an Afrikas Sodaseen - eines der größten Naturspektakel der Welt. Außer ihnen schafft es kaum ein anderes Tier, die ätzende Brühe auszuhalten. Mit ihrem speziellen Schnabel seihen die Vögel Cyanobakterien aus dem Wasser.
Ein seltener Blick auf einen Kalahari-Leoparden - die anpassungsfähigste der großen Katzen. Aber die Kalahari ist selbst für einen Leoparden kein einfacher Ort zum Leben.
Die Berge von Mozambique - erstmals aus der Luft gefilmt. An ihren Flanken wächst dichter Regenwald, dessen Ausmaß erst kürzlich durch Satelliten-Aufnahmen entdeckt wurde. Die Exkursion des Filmteams war die zweite überhaupt in die Region.
Springböcke und Oryx-Antilopen sind nur zwei von unzähligen Tieren, die an einem Wasserloch der Etosha-Pfanne in Namibia zusammenkommen. Sie wandern weite Strecken, denn Wasser ist in den Wüsten von Afrikas Süden ein äußerst seltenes Gut.
Ein Paar Schuhschnäbel - Über einen Meter groß werden die Vögel, die wie lebende Fossilien anmuten. Die Filmcrew brauchte 6 Monate Recherche, und eine Woche vor Ort, um sich durch den Sumpf bis zu den seltenen Vögeln durchzuschlagen.