"WELTjournal", "Mein Moskau." Russland ist in diesen Tagen vor allem wegen Sanktionen, Ostukraine, Krim und dem repressiven Kurs gegen Kremlkritiker in den Schlagzeilen. Und Moskau ist für viele Beobachter nicht viel mehr als das Zentrum der neuen russischen Großmachtpolitik, oder Ort weltberühmter Sehenswürdigkeiten wie dem Kreml und dem Roten Platz. Doch Europas größte Stadt ist weit vielschichtiger und facettenreicher. Für das WELTjournal erkundet ORF-Korrespondentin Carola Schneider die russische Metropole abseits touristischer Pfade. Sie begleitet ihre russische Freundin und Umweltschützerin bei deren Einsatz für eine bessere Lebensqualität in der Riesenstadt, beim Kampf für Mülltrennung und den Erhalt der Rasenflächen. Auch die Stadtverwaltung will aus der ehemaligen Welthauptstadt des Sozialismus mit ihren überdimensionierten Bauten und Straßen eine menschenfreundlichere Metropole machen. Obszöner Reichtum und bittere Armut existieren hier ganz nah beisammen. Der Blick hinter die Kulissen der Weltstadt zeigt auch Bilder einer Ausstellung politisch nicht opportuner Kunst, die wie zu Sowjetzeiten wieder in einer Privatwohnung organisiert wird. Schließlich besucht Carola Schneider den kremlkritischen Internet-Fernsehsender "Doschd", dessen Mannschaft trotz unaufhörlicher Behörden- und Gesetzesschikanen beim immer grotesker werdenden Propagandagetöse der staatlichen Medien nicht mitmacht.Im Bild:
ORF-Osteuropa-Korrespondent Ernst Gelegs berichtet seit fast 20 Jahren aus Prag über die Geschicke Tschechiens und hat dabei die böhmischen Knödel und das das weltberühmte böhmische Bier schätzen gelernt.
Mit seinen fast 22 Millionen Einwohner produziert alleine die Hauptstadt Peking Tag für Tag 25.000 Tonnen Müll – doppelt so viel wie noch vor 20 Jahren.
ORF-Osteuropa-Korrespondent Ernst Gelegs berichtet seit fast 20 Jahren aus Prag über die Geschicke Tschechiens und hat dabei die böhmischen Knödel und das das weltberühmte böhmische Bier schätzen gelernt.
Diese diplomierten Krankenpflegerinnen wandern nach Deutschland aus, weil sie dort Arbeit gefunden haben. Weltjournal-Reporterin Ines Pedoth erzählen sie, was sie bereits alles in ihrer Heimat versucht haben, um eine Stelle zu bekommen.
Portugiesen demonstrieren für ihre Arbeitsrechte und für eine Erhöhung des Mindestlohns. Aufgrund der Troika-Vorgaben mussten sie in den Jahren der Krise wurde Löhne, Pensionsleistungen und Arbeitsschutzrechte stark gekürzt, die sozialistische Regierung des Premiers Costa verspricht Verbesserungen im sozialen Leistungen aber die Erholung lässt auf sich warten.
Kristina Tremonti hat ihren gut dotierten Job in New York verlassen, um in ihrer Heimat gegen Korruption zu kämpfen und einen Mentalitätswandel herbeizuführen.
In Budapest tragen Studenten symbolisch die unabhängige Zentral-Europäische Universität, kurz CEU zu Grabe. Sie wird jetzt nach Wien übersiedeln. 1991 hatte sie der ungarisch-stämmige US Milliardär George Soros gegründet.