Jan Černý bringt mit einem zerbeulten Kleintransporter die zuvor bei Prager Supermärkten eingesammelten Lebensmittel zu ehemaligen Lagerräumen nördlich von Prag. Hier hat die Prager Lebensmittelbank ihren zentralen Umschlagplatz. Vera Doušová, eine resolute Dame in den Siebzigern, führt hier das Regiment. Täglich verteilen sie und ihre Mitarbeiter gut zehn Tonnen Lebensmittel an Hilfsorganisationen, Obdachlosenhilfen, Suppenküchen, aber auch an Rentner und alleinerziehende Mütter.
Vera Doušová, Jan Černý
Schottische Flitterwochen - Die etwas andere Europa-Reise
Taxifahrer Hans Wiegener (links) auf seiner letzten Fahrt. Sein Gast: Uli Hoppe, gebürtiger Berliner und Wahlbayer. In den 70er Jahren kurzfristig bekannt als RammaDamma, der "Sänger vom anderen Planeten". Seine berühmteste Aktion startete er 1975. Im Oktober fuhr der Pflanzenfan in das Heiratsparadies Gretna Green, um eine Ananas-Pflanze zu heiraten.
Umweltschutz mit dem Maschinengewehr - Brasiliens Elite-Einheit unterwegs im Amazonas-Regenwald
Die Elite-Einheit der brasilianischen Naturschutzbehörde kämpft gegen illegale Goldgräber, Holzmafia und Schlägertrupps der Großgrundbesitzer um die Rodung des Amazonas-Regenwaldes zu stoppen.
Babuschkas online - ein russisches Dorf rettet sich selbst
Noch immer lebt fast die Hälfte der Russen auf dem Land. Und das, obwohl es dort kaum Arbeit und keine Infrastruktur gibt. Die 30-jährige Gusel Sanschapowa will mit den Methoden ihrer Generation ein Dorf im Ural vor dem Aussterben retten.
Nordirland sucht sein Glück - Frieden und Wohlstand oder Chaos nach dem Brexit?
Landwirt Victor Chesnutt fürchtet, dass er seine Milch und sein Rindfleisch nicht mehr los wird. Er möchte seinen Hof bestmöglich an seinen Sohn übergeben. Und fürchtet, dass die Sonderzone den Markt völlig auf den Kopf stellt.
Wenn Eltern ihre Kinder pflegen - Ein Prager Vater kämpft für seine Tochter
Erbsen sind die ganze Hoffnung von Petr Šmeral. Allein pflegt er seine schwerstbehinderte Tochter Simonka. Seinen Job musste er aufgeben, Hilfe kann er sich kaum leisten, der letzte freie Tag liegt drei Jahre zurück. Doch Petr Šmeral will sich nicht abfinden mit der Wahl zwischen eigenem Kind oder eigenem Leben. „Herášek“ soll helfen, ein Knabber-Snack aus Erbsen. In der Küche hat Šmeral angefangen, nun soll die Produktion in großem Stil starten, zusammen mit anderen pflegenden Eltern. Es geht um dringend benötigtes Geld, aber auch um einen Ausweg aus dem Kreislauf der Hoffnungslosigkeit.
Hier in 500 Meter Tiefe soll irgendwann Frankreichs Atommüll endgelagert werden. 100 Jahre brauche man bis es soweit ist, sagt Mathieu Saint-Louis von der Betreibergesellschaft.