Schwedische Unternehmenskultur: Seit 2002 gibt es bei KOMSA eine firmeneigene Kita. Denn das Unternehmen setzt auf junge ostdeutsche Frauen, die Arbeit und Familie vereinbaren wollen.
Die Euphorie der Wendezeit, die Sehnsucht nach einer neuen Gesellschaft im Osten wurde von den Realitäten im vereinigten Deutschland schnell eingeholt.
Die Euphorie der Wendezeit, die Sehnsucht nach einer neuen Gesellschaft im Osten wurde von den Realitäten im vereinigten Deutschland schnell eingeholt.
Schwedische Unternehmenskultur: Seit 2002 gibt es bei KOMSA eine firmeneigene Kita. Denn das Unternehmen setzt auf junge ostdeutsche Frauen, die Arbeit und Familie vereinbaren wollen.
Die Macher der Passage arbeiten schon am nächsten Vorhaben - Ein Familienzentrum mit Tagesmutter, Physiotherapie und Eltern-Kind-Café.
Robert Melcher, Sebastian König und Magdelan Zielinska-König an ihrem Jakobpassage Görlitz
Für manche wird die große Reform aber auch zur Armutsfalle. In Ostdeutschland bezieht heute jeder Dritte Niedriglohn oder ist Aufstocker und kann nicht oder kaum von seiner Arbeit leben.
Die Tafeln in Oschersleben, Wolmirstedt und Haldensleben helfen 4000 Menschen mit Lebensmitteln und Kleidung.
Viele von ihnen hat der Zusammenbruch der DDR-Wirtschaft ins Straucheln gebracht.
Trotz der drückenden Altlasten gelingt es Lothar Späth mit seinen Impulsen nicht nur die Jenoptik, sondern auch die marode Stadt Jena zu einer prosperierenden Insel zu machen.