Zuckergoscherl - Wiener Konditorkunst abseits der Sachertorte
Wien gilt als Hauptstadt der Kaffeehäuser und Zuckerbäcker. Die Sachertorte, der Apfelstrudel oder die Mozartkugel ist weltweit bekannt, die Wiener Konditoreien sind als Touristenattraktion ähnlich beliebt wie Schönbrunn, die Lipizzaner oder ein Besuch in der Oper. In diesem Film von Alexander und Nadeschda Schukoff geht es um weniger Bekanntes abseits der wohlbekannten Naschereien, erzählt in geschmackvollen Bildern aus den Werkstätten der Zuckerbäcker. Was macht die Wiener Mehlspeisen so einzigartig oder was hat der ?Stein der Weisen? mit dem Wiener Konfekt zu tun? Wieso machen die Italiener in Wien ein besseres Eis als zu Hause? Wahre Geschichten oder Anekdoten zum Schmunzeln ranken sich um die bunte Welt der süßen Verführung, lange währende Streits um Namensrechte oder von verfeindeten Zünften, die sich zogen wie ein Strudelteig, wie man in Wien traditionell zu sagen pflegt. Und natürlich darf in einem Film über Wiener Leckereien Kaiserin und Kaiser nicht fehlen und das nicht nur i
Wie kommt der Pfeffer in den Wein? Der Grüne Veltliner des Weinviertels
"Wiener Schmankerl (3)", "Wie kommt der Pfeffer in den Wein - Der grüne Veltliner des Weinviertels." Der beliebteste Wein der Wiener wie auch aller Österreicher ist und bleibt der Grüne Veltliner. Auch bekannt als der Wein mit dem Pfeffer. Trotz seines großen Spektrums zwischen Frische, Kraft und Eleganz dominiert für die Sommeliers der einzigartige Geschmack, der als "würzig-pfeffrig" in die Notizblöcke der Verkoster gekritzelt wird. Und es ist vornehmlich der Grüne Veltliner aus dem österreichischen Weinviertel, der den Genuss der vielfältigsten Wiener Schmankerl bestens abrundet. Noch nicht lange her, wurde der Wein zwischen Wien und Tschechien als "Brünnerstrassler" in Doppelliterflaschen abgefüllt, als "rescher" Schankwein ausgeschenkt oder im besten Falle mit Sodawasser zum "Spritzer" veredelt. Winzer versuchten sich mit internationalen renommierten Rebsorten in den Salons zu profilieren, während der grüne Veltliner eher was gegen den Durst war. Heute wird Grüner Veltliner im oberen Preissegment verkauft und in Nobelrestaurants in Los Angeles, Bars in New York und Luxus-Hotels in Shanghai serviert. Und in Fernost sogar gefälscht... Was ist passiert? Vor allem innovativen Weinbauern aus dem Weinviertel verdankt man den Qualitätsanstieg. Und setzten auf das einzigartige Aroma des Grünen Veltliner, der nirgendwo sonst besser geeignetere Verhältnisse vorfindet. Alexander und Nadeschda Schukoff wollen es genauer wissen und begeben sich mit diesem Film auf kulinarisch-historische Spurensuche nach den Ursachen des unverwechselbaren pfeffrig-würzigen Geschmacks dieses österreichischen Weines. Umrahmt von stimmungsvollen Bildern - gedreht in den Weinbergen und Kellern des Weinviertels in allen Jahreszeiten - philosophieren Winzer, Köche, Geologen, Verfahrenstechniker und Mikrobiologen darüber, wie der Pfeffer nun in den Wein gelangt. Welchen klimatischen und geologischen Verhältnissen verdankt der Grüne Veltliner seine besondere Note? Was versteht man unter "pfeffrigem Geschmack" eines Weißweines? Will man dem Konsumenten das frühere Prädikat eines Sauerampfers heute als pfeffrig würzig verkaufen? Wie schmeckt ein Grüner Veltliner aus anderen Regionen wie zum Beispiel aus Neuseeland? Wie weit hat die Prädikatisierung "DAC" - die übrigens erstmals 2003 in Österreich die Herkunftsbezeichnung über eine Rebsorte stellte - an der Entwicklung mitgeholfen? Sommeliers, Weinkenner und Liebhaber genießen in diesem eindrucksvoll fotografierten Film den pfeffrigen Tropfen beim Essen, auf Festen auf Marktplätzen, beim Tafeln zwischen den Reben und bei Präsentationen in der Wiener Hofburg. Eine Dokumentation von Alexander und Nadeschda Schukoff
Zuckergoscherl - Wiener Konditorkunst abseits der Sachertorte
"Wiener Schmankerl (5)", "Zuckergoscherl: Wiener Konditorskunst abseits der Sachertorte." Wien gilt als Hauptstadt der Kaffeehäuser und Zuckerbäcker. Die Sachertorte, der Apfelstrudel oder die Mozartkugel ist weltweit bekannt, die Wiener Konditoreien sind als Touristenattraktion ähnlich beliebt wie Schönbrunn, die Lipizzaner oder ein Besuch in der Oper. In diesem Film von Alexander und Nadeschda Schukoff geht es um weniger Bekanntes abseits der wohlbekannten Naschereien, erzählt in geschmackvollen Bildern aus den Werkstätten der Zuckerbäcker. Was macht die Wiener Mehlspeisen so einzigartig oder was hat der "Stein der Weisen" mit dem Wiener Konfekt zu tun? Wieso machen die Italiener in Wien ein besseres Eis als zu Hause? Wahre Geschichten oder Anekdoten zum Schmunzeln ranken sich um die bunte Welt der süßen Verführung, lange währende Streits um Namensrechte oder von verfeindeten Zünften, die sich zogen wie ein Strudelteig, wie man in Wien traditionell zu sagen pflegt. Und natürlich darf in einem Film über Wiener Leckereien Kaiserin und Kaiser nicht fehlen und das nicht nur in seiner süßen Form als "Schmarrn"... Aber für die Wiener Zuckerbäcker ist Tradition nicht nur die Anbetung der Asche, wie Gustav Mahler von einem Zuckerbäckermeister in diesem Film zitiert wird, sondern auch die Weitergabe des Feuers, in diesem Sinne werden alte Rezepte verfeinert und wir schauen den Zuckerbäckern dabei über die Schultern, sei es bei der Herstellung von Esterhazytorte oder handgemachtem Konfekt und auch bei der Meisterprüfung.