2000 Meter - diese Strecke müssen die Soldaten der 3. ukrainischen Sturmbrigade zurücklegen, um das russisch besetzte Dorf Andrijiwka nahe Bachmut zu befreien. 2000 Meter Bombenhagel, Verwüstung und Tod. Zentimeter für Zentimeter kämpfen sich die ukrainischen Elitesoldaten in einem schmalen Waldgürtel voran, kriechen von Erdloch zu Erdloch - unter permanentem Beschuss der russischen Aggressoren. Es dauert Tage, bis die ukrainische Einheit das Dorf Andrijiwka schließlich erreicht - stark dezimiert und von der Brutalität der Kämpfe gezeichnet. Der Film des oscarprämierten ukrainischen Dokumentarfilmers Mstyslav Tschernov ("20 Tage in Mariupol") zeigt den Alltag der Soldaten an vorderster Front. Nah und schonungslos. Bodycam-Aufnahmen nehmen den Zuschauer mit in einen menschenfeindlichen, lebensvernichtenden Kosmos, der den permanenten emotionalen Ausnahmezustand der ukrainischen Frontsoldaten eindrücklich schildert und den Blutzoll, den sie zahlen, erfahrbar macht. "2000 Meter bis Andriiwka" erzählt die Geschichte dieses brutalen Angriffskrieges nicht anhand von Statistiken und Zahlen, sondern durch die Schicksale hoffnungsvoller junger Männer, die für den Kampf gegen die russischen Aggressoren ihr Leben riskieren - und in vielen Fällen viel zu früh verlieren.
(ZDF)
Daten
Länge: ca. 105 min.
| Deutsche TV-Premiere | So, 22.02.2026 (ZDFinfo) |
Kostenlose Start- und Streambenachrichtigung:
Cast & Crew
- Regie: Mstyslav Chernov
- Drehbuch: Mstyslav Chernov
- Produktion: Associated Press, Frontline Features, Raney Aronson, Mstyslav Chernov, Michelle Mizner
- Musik: Sam Slater
- Kamera: Mstyslav Chernov
- Schnitt: Michelle Mizner












