Eigentlich waren Hatari angetreten, um dem Spätkapitalismus ein Ende zu bereiten. Doch dann wurde die Band das „nächste heiße Ding“ auf dem isländischen Musikmarkt. 2019 durften Hatari das Land beim Eurovision Song Contest in Israel vertreten – und sorgte dort für einen Skandal. Doch nicht dass Klemens Nikulásson Hannigan, Matthías Tryggvi Haraldsson und Einar Hrafn Stefánsson in Bondage-Outfits auftraten, war der Anlass. Auch nicht der provokante Text ihres Liedes „Hatrið mun sigra“ („Hass wird siegen“). Für einen Eklat sorgten sie, indem sie, die Zehntplatzierten, bei der Preisvergabe eine palästinensische Fahne in die Kamera hielten … Politische Überzeugungstat oder PR-Gag für die gemeinsame Single mit dem palästinensischen Sänger Bashar Murad? In „A Song Called Hate“ ist nun zu sehen, was die Musiker antreibt und was sie in Israel abseits der Showbühne erlebten.
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